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Sachsendruck: Halbe Belegschaft gekündigt

130914 WI_SachsendruckDie Krise in der Druckereibranche kostet beim Plauener Sachsendruck jedem zweiten Mitarbeiter den Arbeitsplatz. Doch nur so lasse sich laut Eigentümer Stephan Treuleben der Standort retten.

Von Marjon Thümmel

Plauen – Aus ursprünglich geplanten 20 gestrichenen Stellen beim Sachsendruck werden jetzt wesentlich mehr. Von den 205 Mitarbeitern – darunter 45 mit befristeten Verträgen – würden nur noch 85 einen Job in einer künftigen Betreibergesellschaft finden, sagte der Münchner Eigentümer Stephan Treuleben. Seit Monatsbeginn ist das Insolvenzverfahren (in Eigenverantwortung) für den Sachsendruck eröffnet. Noch im Mai hatte Treuleben davon gesprochen, den Sachsendruck in zwei Unternehmen aufzuspalten. Zum einen in eine Online-Sparte, die er gemeinsam mit einem Partner aus Baden-Württemberg aus dem bis dato gut laufenden Geschäftszweig innerhalb des Sachsendrucks zu einem eigenständigen Betrieb führen wollte.

An zwei Druckmaschinen sollten 80 Mitarbeiter auf individuellen Kundenwunsch Druckerzeugnisse fertigen. Doch der Plan sei auf Grund des hart umkämpften Marktes gescheitert. Zwar gebe es einen Kooperationsvertrag, der Aufträge sichert, allerdings nur für die Auslastung einer Druckmaschine und damit 35 Beschäftigten. In einem zweiten Unternehmen sollte der Buchdruck, vor allem der Kinderbuchdruck, fortgeführt werden. Allerdings nicht mehr als eigenständiger Sachsendruck, sondern als Betriebsteil der Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH (OAN), die auch Treuleben gehört. Da Sachsendruck Marktführer bei der Kinderbuchproduktion, vor allem bei dem Büchern aus Pappe ist und es nach Aussage von Analysten dafür auch einen stabilen Markt gebe, setzt Treuleben vor allem auf diesen Bereich.

Künftig sollen 50 Mitarbeiter den Buchdruck garantieren. Von zwei Unternehmen ist allerdings keine Rede mehr. „Es wird künftig eine Betreibergesellschaft als 100prozentige Tochter der OAN geben. Wichtig aber ist, dass wir in der Paul-Schneider-Straße weiter produzieren – ob mit oder ohne Sachsendruck im Namen“, bekräftigt Treuleben. Gegenwärtig hat die OAN rund 200 Mitarbeiter, 175 am Hauptstandort Zwenkau bei Leipzig und 25 in den Druckwerken Reichenbach. Dazu kommen 85 aus Plauen. Im Juni hatte Treuleben für den Sachsendruck die Insolvenz angemeldet, seit 3. Juli läuft das Verfahren, das nun am 1. September eröffnet wurde.

„ Da ab diesem Zeitpunkt die Löhne wieder vom Unternehmen vollständig gezahlt werden müssen, war es unabwendbar, diejenigen Mitarbeiter, die auf Grund der derzeit schlechten Auftragslage nicht mehr beschäftigt werden können, freizustellen. So haben die Mitarbeiter auch sofort Anspruch auf Arbeitslosengeld“, sagte Treuleben. Da neben den 45 Mitarbeitern mit befristeten Verträgen auch 15 Frauen und Männer selbst kündigten, sind von der Freistellung 43 betroffen. Bis zum Jahresende, so Treuleben, soll das Sanierungskonzept greifen. „Wir müssen in den Bereichen Online und Buchdruck Arbeitsplätze reduzieren und uns von dem unrentablen Akzidenzdruck trennen.

Das bedeutet, dass von 205 Stellen nur noch 85 bleiben. Aber nur durch die Umstrukturierung können wir der Branchenkrise Paroli bieten und den Standort Plauen für die Zukunft sicher machen“, erklärt Treuleben. „Der Markt bleibt weiter schwierig und anspruchsvoll. Mit der Neuausrichtung des Betriebes sind wir für die Zukunft gut gerüstet und die Paul-Schneider-Straße bleibt Produktionsort. Die beiden Lagerhallen an der Pausaer Straße werden wir zum Jahresende räumen und dann vermieten. Die benötigen Lagerflächen finden wir in der Paul-Schneider- Straße“, sagt Treuleben.

Gegenwärtig würden mit dem Betriebsrat Verhandlungen zum Interessenausgleich und zum Sozialplan geführt. Bis März 2015 soll das Insolvenzverfahren nach den Vorstellungen Treulebens abgeschlossen sein.

2014-09-13




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