Unfall mit Zug: Oma und Enkelin tot

Einen Tag nach dem Unfall an einem Bahnübergang mit zwei Toten ist die Ursache weiter unklar. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag wird in alle Richtungen ermittelt. Unter anderem soll überprüft werden, ob das verunglückte Auto bei Rot über den halbbeschrankten Bahnübergang fuhr.

In dem Wagen saß eine 67-Jährige am Steuer, eine Zwölfjährige war mit im Auto. Nach Angaben der Bundespolizei handelt es sich höchstwahrscheinlich um Oma und Enkelin. Am Mittwochabend war der Wagen in Zeulenroda-Triebes von einem Regionalzug erfasst und etwa 150 Meter weit mitgeschliffen worden. Der Bahnübergang wurde für mehrere Stunden gesperrt. Nach Erkenntnissen der Bundespolizei wurde im Zug niemand verletzt.

Laut Deutsche Bahn sind Unfälle an Bahnübergängen seit Jahren rückläufig. 2016 ereigneten sich bundesweit 154 Kollisionen. Über 90 Prozent davon hätten durch richtiges Verhalten der Verkehrsteilnehmer vermieden werden können. Ob mehr Unfälle an halbbeschrankten als an vollbeschrankten Übergängen passieren, erfasst die Bahn nicht.

"Wenn sich alle an die Verkehrsvorschriften halten, ist ein halbbeschrankter Übergang genauso sicher, wie ein vollbeschrankter", sagte ein Bahnsprecher. va