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Grundstein für Psychiatrie-Anbau in Plauen

Helios-Krankenhaus-Spatenstich-Psychatrie-Plauen-Grundstein-Vogtland5,3 Millionen Euro kostet der Erweiterungsbau für die Psychiatrische Klinik, 4,6 Millionen Euro gibt der Freistaat dazu. Am Montag wurde im Beisein von Sozialministerin Klepsch der Grundstein gelegt.

Von Marjon Thümmel

Plauen – Kein roter Teppich aber ein Schuhe schonender Weg aus grauer Bauplane war am Montag für die Gäste der Grundsteinlegung an der Psychiatrie ausgerollt. Allen voran Sozialministerin Barbara Klepsch, die bei ihrem Premierebesuch im Helios Vogtland-Klinikum gleich einen dicken Scheck dabei hatte.

Immerhin fördert der Freistaat den Erweiterungsbau, der auf Grund steigender Patientenzahlen 20 Jahre nach Eröffnung der heutigen Psychiatrie dringend notwendig wurde, mit über 4,6 Millionen Euro. Die Investitionssumme liegt bei 5,3 Millionen Euro und soll mehr Platz schaffen.

„Wir weisen zwar schon jetzt keinen Patienten ab, stoßen aber an unsere Grenzen“, sagt Geschäftsführerin Peggy Uhlmann.

Sechs Jahre existieren die Pläne für den Anbau und deshalb freue sie sich ganz besonders über den Baubeginn. „Auch weil wir am Klinikum wieder bauen, was von Fortschritt und Stabilität zeugt. Und beim Grundstein geht es um das Fundament, symbolisch auch um das unserer Klinik im wirtschaftlichen, medizinischen und technischem Sinne“, so die Geschäftsführerin:

„Die Investition ist ein Bekenntnis für die Region und den Standort Plauen.“ Es entsteht bis Anfang 2019 ein moderner und barrierefreier zweigeschossiger Anbau für die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Im Erdgeschoss wird sich die Pflegestation mit 100 Betten und im Obergeschoss die Tagesklinik mit 25 Plätzen befinden. Die Bauplanung Plauen ist für Architektur und Projektplanung verantwortlich.

“Die Förderung des Vorhabens durch Sachsen unterstreicht die Rolle des Vogtland-Klinikums in der Krankenhauslandschaft des Freistaates, auch als größter Arbeitgeber der Region. Unter den 78 Krankenhäuser sachsenweit ist Plauen als Schwerpunktversorger ganz vorn dabei“, so die Ministerin, die vor ihrer Amtszeit Oberbürgermeisterin von Annaberg- Buchholz war:

„Mit dem Erweiterungsbau verbessern wir die medizinische Versorgung psychisch kranker Menschen und die Arbeitsbedingungen für engagierte Mitarbeiter.“ Auch der Chefarzt der Klinik, Dr. Francisco Pedrosa Gil, freut sich, dass die sehr beengten Verhältnisse bald der Vergangenheit angehören.

„Wir haben eine der Top-Kliniken, die schon in der Vergangenheit eine Vorreiterrolle spielte. Schon ihr erster Chefarzt setzte sich 1902 dafür ein, dass die Klinik zum allgemeinenen Krankenhaus gehörte – bis dahin gab es nur Heilanstalten – und war damit 75 Jahre ihrer Zeit voraus. Und sie gehörte in den 50er Jahren zu den Begründern einer offenen Psychiatrie.

Und nun wird ein Erweiterungsbau unter modernsten Aspekten der Psychiatrie entstehen“, lobt der Chefarzt. Rund 1.700 Patienten werden in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik , wie sie korrekt heißt, betreut. Zugenommen habe vor allem die Zahl der Suchtkranken (Alkohol und Drogen, primär Crystal), affektive Störungen (wie Angst und Schlafstörungen auf Grund der Anforderungen im Arbeitsleben) und Demenz (immer älter werdende Gesellschaft).

Seit 2008, als die heutige Psychiatrie als erster Neubau auf dem Klinikgelände eröffnet wurde, hat sich die Anzahl der Patienten um 18 Prozent erhöht. Sachsenweit ein sehr hoher Zuwachs. Wenn der Anbau fix und fertig ist, gehe es in der psychiatrischen Klinik mit einer Grundsanierung des bestehenden Gebäudes weiter, erläutert Uwe Quitzow als Standortleiter Bau und Logistik.

Aber das braucht noch etwas, denn jetzt ist erst einmal der Grundstein gelegt. Eingelassen wurde in ihm eine Zeitkapsel, die vorher mit Fördermittelantrag und -bescheid, Tageszeitungen, Euromünzen und anderen befüllt wurde.

Dann wurde sie unter dem vor Wind und Wetter schützenden Zeltdach in das vorbereitete Loch eingelassen und anschließend von Ministerin Klepsch, Aufsichtsrat des Helios Vogtland-Klinikums René Grittner, Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer, dem Ärztlichen Direktor Dr. Oliver Schilling und Chefarzt Dr. Pedrosa Gil verfüllt. Dazu spielte das Trio Mister Moon flott auf.

2017-11-07




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