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Vogtländer wählen rege

Wahlsonntag-Wahllokal-Plauen-Briefwahl-Vogtland-StimmenauszählungEine CDU mit Stimmenverlust weiterhin an der Spitze, eine AfD, die als zweitstärkste Kraft eng auf den Fersen ist und eine Linke, die die SPD auf den vierten Platz verweist.

Plauen – Das als wahlmüde beschriebene Wählervolk kam am Sonntag auch im Vogtland sehr viel munterer als erwartet daher. Mit über 70 Prozent war die Wahlbeteiligung 2017 ein ganzes Stück höher als bei der Bundestagswahl von vor vier Jahren (65 Prozent).

Bei der Auszählung 30 von 37 Wahlbezirken lag sie genau bei 70,2 Prozent. Auch die Briefwahl ist in dem Ergebnis noch nicht berücksichtigt. 21.523 Frauen und Männer waren im Vogtlandkreis an die Wahlurnen gerufen.

Was aber schon zu beobachten war: Im Vogtland und im Erzgebirge sind am Wahlsonntag mancherorts die Stimmzettel in den Wahllokalen knapp geworden. Die Kreiswahlleiterin im Vogtland, Cornelia Panzert, begründete das mit einer unerwartet hohen Beteiligung an der Bundestagswahl. Deshalb habe man für einige Wahllokale noch Stimmzettel nachliefern müssen.

Zu Wartezeiten sei es aber nicht gekommen – anders als in Gornau (Erzgebirge). Nach Angaben der Landeswahlleitung mussten dort Wähler ein paar Minuten warten, bis der Nachschub eintraf. Feiern konnte am Sonntag die CDU im Allgemeinen und Direktkandidatin Yvonne Magwas im Besonderen.

Immerhin ist die 38-Jährige das erste Mal für die Union im Vogtland als Direktkandidatin angetreten und konnte nach dem letzten Stand der Wahlergebnisse über 37 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Bei der Bundestagswahl 2013 war sie über die Landesliste der CDU in den Bundestag gekommen, das Direktmandat ihrer Partei holte damals Robert Hochbaum, der bei der diesjährigen Wahl nicht mehr angetreten war.

Mit dem Listenplatz vier auf der CDU-Landesliste 2017 wäre Yvonne Magwas dieses mal nicht über Wähler- Zweitstimmen in den Bundestag eingezogen, aber ein Direktmandat von den Vogtländern zu erhalten, wiegt schon schwerer. Allerdings hat wohl die CDU im Vogtland mächtig Stimmen verloren, 2013 kam sie noch auf 42,6 Prozent der Zweitstimmen.

Gewinner ist die AfD, die im Vogtland zweitstärkste Partei wurde. Auch Ulrich Lupart von der AfD ist der CDU-Kandidatin lange Zeit eng auf den Fersen geblieben. In Gemeinden wie Neuensalz und Rosenbach hatte Lupart sogar die Nase vorn.

Doch nach 30 Gemeinden lag er zehn Prozentpunkte hinter Magwas. Die Alternative für Deutschland, die nach ihrer Gründung 2013 auch sogleich bei der Bundestagswahl antrat und im Vogtland gleich auf 6,5 Prozent kam, hatte nun vier Jahre später somit ihr Ergebnis mächtig verbessern können.

Ulrich Lupart wird das gute Abschneiden seiner Partei aber wenig nutzen, denn der Oelsnitzer steht nicht auf der Landesliste seiner Partei. Anders der Plauener Frank Schaufel, der darauf den 16. Platz inne hat. Für ihn hieß es aber auch, zu weit hinten. Denn um ein AfD-Bundestagsmandat zu erreichen, hätte die Alternative für Deutschland in Sachsen etwa 40 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen müssen.

Wacker in der Wählergunst geschlagen hat sich Maik Schwarz von den Linken. Diese wurde im Vogtland, zumindest bis zum letzten Stand der ausgezählten Stimmen drittstärkste Kraft im Vogtland. Der 31-Jährige lieferte sich mit dem SPD-Kandidaten Eric Holtschke ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Für beide reichte es aber auch nicht über die Landesliste, auf der beide für ihre Partei stehen, Holtschke auf Platz 15 der SPD-Liste und Schwarz bei den Linken auf Platz 12. Vor ihm steht Käty Mothes und auf Rang 14 Lars Legath, beide aus dem Vogtland. Uwe Geisler kam für die FDP auf 5,3 Prozent.

Er steht auch auf dem zwölften Platz der FDP-Landesliste. Auch zwischen Roberto Rink, der obwohl Bundesvorsitzender der DSU, als Einzelkandidat um das Bundestagsmandat ins Rennen ging, und dem Grünen-Kandidaten Oliver Bittmann, wird es bis zum Ende noch spannend werden. Denn beide trennten nur wenige Wählerstimmen.

Allerdings fehlten bis Sonntag 21.30 Uhr noch die Ergebnisse der Städte, darunter auch Plauen. Insgesamt waren im Vogtland 21.523 Wahlberechtigte aufgerufen, die Sitzverteilung in der neuen Legislaturperiode im Bundestag mit zu bestimmen.

253 Urnenwahllokale und 23 Briefwahllokale waren am Sonntag von 8 bis 18 Uhr besetzt. Gut 2.000 Wahlhelfer waren in Aktion. Die Briefwahl war weiterhin auf dem Vormarsch.

In Plauen waren 53.016 Frauen und Männer in 64 Wahllokalen zum Urnengang gerufen. Mehr als zur letzten Bundestagswahl nutzten die Plauener die Briefwahl, deshalb wurden die Briefwahlbezirke auf acht erweitert. „Der Wahltag lief bis auf paar kleine technisch-organisatorische Pannen, wie nicht funktionierender Heizung oder Lichtquelle beziehungsweise einem vergessenen Schlüssel reibungslos.

Was wir schon zeitig gemerkt haben, waren Stimmzettel, die nachgeliefert werden mussten, was auf eine hohe Wahlbeteiligung hindeutete“, sagte Stadtsprecherin Silvia Weck und fügte hinzu, dass alle Bereitschaftsfahrer deshalb im Einsatz waren.

Am Montag wird erst feststehen, wer wie im Vogtland abgeschnitten hat, wen neben den 37 Gemeinden auch die Briefwahl ausgezählt ist. Und von letzterer hatten ja sehr viele Vogtländer in diesem Jahr Gebrauch gemacht. Spannung bis zum Schluss.

2017-09-25




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