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Invasion der China-Smartphones: Echte Alternative oder Billigimporte?

TelefonHuawei, Xiaomi, Meizu, Oppo oder OnePlus - chinesische Mobiltelefone sind schon seit langem nicht mehr vom Markt wegzudenken. ZTE und Huawei haben sogar bezüglich der internationalen Marktanteile etablierten Handy-Herstellern wie Motorola und Sony längst den Rang abgelaufen.

Doch können die preiswerteren Alternativen zum iPhone und Samsung wirklich mit den Top-Marken mithalten? Sind chinesische Mobiltelefone in der Lage, den Ansprüchen europäischer Nutzer gerecht zu werden oder werden sie auch in Zukunft eher im Hintergrund bleiben?

Qualität, Preis und Zubehör - womit glänzen chinesische Mobiltelefone wirklich?

Chinesische Handyhersteller werden immer gefährlichere Konkurrenten für die etablierten Top Marken der Mobiltelefon-Sparte auf dem europäischen Markt. Insbesondere durch die großen Chip-Hersteller wird dieser Boom der asiatischen Handys möglich. Schon seit mehr als fünf Jahren produzieren diese Hersteller aus Chips und Bauteilen fertige Systeme, die über Software wie Android verfügen.

Speziell die chinesischen Handyhersteller profitieren davon enorm, denn sie können durch diese Einkaufsmöglichkeiten eigene Entwicklungen durchaus vernachlässigen, welche viel Geld und Zeit kosten und ermöglichen die Produktion der "Billig-Handys". Doch sind diese Mobiltelefone aus dem Land des Lächelns deshalb qualitativ schlechter als das iPhone oder andere Markenhandys?

Hinsichtlich der Verarbeitung können die meisten Mobiltelefone aus Fernost absolut mithalten. In Shenzhen, dem Industriestandpunkt Chinas, werden mittlerweile nahezu alle Smartphones hergestellt. Fertigungsfirmen wie Quanta, Compal oder Pegatron übernehmen dort den Bau elektronischer Geräte wie Mobiltelefone – nicht nur für den heimischen Markt, sondern für den gesamten Globus und auch für diverse ausländische Unternehmen. Apple bildet da keine Ausnahme.

Die Expertise der heimischen Produzenten steigt also simultan und befördert die Entstehung eigener Anbieter. Somit haben die meisten Fertigungsstätten ohnehin bereits ihren Sitz in China - unabhängig vom Hauptsitz des „Herstellers“. Konkurrenz ist also auch für Samsung und Apple nicht möglich, wenn es um diesen Punkt geht.

Qualität hat aber dennoch seinen Preis - wer darauf verzichten kann, ist bei chinesischen Handy-Modellen richtig

Ganz gleich, ob die Handyhülle, das Smartphone Zubehör, der Akku oder das Display - einige Qualitätseinbußen muss man unter Umständen in Kauf nehmen, wenn man sich für ein China Smartphone entscheidet. Wer also den schnellsten Prozessor oder die beste Kamera mit umfassenden Funktionen sucht, wird bei den chinesischen Konkurrenz-Handys eher vergeblich suchen. Huawei ist hier herauszunehmen.

Spätestens mit Erscheinen des Huawei P8 und P8 Lite konnte zu den Branchenführern aufgeschlossen werden. Gleichsam stieg man aber auch preislich in die Elite auf. Bei anderen chinesischen Anbietern gilt aber weiterhin: Kameras, Displays und Prozessoren der führenden Hersteller Apple und Samsung sind den chinesischen Handyherstellern qualitativ immer noch deutlich überlegen.

Der Nachteil als Chance

Der qualitative Unterschied eröffnet den chinesischen Herstellern aber auch eine durchaus interessante Möglichkeit. Der Mittelklasse-Sektor ist nämlich durchaus lukrativ. Da zwar nahezu jeder ein Smartphone sein Eigen nennen will, aber nicht jeder bereit ist, die horrenden Preise eines neuen iPhone 7 samt Smartphone Zubehör für rund 1.000 Euro zu zahlen.

Wer also wenig Geld ausgeben möchte und auf einige technische Besonderheiten verzichten kann, wird mit einem „Billig-Handy“ aus China große Freude haben. Samsung als Branchenerster hat das schließlich ebenso erkannt und hat neben seinen HighEnd-Modellen auch etliche Mittelklasse Smartphones im Repertoire.

Perspektivisch gesehen sind also eher die etwas abgespeckten Geräte auf dem Vormarsch. Modelle von Xiaomi, ZTE, Vivo oder Oppo bedienen diese Nische hervorragend und haben bereits einen vergleichbaren Stellenwert erreicht wie die Top-Hersteller. Die Zeitschrift c't berichtete bereits 2014, dass China-Phones schon längst auf Augenhöhe mit den Top-Marken seien. So schnitt beispielsweise das Mi3 von Xiaomi in mehreren Tests sehr gut ab.

Vom rein technischen Aspekt abgesehen, bestehen aber doch auch einige wirklich gravierende Nachteile. Zumindest für den westlichen Markt. Denn für diesen sind viele Modelle primär gar nicht ausgelegt. Das zeigt sich beispielsweise in der Menüführung oder bei der Sprachausgabe, die oftmals nur Chinesisch oder – im besseren Fall – auch Englisch zu bieten haben. Für viele deutsche Nutzer ist das keine Alternative.

Daneben sind auch viele exklusive Dienste und vorinstallierte Apps nur im asiatischen Raum sinnvoll nutzbar. Chinesische Musik- und Filmstreamingdienste sind für den Europäer doch eher uninteressant. Auch die jeweiligen Betriebssysteme sind zum Teil alleinig auf den chinesischen Markt zugeschnitten. Updates sind über die hier gebräuchlichen App Stores nicht immer erhältlich.

Auch die Punkte Support und Kundenservice sind hier problematisch. Das Problem mag man bei Huawei mittlerweile nicht mehr haben, kleinere Hersteller dafür umso erheblicher. Wer also des Chinesischen nicht vollends mächtig ist, sollte das in seine Kaufentscheidung mit einbeziehen.

Fazit

Die Auswahl an No-Name-Smartphones ist mittlerweile riesig und die richtige Wahl nicht immer leicht zu treffen. Dennoch sollte jedem Käufer eines China Phones bewusst sein, dass er für wenig Geld oft auch nicht allzu viel erwarten darf. Trotz Features und technischen Highlights, die sich auf dem Papier gut lesen, lassen oft auch Empfangsqualität oder Akkuleistung zu wünschen übrig. Testberichte, Empfehlungen und Rezensionen sollten also in jedem Fall im Vorfeld studiert werden.

2017-04-28

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