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Plissee und mehr aus Plauen

Plissee-Plauen-Vogtland-GardinenDie Vogtländer haben einen Gardinen-Tick - und dazu stehen sie. Doch immer mehr wandelt sich die Fensterdekoration zu Rollos und Plissees. Letztere erinnern keineswegs an Omas Sonnenschutz, sondern sind aus Stoff, bunt und flexibel einsetzbar. Und aus Plauen.

Von Marjon Thümmel

Sensuna heißt das Zauberwort, das Sonne und Geschichte in einem vereint. Es ist der Name einer Plauener Firma und ihrer Sonnenschutzprodukte, seit mittlerweile fünf Jahren. Die Idee zur Firmengründung hatte Kathrin Kaiser. Die 45-Jährige aus Werda ist die Geschäftsführerin.

„Elf Jahre lang hatte ich einen Raumtextilhandel via Internet. Dort bot ich Produkte an, die ich woanders einkaufen musste. Schließlich dachte ich mir, warum nicht Raumtextilien selbst produzieren. Mit sächsischen Fördermitteln habe ich mich dann mit zwei Mitarbeitern 2012 in das Gebäude an der Hammerstraße, einst Gartenmöbelcenter, eingemietet und mit dem Produkt angefangen, für das es großes Kundeninteresse gab. Plissees in allen Formen und Farben“, erzählt Kathrin Kaiser. Heute hat die gelernte Bürokauffrau 29 Mitarbeiter, der größte Teil davon Quereinsteiger.

„Wir sind ein tolles Team“, sagt sie und lobt zugleich den Einsatz der Männer und Frauen, die in der Überzahl sind. Das Durchschnittsalter liege bei etwa 40 Jahren. Die Plissee-Erzeugnisse machen laut Kathrin Kaiser noch immer 85 Prozent der Produktion aus, zu der sich Rollo sowie Lamellen- und Flächenvorhänge seit diesem Jahr dazugesellten.

„Die Rollos sind gut angelaufen, bei den Lamellen sind wir noch ganz am Anfang. Jedes neue Produkt braucht Schulung und Einarbeitungszeit der Mitarbeiter – und damit seine Zeit“, sagt die Geschäftsführerin. Da Plissee noch immer sehr beliebt sei, können sie sich diese auch nehmen.

Wer Plissee hört darf keinesfalls an den plastikartigen Sicht- und Lichtschutz aus Omas Zeiten denken. Auch wenn man daran sieht, wie lange sich die gefalzte Fläche bis heute an den Fenstern gehalten hat.

„Plissees sind heute aus Stoff, der umweltfreundlich und schadstoffarm produziert ist. Sie schützen nicht nur vor Sonne und regulieren die Lichtzufuhr, sondern sind qualitativ hochwertig. Immerhin können Kunden aus rund 320 Stofffarben wählen, und auch die Fensterformen sind flexibel zu bestücken.

Das macht Plissee so flexibel im Einsatz“, schildert die 45-Jährige und jeder spürt ihre Liebe zum Produkt. Dabei ist die Herstellung nicht einfach, aber unterstützt durch ein spezielles Softwareprogramm in einigen Schritten vollautomatisch. „Alle unsere Kundenaufträge sind Maßanfertigungen.

Um dabei eine hohe Qualität zu gewährleisten, haben wir eine enge Zusammenarbeit mit einem Softwarehouse: Die Bestellung, die übers Internet erfolgt, geht gleich an die Maschine, so dass keiner die Daten händisch übertragen muss. Danach allerdings ist Fachwissen gefragt, wenn millimetergenau der Zuschnitt der Stoffe und der passenden Schienen erfolgt.

Eine ständige Kontrolle sichert hohe Passgenauigkeit, die der Kunde von uns verlangt. Immerhin will er mit wenigen Handgriffen seine Fensterdekoration angebracht haben“, sagt Kathrin Kaiser. Und auch beim Zubehör habe Sensuna einiges auf den Markt gebracht.

“In diesem Jahr haben wir mit der Rollo-Fertigung begonnen und der Start ist recht erfolgversprechend, auch wenn noch ab und zu ’Kinderkrankheiten‘ auftreten“, so die Geschäftsführerin.

In der Halle steht neben den zwei Fädelanlagen für die Plissees auch ein großer Paternoster ähnlich dem für Teppichböden im Baumarkt. „Darauf passen 250 Rollostoffe, aus denen die Maschine selbstständig den richtigen zur Bestellung auswählt“, erklärt Kathrin Kaiser und verweist auf die beiden Verpackungslinien mit Recycling- Endlospappe, die einen sparsamen Verbrauch garantieren.

In Vorbereitung ist das dritte Standbein Lamellen und Flächenvorhänge. Designstudenten aus Schneeberg haben sich mit ihren Mustern dabei schon ausprobieren können, erzählt Kathrin Kaiser und ist dieser Zusammenarbeit sehr zugetan.

Sensuna trägt den Namen Plauen hinaus in alle Welt. „Wir haben auch Kunden in Kanada“, sagt die 45-Jährige und erklärt auch, dass von der Online-Bestellung bis zur Auslieferung an Händler, wo die Ware abgeholt werden kann, im Regelfall nur ein Arbeitstag vergeht.

„Wir sind klein und damit flexibel. Das ist unser Pluspunkt, den wir ausspielen wollen. Und bislang waren gut 95 Prozent der Kunden mit uns zufrieden. Das macht uns schon stolz“, sagt Kathrin Kaiser, „und aus Fehlern werden wir weiter lernen“.

2017-08-23




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