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Pausaer Steinmetz bundesweit gefragt

090117 V_SteinmetzSteinmetz: Als erstes fallen bei der Erwähnung des Berufs den meisten Menschen Grabsteine ein. Sicher, diese Verknüpfung ist nicht von der Hand zu weisen, aber das Berufsbild hat sich seit 1990 erheblich gewandelt. Ein Beispiel dafür ist die Tätigkeit des in Pausa beheimateten Betriebes Tasch, vormals Dölz, der nun in der vierten Generation für die Bevölkerung auch außerhalb des Friedhofes viel zu tun hat.

Von Jochen Pohlink

Pausa – Walter Dölz als Firmengründer hatte 1919 nicht die geringsten Vorstellungen, wie sich sein Berufsfeld verändern wird. Nach Heinz Dölz und Falko Tasch hat sich die Arbeit des Steinmetzes sehr verändert und unterliegt heute sogar modischen Einflüssen. „Mein Opa hat aus gesundheitlichen Gründen 1983 das Geschäft an meinen Vater übergeben, von dem ich es übernommen habe.“

Urenkel Rocco leitet den Betrieb seit 2001 – immerhin bereits 16 Jahre – und ist entsprechend technisch mit allem ausgestattet, was ein Betrieb in der Branche heute so braucht. Sein Meisterstück fertigte er 2002 für die Frauenkirche zu Dresden an: Einen Fenstersturz im Treppenturm der Kuppel des damals aus Trümmern neu entstandenen Bauwerks. „Das ist zwar im Gesamtensemble nur ein kleiner Beitrag, aber in gewissem Sinne darf ich wohl schon stolz darauf sein, mit meiner Hände Arbeit dazu beigetragen zu haben“, sagt Rocco Tasch.

War es zu DDR-Zeiten schwierig, über das Kombinat Elbe-Naturstein an Naturstein heranzukommen – selbst bei Grabsteinen war man zum Großteil auf die Aufarbeitung alter Steine angewiesen –, kommen die Materialien heute aus aller Welt in allen Preisstufen: Besonders China, Indien und Südamerika liefern das, was der Kunde haben will.

Natürlich roh – die Bearbeitung liegt überall in den Händen der Steinmetze. Die Aufarbeitung alter Grabsteine spiele nur noch eine untergeordnete Rolle, wenn jemand einen aufbewahrten Stein neu bearbeitet haben möchte. Dann wird er nach den Vorstellungen des Kunden aufgearbeitet.

Der große Anteil von Arbeiten außerhalb des früheren Bedarfs geht aber mit der Zeit: „Vorwiegend sind es Küchen, die der Kunde nicht mit herkömmlichen Material gestaltet sehen will, sondern mit einer steinernen Abdeckung. Da spielt dann oft auch der Preis keine große Rolle, denn es handelt sich ja nicht um eine Anschaffung für nur fünf, zehn oder fünfzehn Jahre“, sieht Tasch die Veränderung zum klassischen Geschäftsbild.

Da berät der Fachmann auch schon mal: Zur hellen Buche des Möbels passt nun eben Mal nicht das fast farbgleiche Gestein. Stolz ist der Meister auf Aufträge, die ihn in die Öffentlichkeit führten. So war er bei der Einrichtung von Mini-Küchen in der Botschaft Kuwaits in Berlin tätig und gestaltete die öffentlichen Bereiche im „Waikiki“ Zeulenroda in Zusammenarbeit mit einem Leitlitzer Tischlereibetrieb. Aufträge im Umkreis von bis zu 50 Kilometern bilden den Alltag.

Auch örtlich verbindet ihn eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Küchenstudio Kallert in Pausa. Bedauerlich findet er, dass die Lehrlingsausbildung in seinem Betrieb seit einiger Zeit wegen der mangelnden Nachfrage zum Erliegen gekommen ist. Daher betreibt er seine Firma zurzeit mit seiner Frau Karina Tasch und der gelegentlichen Hilfe seines Vaters allein.

2016-01-09




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