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Zwei Kreuze für Demokratie

Vogtland-Wahlzettel-BundestagswahlExakt 194.003 Vogtländer dürfen am Sonntag zwei Kreuze machen und damit die Bundespolitik der nächsten vier Jahre mitbestimmen. Einiges zum Urnengang hat der Vogtland-Anzeiger zusammengetragen.

Von Cornelia Henze

Alle guten Dinge sind 7 Zwei Kreuze darf der Wähler auf dem exakt 43,4 Zentimeter langen Wahlzettel machen. Bei der Erststimme hat er die Qual der Wahl zwischen den Direktkandidaten Yvonne Magwas (CDU), Maik Schwarz (Die Linke), Eric Holtschke (SPD), Ulrich Lupart (AfD), Oliver Bittmann (Bündnis 90/Grüne), Uwe Geisler (FDP) und dem Einzelkandidaten Roberto Rink.

Mit dem zweiten Kreuzchen gibt der Wähler einer über die Landesliste aufgestellten Partei seine Stimme. 17 Parteien-Möglichkeiten, die vom ganz linken (MLPD) bis zum ganz rechten (NPD) Spektrum reichen, sind aufgelistet. Darunter natürlich die etablierten Parteien wie CDU, SPD oder Grüne – aber eben auch Nischenparteien: Da wäre zum Beispiel das Bündnis Grundeinkommen (BGE), die Satirepartei „Die Partei“ oder die Tierschutzpartei.

Wetten, dass...

Pferdewetten, Lotto, Toto sind kalter Kaffee in den heißen Tagen vor der Bundestagswahl: Denn nix macht der Deutsche derzeit so gern, wie einen Blick in die Glaskugel zu werfen, wer denn der nächste Bundeskanzler sein wird oder welche Kandidaten von welchen Parteien bald im Bundestag sitzen.

Debattiert wird im TV, gevotet über den Wahlomat im Internet. Mario Falcke vom Kunsthaus Eigenregie in Eschenbach gar ruft seine Facebook-Freunde im Internet zum Wetten auf. Wer mit seiner Prognose am weitesten an das echte Ergebnis (in Prozent) vom 24. September herankommt, der bekommt von Falcke eine Flasche Wein.

Der CDU gibt Falcke in seiner eigenen Prognose übrigens 37,4 Prozent, der AfD 11,6 und der FDP mit 6,1 Prozent die Chance auf den Wiedereinzug in den Bundestag. Mal sehen, ob er Recht behält?

Ein Blick zurück

Bundestagswahl 2013: 48,3 Prozent der Vogtländer wählten mit ihrer Erststimme den Christdemokraten Robert Hochbaum in den Bundestag. Und: Mit der Zweitstimme (44,2 Prozent) rutschte seine damalige Büroleiterin Yvonne Magwas über Listenplatz 12 ins Parlament.

Damit war die CDU vor vier Jahren stärkste Kraft im Vogtland, gefolgt von der SPD (Erststimme: 20,7 %, Zweitstimme: 16 %), der Linke (19,6 und 20,2 %), der NPD (4,2 und 3,2 %), den Grünen (2,6 und 3,3 %), der FDP (2,6 und 2,8 %) sowie den Piraten (2,0 und 1,9 %). Keiner der Direktkandidaten von 2013 ist an diesem Sonntag mehr im Rennen.

Robert Hochbaum musste Yvonne Magwas Platz machen, die das Direktmandat von ihrer Partei bekam – und auch mit Listenplatz 4 große Chancen hat, in den Bundestag einzuziehen.

Briefwahl im Trend

„Briefwahl liegt im Trend. Viele Vogtländer ziehen die bequeme Variante der Briefwahl dem Gang ins Wahllokal am Sonntag vor“, konstatiert Kreiswahlleiterin Cornelia Panzert. Für etwa 15 Prozent aller vogtländischer Wähler habe man Briefwahlunterlagen bestellt, die jedoch nicht ausreichen.

„Viele Gemeinden haben nachbestellt“, so Panzert. Kleines Rechenexempel: Von 194.003 Wahlberechtigten würden so rund 30.000 per Brief wählen – den Nichtwähler mal außer Acht gelassen.

Stimmzettel und Briefwahlumschläge wurden in einer vogtländischen Druckerei nun nachbestellt. Im Vogtland gibt es 252 Urnenwahllokale und 23 Brieflokale. Bei letzteren wird sich die Anzahl laut Panzert noch erhöhen.

Vertrauen ist gut...

...Kontrolle besser: Erst am Sonntagmorgen erreichen die Wahlunterlagen in versiegelten Kartons die Wahllokale im Vogtland. Verteilt werden sie durch den Landkreis. Ab 7 Uhr müssen die Wahllokale einsatzbereit sein –8 Uhr öffnen die Lokale.

„Bis dahin sind die Urnen noch versiegelt. Kommt der erste Wähler, wird sie unter seinen Augen geöffnet und er kann sich überzeugen, dass die Urne leer ist. Der letzte Wähler darf um 18 Uhr kontrollieren, wie die Urne wieder versiegelt wird, ehe es ans Auszählen geht“, sagt der Auerbacher Rathaussprecher Hagen Hartwig, der am Sonntag als einer von 124 Auerbacher Wahlhelfern im Einsatz ist.

Ihre Aufgabe ist es auch, Dinge von Wahllokal und -kabine fern zu halten, die die Wahl beeinflussen könnten: Verboten ist zum Beispiel Parteienwahlwerbung im Bannkreis von 150 Metern um das Wahllokal. Hartwig: „Auch Kugelschreiber mit Parteienaufschrift in den Kabinen sind verboten.“

Urlaub tabu

Die genaue Zahl der Wahlhelfer im Vogtland vermag Kreiswahlleiterin Panzert nicht zu sagen. In Plauen gibt es 600, in Auerbach 124 freiwillige Helfer. In vielen Kommunen gilt zur Wahl Urlaubssperre für sämtliche Rathaus- und Stadtangestellte. So auch in Auerbach von heute an bis 27. September.

Nach der Wahl

Ganz gleich, ob ein Direktkandidat gewinnt oder nicht, Party gibt’s in jedem Fall: Yvonne Magwas und die Vogtland-CDU verfolgen die Ergebnisse bei Vogtlandradio im Plauen; Maik Schwarz von den Linken fetet ab 17 Uhr im Theatercafé Plauen, Uwe Geißler (FDP) bittet ab 17.30 Uhr zur liberalen Party ins Parkhotel Plauen, Eric Holtschke (SPD) erwartet rund 20 Personen im Plauener SPD-Büro am Altmarkt.

Noch nicht sicher, ob er im Vogtland oder bei den Parteifreunden in Dresden feiert, ist sich Ulrich Lupart (AfD). Einzelkandidat Roberto Rink lädt zu einem „deitschen Bier“ in seine Spedition nach Neuensalz.

2017-09-20




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