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Türkei-Reisen nicht der Renner

Reisen-Vogtland-Türkei-Urlaub-FerienDerzeit sind Reisen in die Türkei nicht gerade der Renner. Nach dem Putsch im vergangenen Jahr und der Eskalation der Situation in den vergangenen Tagen – samt einer vorsichtigen Verschärfung des Tons seitens des Außenministers Siegmar Gabriel, der Reisende aufforderte, sich genau zu überlegen, ob man eine solche Reise antreten sollte. Die Möglichkeit bestünde, grundlos verhaftet zu werden.

Von Ingo Eckardt

Plauen – Ganz so scheint es aber wohl nicht zu sein, denn zu einer wirklichen „Reisewarnung“ konnte sich das Auswärtige Amt nicht durchringen. Prof. Karl Born, einer der renommiertesten Reisefachanwälte sieht die Bundesregierung deshalb völlig auf dem Holzweg. Aus völlig falscher Rücksicht gefährde man die deutschen Reisenden, wenn man statt einer echten Reisewarnung nur einen Reisehinweis veröffentliche, dass man vielleicht türkischer Willkür ausgesetzt sein könnte.

Das kritisiert man auch in den Reisebüros Plauens. Jürgen Kohn beispielsweise vom Reisebüro im Oberen Bahnhof ist verärgert: „Die Politik trifft keine klare Entscheidung, indem man den Sicherheitsstatus nicht verändert hat. Somit sind die Veranstalter auch nicht in der Pflicht, eine kostenlose Umbuchung anzubieten.

So bleibt es eine individuelle Entscheidung eines jeden selbst, ob er da hin reisen will oder nicht, in der derzeitigen Situation.“ Letztlich seien es in den Urlaubsgebieten nur die kleinen Leute, die unter der Situation zu leiden hätten. „Im vergangenen Monat habe ich mich mit einem Hotelmanager aus der Türkei getroffen.

Der Deutsch- Türke hat mir bestätigt, dass vieles medial hochgepusht sei, aber es eben durchaus nicht alles eitel Sonnenschein ist“, so Kohn. In seinem Reisebüro sei die Zahl der Türkei-Buchungen rückläufig. Es gäbe nach wie vor Leute, die ohne Angst in die Urlaubsgebiete am Bosporus reisen.

Andere wollten hingegen das „System Erdogan“ bewusst nicht stützen und suchten nach Alternativen. „Momentan aber bewerbe ich Türkei-Angebote bewusst auch nicht offensiv. Dass die Gefahr besonders groß ist, scheint aus meiner Sicht nicht gegeben. Von der Rivera bis zur Ägäis ist es ein weites Urlaubsgebiet. Die Gefahr ist vielleicht genauso hoch, wie in europäischen Großstädten, wie Berlin oder Paris“, schätzt Reiseexperte Kohn ein.

Er sieht ein Problem darin, den Kunden überhaupt kurzfristig adäquate Angebote in Spanien, Bulgarien oder Italien anbieten zu können. Zudem sei wie erwähnt eine kostenlose Umbuchung erst möglich, wenn es eine offizielle Reisewarnung gäbe. Und das ist ja nicht der Fall.

Ein ähnliches Bild hat man auch im Atlas-Reisebüro im Modehaus Wöhrl ausgemacht. Es habe ohnehin recht wenige Türkei-Buchungen in diesem Jahr gegeben. Aktuell würde eine Familien in die Türkei fliegen und zwar ohne große Sorge. Auch für die Buchungen im Herbst habe es bisher keine Stornos oder Umbuchungen. Eher habe das Erdbeben in der Region, bei der Schäden auf der griechischen Insel Kos entstanden, die Reisenden verunsichert. Aber hier könne man auch Entwarnung geben. Größere Beeinträchtigungen seien nicht zu erwarten.

Beim DER-Reisebüro an der Dobenaustraße hat man eine Zurückhaltung in Sachen Türkei-Buchungen ebenfalls wahrnehmen können – und zwar schon geraume Zeit. Es gäbe viele, oft auch sehr günstige Angebote, aber wenig Nachfrage, bestätigt Erdmuthe Murrmann vom DER-Reisebüro. Man habe in diesen Tagen lediglich eine Umbuchung vorgenommen, die aber vom Kunden extra zu zahlen gewesen sei.

„Die Veranstalter bieten kostenfreie Umbuchungen auf Grund der nicht existenten Reisewarnung noch nicht an. Die Politik mahnt zur Vorsicht, vermeidet aber eine klare Reisewarnung. Wir hatten zuletzt mit einigen Rückkehrern aus der Türkei gesprochen – ihnen war nichts von den Problemen aufgefallen. Somit ist es eine individuelle Entscheidung, ob man in dieses wunderschöne Land reist oder eben nicht“, so die Reise-Fachfrau.

2017-07-26




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