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Wohnen: Kaufen oder mieten?

EigenheimMan hört immer wieder, dass Wohnraum teurer werde. Das hängt jedoch stark davon ab, ob man eine Immobilie kaufen oder zur Miete wohnen möchte – und auch der Standort ist ein wichtiger Faktor. Wir werfen einen Blick auf die Gesamtsituation und die Lage in der Region.

Hohe Kaufpreise

Die Zinsen innerhalb der Eurozone, vor allem jene für Immobilienfinanzierungen, befinden sich nach wie vor auf einem historischen Tiefstand. Das macht in der Theorie den Erwerb von Wohneigentum für mehr Menschen interessant und vor allem erschwinglich.

In der Praxis ist jedoch das Gegenteil der Fall: Erstens erhöht sich durch die günstigen Finanzierungskonditionen die Nachfrage nach Immobilien, zweitens machen die niedrigen Zinsen eine traditionelle Geldanlage in Produkte wie Festgelder oder Bundesschatzbriefe unattraktiv – teilweise liegen dort die Renditen bereits im negativen Bereich.

Deshalb investieren viele Anleger stattdessen in Immobilien, um über die Miete höhere Einnahmen zu erzielen, als die derzeitigen Zinssätze es ermöglichen würden. Das heizt den Markt weiter auf, die Kaufpreise erreichen vielerorts Dimensionen, die den eigentlichen Objektwert weit übersteigen: Bereits im letzten Jahr warnte die Bundesbank davor, dass das Pendel mittel- bis langfristig wieder umschlagen könnte.

Moderate Mieten

Dazu passt auch die Beobachtung, dass die Kaufpreise in Deutschland seit geraumer Zeit wesentlich schneller ansteigen als die Mieten: In der sächsischen Metropole Leipzig waren Bestandswohnungen 2016 zum Beispiel um mehr als 30 % teurer als im Vorjahr – eine Mietsteigerung in ähnlichem Maße war bei Weitem nicht zu beobachten – und wäre wohl auch von keinem Eigentümer gegenüber seinen Mietern durchzusetzen.

Leipzig stellt an dieser Stelle natürlich ein Extrembeispiel dar, dieser Trend ist aber prinzipiell in ganz Deutschland zu beobachten und macht auch vor eher ländlich geprägten Regionen nicht halt, wenn auch in abgeschwächter Form. Nichtsdestotrotz gilt: Mieten ist derzeit günstiger als Kaufen. Das trifft auch auf das Vogtland zu. So sind etwa die Mieten für derzeit erhältliche Objekte in Plauen im Vergleich recht günstig, sie liegen größtenteils in der Spanne von 4 bis 6 Euro pro Quadratmeter.

Dass die Mieten in der Region so günstig sind, liegt auch daran, dass die Nachfrage nicht so hoch ist wie etwa in den großen Metropolregionen Deutschlands. Das heißt zusätzlich aber auch, dass attraktiver Wohnraum im Vogtland wesentlich einfacher zu finden ist als dort – und in der Heimat ist es ja sowieso immer noch am schönsten.

2017-04-26




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