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Startschuss für Lessing-Anbau in Plauen

Lessinggymnasium-Plauen-Vogtland-AnbauFür den fünfgeschossigen Anbau des Lessing-Gymnasiums ist der Startschuss gefallen. Derzeit wird der Baugrund nach Kampfmitteln abgesucht, bevor ab November die Grube ausgehoben wird.

Von Marjon Thümmel

Plauen – Das Lessing-Gymnasium wird um acht Klassenräume für zukünftige Fünft- und Sechsklässler vergrößert. 1,5 Millionen Euro Fördermittel aus dem Maßnahmenpaket „Brücken in die Zukunft“ fließen in den insgesamt rund zwei Millionen Euro teuren Anbau.

„Der Anbau wird fünf Etagen haben, ist 26 Meter lang und 7,50 Meter tief. Er liegt zwischen den beiden Treppenhäusern an der Fassade zur Jößnitzer Straße“, erläutert Projektleiter Axel Markert von der Gebäude- und Anlagenverwaltung (GAV). Es entstehen neben den Klassenräumen auch acht Nebenräume.

Außerdem wird ein Lift eingebaut, damit wird die Schule und auch der Zugang zur Aula barrierefrei. Der Bau wird bei laufendem Schulbetrieb erfolgen und soll bis März 2019 fertig sein. „Seit vier Jahren lernen alle Lessing-Schüler nach dem Wegfall der Außenstelle Allende- Schule unter einem Dach. 650 Mädchen und Jungen sind es aktuell.

Wir freuen uns, dass der Anbau endlich startet denn die zusätzlichen Klassenräume werden dringend benötigt“, sagt Schulleiter Frank-Maik Richter.

Bevor die Baugrube ab 1. November ausgehoben wird, ist bis morgen noch – und damit drei Tage lang – die Zwickauer Firma Ex-act dabei, den Baugrund nach gefährlichen Hinterlassenschaften aus dem 2. Weltkrieg abzusuchen. „Wir bauen hier auf einer Bombenverdachtsfläche, denn die Aula hatte im Krieg einen Treffer abbekommen. Deshalb wird vor Baubeginn mit Sondierungsbohrungen das Gelände abgesucht“, erklärt Markert.

Im November werde der Lichtschacht abgerissen, die Grube ausgehoben und etwa 70 bis zu 13 Meter lange Bohrpfähle in die Erde getrieben. Aneinandergereiht würden sie etwa 750 Meter Länge ergeben. Sie sollen das Fundament für den Anbau tragen. Für die Tiefbauarbeiten ist die Berger-Grundbautechnik GmbH Dresden verantwortlich.

„Bis Wintereinbruch wollen wir die Baugrube ausgehoben und die Fundamente für das Untergeschoss gesetzt haben“, so Markert. Von dem Anbau sind vier Geschosse über und ein Geschoss unter der Erde. „Wer über die Treppe des Haupteingangs in die Schule kommt, ist schon im zweiten Geschoss. Ebenerdig ist der Ausgang auf dem Schulhof“, erläutert der Projektleiter.

Nach Aussage des Chefarchitekten Bernd Müller von der Bauplanung Plauen GmbH soll sich der Anbau ganz bewusst von der über hundertjährigen Bausubstanz abheben. „Die Idee ist ein Rahmen mit Seitenwänden und Decke, der mit der Fassade wie ein großer Monitor wirkt. Der Bezug zur Historie soll über die Farbgebung erreicht werden.

Eine Einheit bildet so auch das Gebäude mit der Fluchttreppe“, sagt er und betont, dass die Bauplanung Plauen stets versuche, „keine Beliebigkeit in unserer Objekte zu bringen“, was Bauwerke wie Bärensteinturm, Kopfhaus, und andere belegten.

Der 7,5 Meter tiefe Anbau wird zwischen Treppenaufgang und Aula entstehen. Links und rechts bleibt eine Fensterreihe weiterhin bestehen. Wer sich vorstellen will, wie tief die 7,5 Meter ins Gelände ragen, muss die Treppe als Punkt fixieren. Die neuen Klassenzimmer werden rund 70 Quadratmeter groß. „Das ist sehr geräumig“, sagt Richter, denn die bisherige Größe liegt bei 48 Quadratmeter“.

Im November sollen die Hochbauarbeiten vergeben werden. „Es gibt nicht nur Angebote, sondern auch solche, die sich im Kostenrahmen bewegen“, ist Markert zuversichtlich. Die Anbindung des Anbaus an das Hauptgebäude soll hauptsächlich in den Sommer- und Herbstferien 2018 erfolgen. „Es wurde berücksichtigt, dass in den Prüfungszeiten keine störenden Arbeiten durchgeführt werden“, heißt es aus der Stadtverwaltung.

2017-10-24




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