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Hausautomation – Kinkerlitzchen oder sinnvolle Innovation?

Smarthome-Vogtland-AutomatikSchon seit geraumer Zeit gibt es in der Technologiebranche kaum ein heißeres Thema als die sogenannten Smart Homes. Doch was bedeutet dieser vor allem durch das Marketing geprägte Begriff?

Und was bringt ein Smart Home dem Otto-Normal-Verbraucher? Welche Vor- und welche Nachteile bietet dieser nächste Schritt in die Digitalisierung? Diese und weitere Fragen sollen in diesem Artikel geklärt werden.

Was ist ein Smart Home?

Smart Homes sind die Haushalte, in denen Alltagsvorgänge automatisiert werden und in denen verschiedene Haushalts- und Multimedia-Geräte untereinander interagieren können. Im Wesentlichen kommen dabei Standards wie Bluetooth und W-LAN zum Einsatz, die die Kommunikation zwischen den Geräten erst möglich machen.

Als Steuerungseinheiten können dabei Laptop, Smartphone oder Tablet eingesetzt werden. Voraussetzung dafür ist natürlich ein einigermaßen schnelles Netz –in unserer Region nach wie vor leider Mangelware, dafür in Städten wie Dresden und Leipzig schon gut ausgebaut.

Vorteilhaft ist allerdings, dass eine KfW-Förderung statt ist, die traditionell günstiger ausfällt und seriös und sicher daherkommt. Allerdings sollte man sich vorab über das passende Vorgehen informieren, um die Zusage für die entsprechende Förderung zu bekommen.

Wo kann man das Ganze einsetzen?

Grundsätzlich sind die Einsatzgebiete dieser Hausautomation kaum eingegrenzt. Schließlich gibt es für beinahe alle Haushaltsbereiche die Möglichkeit, kommunikationsfähige Geräte zu kaufen. Vor allem aber geht es bei der Technologie natürlich weniger um eine absolute Notwendigkeit als vielmehr um Komfort.

Dabei ist praktisch, dass richtige Automationsabläufe durchaus komplexe Tätigkeitsfelder übernehmen können. Ein Beispiel: Man kann die Geräte zum Beispiel so einstellen, dass sich Fenster beim Überschreiten einer gewissen Temperatur automatisch öffnen und die Heizung abgeschaltet wird.

Denkbar ist aber auch der umgekehrte Fall: Wird eine bestimmte Grenztemperatur festgelegt und das Thermometer fällt darunter, schließt sich das Fenster und die Heizung geht wieder an. Das führt im Optimalfall nicht nur dazu, dass die Temperatur immer angenehm bleibt, selbst wenn man mal gerade nicht zuhause ist, sondern ist zugleich umweltfreundlich und spart Kosten.

Übrigens können die Heizungen auch immer noch auch unabhängig von Fenstern gesteuert werden, wenn man selbst die Kontrolle behalten möchte. Den Grad der Vernetzung bestimmt man selbst – bis zur Vollautomation ist alles möglich, was sich die Besitzer wünschen. Das ist deshalb gut, weil sich je nach Jahreszeit die Bedürfnisse auch ändern können oder der Käufer ganz individuelle Bedürfnisse hat.

Auch weniger profane Abläufe können so funktionieren. Zum Beispiel ist es möglich, das eigene Fernseherlebnis wahrhaft cineastisch zu gestalten. So kann ein Dimmer das Licht ausgerechnet dann herunterregulieren, wenn der Fernseher angeschaltet wird. Und auch, wenn die Boxen währenddessen Musik spielen, bekommen sie beim Einschalten des Fernsehers den Befehl, nur noch seinen Sound wiederzugeben.

Aber die Fähigkeiten gehen noch weiter. Beispielsweise gibt es intelligente Kühlschränke – und diese schreiben nicht vor, was gegessen werden soll, keine Angst. Im Gegenteil sind die Geräte außerordentlich praktisch, weil sie eingebaute Kameras haben.

Das hat den großen Nutzen, dass man per Smartphone locker auf die Lebensmittelbestände schauen kann – das Internet macht es möglich. Und hat den großen Vorteil, dass man nicht vom Arbeiten nach Hause kommt und feststellen muss, dass dem Haushalt wichtige Lebensmittel fehlen. Mittlerweile können die Geräte sogar darüber informieren, wenn beispielsweise Fleisch oder Milch abgelaufen sind - auch dann kann man flexibel reagieren.

Sicherheitsfragen sind der Hausautomation indes nicht fremd, sondern sind absolut wichtig. Das zeigt sich schon daran, dass intelligente Rauchmelder gegenüber ihren herkömmlichen Pendants einige Eigenschaften voraus haben – fangen sie an zu piepen, melden sie es dem Smartphone ihres Besitzers, sodass dieser sofort reagieren kann.

Gerade, wenn man in einem freistehenden Haus wohnt, bringen Rauchmelder oft nichts, sofern kein Familienmitglied zuhause ist. Nicht nur Brände sind mit den smarten Geräten unwahrscheinlicher: Mit intelligenten Bewegungssensoren, Kameras und Türschlössern kann man sich besser vor Einbrüchen schützen.

So gibt die Tür beispielsweise ein Signal an den Besitzer, wenn ohne Autorisation geöffnet wird – so wird das Leben der Einbrecher wesentlich schwerer. Alle Optionen, die sich mit den Smart Homes ergeben, kann man in der Kürze gar nicht aufzählen. Denn die Kombinationen sind beinahe unendlich vielfältig.

Probleme bei der Hausautomation

Trotz aller Vorzüge ist die Hausautomation aber natürlich auch mit Mängeln behaftet. Ein Beispiel: Man besitzt zwar theoretisch allerhand intelligente Geräte und könnte diese auch miteinander kommunizieren lassen. Es geht dann aber doch nicht, weil trotz aller Fähigkeiten die Geräte von unterschiedlichen Herstellern stammen.

Das ist ein ziemliches Problem, an dem sich voraussichtlich auch nichts ändern wird. Denn natürlich haben die Unternehmen ein Interesse daran, dass man alle ihre Produkte kauft und nicht etwa eines von ihnen und die anderen von der Konkurrenz.

Zudem haben viele von den Geräten ein massives Sicherheitsproblem. Denn oft genug hängen letztendlich alle von den Multimedia- und Haushaltsgeräten an dem Router des jeweiligen Hauses. Dass diese zu knacken sind, hat ein findiger Hacker erst vor einer Weile an über einer Million von Telekom-Routern bewiesen – er hat sie im Auftrag einer Telekommunikationsfirma lahmgelegt.

Sicher sind indes viele Smart Home – Anwendungen nicht – das mag bei Kühlschränken noch nicht wesentlich sein. Geht es aber um Türschlösser, ist es das sehr wohl. Dass die Geräte untereinander bei Weitem nicht ausreichend verschlüsselt kommunizieren, haben verschiedene Experten schon nachweisen können. Hier besteht also von Seiten der Industrie noch einiger Nachholbedarf.

2017-09-20




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