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Goldbeck Treuen boomt

070916 WI_GoldbeckBei Goldbeck brummt das Geschäft. Der Umsatz hat sich in fünf Jahren auf 2,1 Milliarden verdoppelt. 409 Gebäude wurden im letzten Jahr übergeben, etwa die Hälfte mit Treuener Beteiligung. Die Mitarbeiterzahl wächst und soll es weiter tun, denn die Auftragsbücher sind so voll, dass schon Projekte abgelehnt werden mussten.

Treuen – „Wir sind der Profiteur der Niedrigzinspolitik. Immer mehr Unternehmen sehen ihre Geldanlage in Immobilien, und so steigt die Zahl der Bauaufträge. Es ist erst fünf Jahre her, da haben wir den Eine-Milliarde- Sekt getrunken, nun sind wir schon bei 2,1 Milliarden Euro Umsatz“, sagte am Dienstag Lars Luderer, der gemeinsam mit seinem Geschäftsführerkollegen Mirko Zeng zur Bilanzpressekonferenz nach Treuen eingeladen hatte.

„Damit sind wir das größte deutsche Bauunternehmen“, fügte Luderer hinzu. In den letzten fünf Jahren sei die Mitarbeiterzahl in der Goldbeck-Gruppe um die Hälfte auf 4.675 gestiegen – und trotzdem seien noch 350 Stellen unbesetzt. Auch in Treuen würden ständig Mitarbeiter gesucht, obwohl im letzten Jahr bereits 60 neu eingestellt wurden und die Zahl insgesamt auf 697 stieg. 54 Azubis und BA-Studenten werden bei Goldbeck Ost in Treuen derzeit ausgebildet. Neun Lehrlinge haben am 1. August ihre Ausbildung begonnen, darunter auch ein Iraner als künftiger technischer Systemplaner.

Für einen Syrer soll der Einstieg am 1. Oktober erfolgen. Nach dem Wegfall der Ausbildung für Stahlkonstrukteure in Roßwein werde laut Luderer derzeit mit der Studienakademie und weiteren Unternehmen über eine neue Studienrichtung in Plauen nachgedacht.

Um weiterhin am Ball zu bleiben sind auch in diesem Jahr 2,3 Millionen an Investitionen geplant, darunter auch die Umstellung auf LED-Beleuchtung. 220 Logistik- und Industriehallen, 67 Bürogebäude, 60 Parkhäuser, Schulen, Sporthallen und Kitas wurden von der Goldbeck-Gruppe gebaut. Dabei liegen die Planungen für Parkhäuser und Schulen in Treuener Hand.

„Zurzeit sind wir dabei den 34. Schulerweiterungsbau in Berlin zu errichten, zehn sind im Bau und sieben in Planung. Auch in anderen Städten steigt die Nachfrage. Nur nicht in Sachsen. Dabei braucht die Errichtung einer Goldbeck-Schule in Systembauweise von Planung bis Fertigstellung nur die Hälfte der Zeit für einen klassischen Bau“, sagt Zeng. Entstanden ist in Berlin auch eine Polizeischule.

Angefragt habe Amazon, die in Berlin einen Lebensmittelversand etablieren wollen und ein altes Gebäude umbauen wollen. „Bauen im Bestand wird für uns in den nächsten Jahren ein weiteres Standbein werden“, sagte Luderer, „denn das Interesse wächst“. Schlüsselfertiges Bauen bleibe Kerngeschäft. Übergeben wurden beispielsweise die 35. DHL-Logistikhalle; eine Halle für Weck + Poller in Zwickau, die auch die gesamte Reifenlogistik für Daimler übernommen haben, sowie die Norma-Zentrale in Fürth oder das Jobcenter in Zwickau.

Beispiel für Wohnungsbau sei das Internat für die Fachhochschule in Hof mit 280 Wohnungen, das Ende des Jahres in Betrieb gehe. „Wir sind beim Wohnungsbau noch etwas vorsichtig, auch auf Grund einer sich andeutenden Immobilienblase“, sagte Zeng. „Wir müssen auch Rücksicht auf unsere Kapazitäten nehmen und Prioritäten setzen.“ Nicht zu vergessen das Parkhaus für das Landratsamt in Plauen. „Das hat für uns höchste Priorität“, sagt Luderer.

Überhaupt würde er gern mehr Projekte in der Region sehen, auch den Mitarbeitern, die oft weit auf Montage fahren müssen, zuliebe. Kritisch sieht er auf Vergaben im öffentlichen Bereich, bei denen jedes Projekt in kleine Lose zergliedert und damit teurer würden. “Unser Umsatzziel für dieses Jahr liegt bei 245 Millionen Euro“, sagte Zeng, „60 Prozent sind schon mit Auftragen unterlegt und wir haben weitere Anfragen, die abgearbeitet werden“. M.T.

2016-09-07




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