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Wie vogtländische Betriebe um Lehrlinge ringen

Reichenbach - Arbeitgeber suchen händeringend nach Lehrlingen: In diesem Jahr setzt sich der Trend fort, dass Ausbildungsstellen nicht besetzt werden können, weil geeignete Bewerber fehlen.

Im Vogtland stehen 1.427 Stellen 1.185 Bewerbern gegenüber. Trotzdem spricht Oliver Schmale, der Chef der Agentur für Arbeit in Plauen, bei einem Anstieg der Bewerberzahl gegenüber dem Vorjahr um 0,37 Prozent von einem "leicht optimistischen Signal". Die Zeiten sind vorbei, in denen es für viele Schulabgänger nur wenige Lehrstellen gab. Aber es gibt auch Ausnahmen, beispielsweise Verkäufer, Kfz-Mechatroniker und Industriemechaniker. Diese Berufe wollen mehr junge Menschen erlernen, als es Lehrstellen gibt.

Der Tiefpunkt war im Vogtland im Ausbildungsjahr 2009/2010 erreicht. Damals gab es für 952 Stellen nur 891 Bewerber. Seitdem steigen die Bewerberzahlen geringfügig. Diese positive Entwicklung ist laut Schmale auf steigende Schulabgängerzahlen, verstärkte Berufsorientierungsmaßnahmen, mehr Schüler-Praktika sowie Individualmaßnahmen in den Ausbildungsbetrieben wie Ferienjob-Angebote zurück zu führen.

Vom 7. bis 11. April veranstalten die Arbeitsagenturen bundesweit eine "Woche der Ausbildung". Sie steht unter dem Motto "Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen". Ziel der Aktion ist es, Arbeitgeber wie Jugendliche für die berufliche Ausbildung zu sensibilisieren. Die Agentur für Arbeit in Plauen hat in der Ausbildungswoche Azubi-Tage bei ausgewählten Arbeitgebern organisiert. Außerdem ist am Donnerstag eine Ausbildungsbörse für den Hotel- und Gaststättenbereich geplant - im Plauener Best-Western-Hotel. Sie besteht aus Castings für branchennahe Berufe, einer Talkrunde mit Azubis und Kochprofis sowie einem Kochkursus. Daneben werden Cocktailmixen und Hotelführungen angeboten.

Speziell dem Bereich Handwerk widmete sich ein Pressegespräch am Montag bei der Reichenbacher Elektrofirma Jens Kummer. Dort beleuchteten Vertreter der Handwerkskammer Chemnitz, der Kreishandwerkerschaft und des Landratsamtes gemeinsam mit Oliver Schmale und Firmenchef Jens Kummer die speziellen Probleme der klein- und mittelständischen Handwerksbetriebe. Dabei wurde deutlich, dass unter den Ausbildungsbetrieben ein starker Wettbewerb um Azubis besteht.

Jens Kummer, der schon 21 Elektrotechniker ausgebildet hat, erzählt davon, dass er als Lehrmeister auch Erziehungsarbeit leistet und für die Lehrlinge Nachhilfeunterricht organisieren müsse. Und die Aufgaben bei theoretischen Prüfungen seien heute längst nicht mehr so schwer wie vor zehn Jahren. Marion Päßler, Leiterin des Amtes für Wirtschaft, Bildung und Innovation im Landratsamt, verweist aber darauf, dass trotzdem Leistung gefragt sei. Auch wenn es mehr Lehrstellen gebe als Bewerber, müsse den Jugendlichen klar sein, dass nicht jeder automatisch einen Ausbildungsplatz oder -abschluss bekomme.

Neben verstärkter Berufsorientierung in Schulen und Praktika für Schulabgänger startet die Handwerkskammer Chemnitz in diesem Jahr eine Qualifizierungsoffensive. Sie richtet sich vor allem an Arbeitslose und Spätstarter zwischen 25 und 34 Jahren. Ihnen will man mit der Offensive eine zweite Chance auf dem Ausbildungsmarkt bieten. ina

2014-04-09

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