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Wimmer aus Triebes behauptet sich in der Branche

Triebes – Es sind nicht immer nur die großen Firmen, die Schlagzeilen machen. Seit 20 Jahren behauptet sich der Stahl- und Metallbau Mirko Wimmer aus Triebes in der Branche. Das Erfolgsrezept heißt: Vielseitigkeit des Leistungsangebotes.


Als der gelernte Instandhaltungsmechaniker als Industriemeister am 1. April 1991 den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, hätte ihm niemand die in den vergangenen Jahren gestaltete Zukunft prophezeit. Allein und in einer kleinen Werkstatt am Wohnhaus mitten im Städtchen Triebes entstanden die ersten Feuerschutztüren und das, was der Privathaushalt so benötigt. Der Handwerksmeister war Ehrensache für den heute 47-jährigen, der seither auch Lehrlinge ausbildet. Schon 1994 war die Errichtung der heute noch genutzten Halle im Triebeser Gewerbegebiet Süd-West notwendig, wenn auch damals in dieser Größe noch kein Bedarf bestand.


„Dann kamen Ende des Jahrhunderts ein paar Durstjahre durch die Aufgabe vieler kleiner Betriebe, die nicht das passende Konzept für ihre Entwicklung hatten. Dagegen hat uns die Krise des vorletzten Jahres nur kurze Zeit beeinträchtigt. Heute aber sind wir gut ausgelastet und für die Zukunft wird schon über eine Erweiterung nachgedacht“, berichtet Ehefrau Silke.


Aber so weit ist es noch nicht. Die insgesamt 15 Beschäftigten haben ordentlich mit den Aufträgen zu tun, die allerdings nicht als Selbstläufer in den Betrieb kommen. Jahrelange Qualitätsarbeit hat sich unter potenziellen Kunden herumgesprochen und Objektbeispiele wie die Fassadengestaltung der US-Konsulat in Leipzig oder einer Schaufenstergalerie in Baden-Baden machen zusätzlich auf die Firma aufmerksam.
Auch international war und ist Wimmer im Geschäft – erst kürzlich flogen zwei Mitarbeiter wieder nach Nouakchott in Mauretanien, wo ein Nachfolgeauftrag an Land gezogen wurde. Dort war das Unternehmen an der Errichtung von drei Fertigteilhäusern federführend beteiligt.

 

Vielseitigkeit heißt für den Firmenchef und sein Team, sich nicht auf den reinen Stahl- und Metallbau zu orientieren, sondern sich auch mit Arbeiten im Bereich Wartung und Unterstützung anderer Bereiche, wie zum Beispiel der Kinotechnik, zu beschäftigen. Dazu unterhält man Verbindungen zu einer ganzen Reihe von Kooperationspartnern, so dass der Kunde seine Leistung immer aus einer Hand erhält. Und neben den großen Sachen, wird vieles – und da ist Wimmer schon stolz – auch in Klein-klein erledigt. So manches Garagentor, Geländer oder Vordach in der Umgebung trägt die Handschrift seiner Mitarbeiter.


Und die fühlen sich im Unternehmen gut untergebracht. Volker Paalhorn, von Beruf Schmiedemeister, macht es deutlich: „Aus der Arbeitslosigkeit habe ich den Weg hierher gefunden und bin erfreut über das angenehme Arbeitsklima. Da ist man noch einmal mehr motiviert gute Leistung zu bringen.“ Die erwartet der Chef auch von einem noch einzustellenden Mitarbeiter und auch einem Azubi, der bei ihm sicher viel lernen kann.
„Das wesentliche Wachstum ist abgeschlossen“, meint der Firmenchef zu diesem Thema. „Aber den einen oder anderen fähigen Mitstreiter könnte die Firma schon noch vertragen, denn in vielleicht zehn Jahren möchte ich ein geordnetes Unternehmen an meinen Nachfolger übergeben.“     Jochen Pohlink

 

2011-04-29




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