Gesundheitsmagazin "V-Aktiv"

Anzeigen

Stellenanzeigen_Teaser

Banner_Ratgeber



MediaMarkt

Schlagzeilen von vogtland-sport.de

Vogtland-Anzeiger Newsletter

Aktuelle Meldungen aus Plauen und dem Vogtland per Mail. Abonnieren Sie kostenlos den Vogtland-Anzeiger Newsletter.

Tragen Sie hier Ihre Mailadresse ein:
Ihre Daten

Aktuelle Umfrage:

Aktuelle Umfrage: "Albtraum für die deutsche Wirtschaft?! Grenzkontrollen - Die Rufe zur Wiederaufnahme der innereuropäischen Grenzkontrollen angesichts der Flüchtlingskrise werden immer lauter. Sind Sie dafür? "



.

Immer auf Sendung – per Streaming

Das klassische Fernsehen ist ein Auslaufmodell. Erst kürzlich wurde mit DVB-T das klassische digitale Antennenfernsehen abgeschaltet, der Nachfolger DVB-T2 kostet in der Regel zusätzlich Geld. Zudem möchten immer weniger Zuschauer ihre Zeitplanung vom Fernsehprogramm abhängig machen. Streaming über das Internet ermöglicht es, Fernsehen flexibler zu gestalten.

Free-TV stirbt aus

Am 29. 03. 2017 endete die DVB-T-Ära. Seither ist es nicht mehr möglich, über diesen Standard öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender zu empfangen. Wer keinen Kabelanschluss oder Satellitenreceiver sein eigen nennt und über ein TV-Gerät mit DVB-T Tuner verfügt, guckt seither im wahrsten Sinne des Wortes in die Röhre bzw. auf den schwarzen Flachbildschirm.

Das Nachfolgeformat DVB-T2 ist zwar technisch leistungsfähiger, benötigt zur Verwendung aber einen neuen Receiver. Aktuelle Smart-TVs haben diesen im Regelfall bereits integriert. Allerdings sind nur noch die öffentlich-rechtlichen Sender über den neuen Standard frei empfangbar. Will man auch die Privatsender über DVB-T2 sehen, wird ein zusätzlicher Jahresbeitrag fällig.

Mittelfristig werden auch andere kostenfreie Wege zum Fernsehempfang – wie beispielsweise das analoge Kabelsignal – wegfallen: Die Sendergruppen RTL und Pro 7 sichern die verschlüsselungsfreie Übertragung in der niedrigen SD-Qualität noch bis 2022 zu, danach ist damit höchstwahrscheinlich auch Schluss. Free-TV im herkömmlichen Sinn wird es dann nicht mehr geben.

Alternative Streaming

Das finden allerdings immer weniger Zuschauer wirklich schlimm. In der digitalen Welt, in der alles immer dann verfügbar ist, wenn man es konsumieren möchte, ist das Konzept "Fernsehen" fast schon ein Anachronismus. Anstatt darauf zu warten, dass ein Kinofilm Jahre später im Free-TV zu sehen ist, zahlen viele Zuschauer bereits jetzt gern die Abonnementgebühren für Streaming-Services wie Netflix oder Maxdome.

Dort erscheinen die Filme schneller, in HD-Qualität und ohne Werbeunterbrechungen. Und vor allem: On Demand, also auf Abruf und ohne Bindung an bestimmte Sendezeiten. Nun bieten Fernsehsender aber mehr als bloß Filme, und manch einer möchte das ein oder andere Programmhighlight der Privatsender nicht missen.

Doch auch für das Fernsehprogramm gibt es Streaming-Angebote, die mit einer großen Sendervielfalt aufwarten. Ähnlich wie bei DVB-T2 sind auch hier die Privatsender gegen eine Abonnementgebühr zu sehen – allerdings warten viele TV-Streamingdienste zusätzlich mit einer On-Demand-Funktion auf. So kann man sich Sendungen anschauen wann immer man möchte – und wo man möchte.

Denn man ist nicht ans TV gebunden, sondern kann mit so ziemlich jedem internetfähigen Gerät aufs Fernsehprogramm zugreifen, solang die Verbindung ausreichend schnell ist: 16 Mbit reichen dafür bereits aus. Das klassische Fernsehen mag ausgedient haben – tot ist das Medium deswegen aber noch lange nicht.

2017-05-29

Rückblick: Vogtland Regional Fernsehen nimmt Abschied




Vogtland-Anzeiger jetzt kostenlos testen

  Zeitung klein Täglich das ganze Vogtland in einer Zeitung und zum günstigsten Zeitungspreis in der Region: Lesen Sie den Vogtland-Anzeiger mit unserem Probeabo zwei Wochen völlig kostenlos. >> mehr dazu...



  • PDF
  • Sie können diese Seite versenden/ empfehlen
  • Druckversion dieser Seite
.
.

xxnoxx_zaehler