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Radon – mehr Nutzen als Gefahr?

Radon ist ein Heilmittel bei verschiedenen Beschwerden, sagen Experten – auch beim 6. Radonsymposium in Bad Brambach.

Bad Brambach – Die Behandlung mit Radon werde von vielen noch immer kritisch betrachtet, erklärte Professor Wolfgang Grunewald als Arzt für Radonbalneologie aus Neualbenreuth. Er war ein Referent auf dem diesjährigen Symposium, das sich von Donnerstag bis Sonntag mit dem chemischen Element und Edelgas in Bad Brambach beschäftigte. 70 Mediziner und Therapeuten aus ganz Deutschland nahmen daran teil.

Die Skepsis gegenüber Radon ist nicht von der Hand zu weisen – immerhin ist es radioaktiv. Bad Brambach jedoch wirbt seit Jahren mit Trinkkuren und Wannenbädern, bei denen Wasser mit gelöstem Radon, Mineralien und Kohlensäure angewendet wird. „Völlig zu Recht, denn das Thema Radioaktivität wird viel zu übersensibel betrachtet, die Vorbehalte gegenüber Radon sind nicht berechtigt“, fand Prof. Grunewald in einem Vortrag am Samstag.

Noch immer seien Langstreckenflüge auch für Schwangere oder Kinder nichts ungewöhnliches, obwohl die radioaktive Strahlung auch dort nicht unerheblich sei.

Eine neue Erkenntnis waren für Professor Grunewald, der sich seit 25 Jahren mit Radon beschäftigt, die Messungen der letzten Jahre mit einem Gammastrahlen-Detektor – erst waren er und andere Kollegen in Bad Brambach im Radon-Heilwasser baden. „Dann sind wir in eine Leipziger Klinik gefahren, um die Menge an Radon im Körper zu messen.“ Heraus kamen 800 Becquerel.

Die Grunderkenntnis des Symposiums fasste am Samstag Professor Karl Ludwig Resch vom Deutschen Institut für Gesundheitsforschung aus Bad Elster zusammen: In den kleinen, anregenden Mengen sei Radon gut für den Organismus. Es wird vor allem bei Rheuma, Arthrosen und Osteoporose eingesetzt. Nach einer Publikumsfrage unterschied Resch den Unterschied zwischen einer Aufnahme mit einem Röntgengerät oder einem Computertomografen und einer Radonbehandlung:

„Auch wenn sich die Mengen ähneln sollte, ist die Physik etwas völlig anderes. Bei einer Röntgenaufnahme wird der Körper schnell und mit voller Dosis belastet, bei einer Radonbehandlung wirken kleinere Dosen auf verschiedene Stellen des Körpers und er kann darauf reagieren.“

Überhaupt sei das der Ansatz: Der Körper soll trainiert werden, mit Reizen umzugehen und diese zu verarbeiten – ähnlich einer Hyposensibilisierung, die bei Allergikern eingesetzt wird. Resch: „Bei der Radontherapie geht es um die Auswirkungen auf das Immunsystem.“ Laut der Sächsischen Staatsbäder GmbH ist das Radon in den Heilquellen in Bad Brambach in einer weltweit einzigartigen Zusammensetzung vorhanden. Katrin Mädler

2017-01-16




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