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Mühle wächst in Oberlosa

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Die Rubin Mühle aus dem baden-württembergischen Lahr hat am Mittwoch den Startschuss für den Bau einer 13 Millionen Euro teuren Hafermühle im Gewerbegebiet Oberlosa gegeben. In einem Jahr soll produziert werden.

Oberlosa/Lahr - Ein 30-Meter hohes Mühlengebäude, eine 15-Meter hohe Lagerhalle sowie Büroräume sollen auf dem knapp vier Hektar großen Gelände entstehen. Die Investitionssumme liegt, laut Rolf Rubin, er ist einer der beiden Seniorchefs, bei rund 13 Millionen Euro: "Darin enthalten sind auch Fördermittel." Mit dem Neubau der Rubinmühle Vogtland sollen auch 26 Arbeitsplätze geschaffen werden. In einem Jahr soll die Hafer(schäl)mühle mit einer Leistung von 120 Tonnen pro Tag ihren Betrieb aufnehmen und dabei die aktuelle Ernte aus der Region verarbeitet werden.

Die Agrofarm 2000 in Eichigt hat nach Aussage ihres Geschäftsführers Klaus Rank bereits auf 40 Hektar, das ist ein Prozent des gesamten Ackerlandes, Hafer angebaut. Der 70-Jährige hat im Vogtland die Werbetrommel für die neue Mühle gerührt. "Als wir uns in Eichigt trafen, saßen Vertreter von elf Landwirtschaftsbetrieben mit einer Gesamtfläche von 14.500 Hektar, am Tisch. Das ist angesichts der kleingliedrigen Landwirtschaft in unserer Heimat schon beeindruckend", erinnert sich Juniorchef Christopher Rubin, der in der 14. Generation das Familienunternehmen führt.

Erstmals in ihrer 330-jährigen Unternehmensgeschichte hat die Rubin Mühle aus Lahr-Hugsweier mit der künftigen Rubinmühle Vogtland außerhalb ihres Stammsitzes expandiert. "Unsere 1989 gebaute Hafermühle in Hugsweier ist zu 99,9 Prozent ausgelastet. In den 25 Jahren haben wir die Kapazität verdreifacht. Jetzt sind wir an die Grenzen gestoßen", sagt Christopher Rubin. "Wir kommen unseren Kunden in jeder Hinsicht entgegen", meint der 36-Jährige und blickt auf der Landkarte Richtung Osten.

"20 Prozent des Hafers beziehen wir aus Tschechien. Was den Haferanbau und die weitere Verarbeitung angeht, sind Tschechien, Polen und Russland auf dem Vormarsch." Auch Tschechien habe als Standort für die neue Hafermühle auf dem Prüfstand gestanden. "Wir haben uns für den Standort Deutschland mit allen seinen Vor- und Nachteilen entschiede.", so Seniorchef Karl-Rainer Rubin.

Ins Vogtland gelockt habe ihn sein Freund und schon jahrelanger Partner Andreas Hubmann, Geschäftsführer des Adorfer "Lebensgarten". Der Hersteller von Müsliprodukten bezieht aus dem Familienbetrieb im Schwarzwald flockierten Hafer. So kamen auch die ersten Kontakte mit Wirtschaftsförderer Lars Beck in Plauen zustande.

"Die Zusammenarbeit mit den hiesigen Behörden funktioniert ausgezeichnet", betont Karl-Rainer Rubin und sieht sich damit auch in der Standortwahl bestärkt. Das Vogtland sei zudem mit seinen klimatischen Bedingungen und seinen Bodenverhältnissen ein ideales Haferanbaugebiet, "auch wenn derzeit der Hafer hier noch nicht ausreichend sprießt", ergänzt Sohn Christopher Rubin.

Karl-Rainer Rubin will mit seiner Hafermühle in Plauen-Oberlosa auch den Hafer im Vogtland zu einer Renaissance verhelfen. "Wir sind auch bestrebt, neue Landwirte zu gewinnen, die ihre Betriebe auf Bio umstellen", fügt Christopher Rubin hinzu. Interessant sei für den Familienbetrieb aus dem Dreiländereck Frankreich/Schweiz/Deutschland, dass hier mit den Öko-Bauernhöfen Sachsen GmbH (ÖBS) ein Kompetenzzentrum für Biogetreide in der Region angesiedelt sei.

Die Rubin-Mühle zählt bislang 140 Mitarbeiter und Kunden vor allem in Europa. Mit der neuen Hafermühle und einer Maschinenbaufirma, die dieses Jahr auch den Bau beginnen möchte, seien die erschlossenen Flächen im Gewerbegebiet Oberlosa ausgelastet.

"Wir müssen über eine weitere Erschließung nachdenken", so Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer, der sich nach der Hiobsbotschaft zu Neoplan über den neuen Investor noch mehr freut und einen Kupferstich von Plauen in Seide gestickt überreichte. Die elf Helfer beim Spatenstich hatten das Finden ihrer Geschenke selbst in der Hand - vergraben waren für jeden eine Flasche. Rotkäppchensekt, dabei hat die Rubin-Mühle in Baden auch einen eigen Weinberg. Davon kosten durften die Gäste später. M. Thümmel

2014-05-22




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