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Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

071009 WarwickMarkneukirchen – Warum Warwick? Eine Frage, die unmittelbar vor dem heutigen Besuch des Bundespräsidenten Horst Köhler erlaubt sein muss. Denn im Unternehmen gibt es auch eine Schattenseite. . . .


Für das Unternehmen um Geschäftsführer Hans Peter Wilfer scheint die Antwort klar.
Wilfer gründete 1982 das Unternehmen in Oberfranken und entschied sich 1995 für einen Neubau im Gewerbegebiet Markneukirchen/Wohlhausen. Laut Mitteilung des Landratsamtes investierte der weltweit führende Hersteller für Elektrogitarren und Elektrobässe rund 14 Millionen Euro in den vogtländischen Standort und beschäftigt in Deutschland 74 Mitarbeiter. In China sind es 15 und zwei in der neuen Niederlassung New York. Landrat Dr. Lenk freut sich besonders über die Synthese aus handwerklichem Instrumentenbau und hebt den Einsatz moderner Technologien hervor.


Auch setze Warwick auf Umweltschutz mit einer modernen Holzabfallheizung und einer großen Solaranlage auf dem Firmendach, der wohl größten im Vogtland. Nicht zuletzt punktet das Unternehmen mit dem „Framus-Museum“. In der komplett sanierten und ausgebauten Markneukirchner Villa wurde vom Unternehmen 2007 die Geschichte des einst größten europäischen Gitarrenherstellers Framus eindrucksvoll präsentiert. Dafür nahm der Historiker und Museumsleiter Dr. Christian Hoyer Ende Mai diesen Jahres den Preis „Wirtschaftsarchiv des Jahres“ von der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchive entgegen.


Bekannte Musiker geben sich im Unternehmen die Klinke in die Hand. Erst jüngst schaute Adam Clayton von U2 mal eben so vorbei. Warwick erfüllt dem Kunden so gut wie jeden Wunsch, wenn es um Sonderanfertigungen geht. Das ist Firmenphilosophie. Bei den Wünschen der Mitarbeiter sieht es hingegen etwas anders aus. Von „Wünsch dir was“ ist man dort weit entfernt. Während im Geschäftsjahr 2007/2008 der Umsatz bei 27 Millionen Euro lag, Küche und Treppen aus wertvollem Bubinga-Holz (afrikanisches Rosenholz) gefertigt sind, und der riesige Showroom mit dem wohl größten Bubinga-Fußboden der Welt ausgelegt ist, arbeitet ein Teil der Belegschaft für einen Stundenlohn, der unter fünf Euro liegt.


Doch darüber spricht man nicht in der Öffentlichkeit. Das weiß auch Gewerkschaftsfrau Sabine Zimmermann, Mitglied im Bundestag. „Warwick ist uns ein Dorn im Auge“, sagt sie spontan. „Die Arbeitnehmer verdienen extrem wenig. Das Unternehmen ist nicht tarifgebunden. Mitbestimmung – Fehlanzeige.“ Bestätigt fand die Gewerkschafterin auch den Fakt, dass bei Rauchpause und Toilettengang Pausenzeiten abgestempelt werden müssen. Gewerkschafts-Aktionen vor Ort brachten wenig. „Die Leute haben riesige Angst“, weiß die Vertreterin der IG Metall Plauen/Zwickau.


Auch im Plauener Büro von Gewerkschafterin Dagmar Baumgärtel liegen Warwick-Arbeitsverträge mit solch unglaublichem Inhalt, wie in nebenstehendem Kasten. „Dazu kommen noch fünf Seiten mit zusätzlichen Verhaltensmaßregeln“, weiß Baumgärtel. Bei Krankheit folge der Rauswurf. „Das ist Frühkapitalismus“, schimpft sie. Das Unternehmen mit seinem Besuch quasi noch zu „adeln“ sei ein schlechtes Signal des Bundespräsidenten, zumal Horst Köhler doch gerade erst an der Seite von DGB-Chef Michael Sommer ein leidenschaftliches Plädoyer für starke Gewerkschaften hielt, so Baumgärtel.


Steffen Schulz, Pressesprecher im Bundespräsidialamt steht zur Entscheidung des Firmen-Besuchs bei Warwick. Der Vorschlag kam vom Bundespräsidialamt, die Staatskanzlei habe alles geprüft. Und selbstverständlich werde sich der Bundespräsident auch nach den Arbeitsbedingungen bei Warwick erkundigen. Marlies Dähn

 

Auszug:

 

Antwort von Warwick
Bewerbungsschreiben

 

Sehr geehrter Herr Mustermann,
vielen Dank für Ihre Bewerbung und dem damit unserem Unternehmen entgegen gebrachten Vertrauen. Vor einem persönlichen Gespräch pflegen wir gern Schriftkontakt per Email mit unseren Bewerbern um gegenseitige Erwartungen effektiv im Vorfeld klären zu können. Innovation, Mut zum Risiko, modernste Technologie und viel Fleiß zeichnen Warwick aus.
Seit Jahrzehnten schwören international erfolgreiche Musiker auf ihre Warwick-Instrumente und den markanten Sound made in Markneukirchen.
An erster Stelle steht bei allem Erfolg immer der Kunde, der für sein Geld das bestmögliche Produkt und den bestmöglichen Service von uns erhalten soll. Wir erwarten daher von unseren zukünftigen Mitarbeitern nicht nur Eigeninitiative, selbstständiges und schnelles Arbeiten, sondern auch 100%ige Unterstützung für das Unternehmen. Dies bedeutet:
- Arbeitszeiten Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 19:00 Uhr,
- samstags ist mindestens zweimal im Monat von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr zu arbeiten,
- an 2 Feiertagen (Oktober, November) wird gearbeitet,
- 20 Tage Urlaub im Jahr
- 3 Karenztage.
Dies stellt für Sie sicherlich kein Problem dar.
Vielen Dank für die Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung, doch Sie werden sicher verstehen, dass wir vor allem auch auf Grund der momentanen Wirtschaftslage mit einer Vergütung von xxxxxxxxx E brutto monatlich, wie von Ihnen veranschlagt, leider nicht konform gehen können. Da es sich um eine Neueinstellung handelt, wir Ihre Vorkenntnisse nicht einschätzen können, es auch einiger Zeit der Einarbeitung bedarf, können wir Ihnen ein Gehalt von anfänglich 1.100,00 E brutto monatlich anbieten.
Personalleitung
Markneukirchen Germany

 

2009-10-08




Kommentar von _Harry Schuler am 09.10.2009; 14:53:00 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Nach einem solchen Schreiben sollte man sich stark überlegen, diese Firma als Kunde weiter zu unterstützen. Ehemaliger Warwick Thumb Besitzer und Benutzer, jetzt WAL Mark II von 1989.

Kommentar von _Musiker am 10.10.2009; 12:57:33 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Man sollte die Geschäftspraktiken des Herrn Wilfer näher prüfen, da gibt es mit Sicherheit noch so einiges was es aufzudecken gibt. Seit Jahren stehen in der Fachpresse für Musiker monatlich Stellenanzeigen von Warwick, die Mehrzahl der deutschen Einzelhändler steht dem Unternehmen seit mehr als 10 Jahren sehr kritisch gegenüber, und wer einmal den Messestand des Unternehmens auf der Frankfurter Messe besucht hat, fragt sich jetzt um so mehr, warum die Fachkräfte bei Warwick so schlecht behandelt/bezahlt werden.

Kommentar von _Hannes am 10.10.2009; 19:28:34 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Der Arbeitsvertrag ist rechtswidrig, die Arbeitnehmer sollten auch wenn sie ihn unterschrieben haben, sich nicht so billig abspeisen lassen. Die Karenztage verstoßen gegen § 12 Entgeltfortzahlungsgesetz. Nach § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz muss der Arbeitgeber vom ersten Tag an weiterzahlen, abweichende Vereinbarungen zum Nachteil des Arbeitnehmers sind unzulässig und unwirksam, also: einfach trotzdem einfordern! Die Regelung zur Arbeitszeit verstößt ebenfalls gegen das Arbeitszeitgesetz, wonach grundsätzlich nur max. 48 Stunden pro Woche gearbeitet werden dürfen; hier sind es ja 52,5 bis 56,5 - eindeutig zu viel! Die Arbeitnehmer sollten den Konflikt riskieren und dem fränkischen Frühkapitalisten zeigen, dass es auch im wilden Osten Regeln gibt! Hans Peter Wilfer darf sich durchaus an geltendes Recht halten. Da nützt ihm auch die Kungelei mit dem Bundespräsidenten nichts. Wir sind ja nicht in China!

Kommentar von _Markus Horn am 13.10.2009; 11:04:19 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Was man hier liest, ist wirklich unglaublich und macht mich sehr wütent. Skrupellose Frühkapitalisten erschliessen sich den Osten als Spielwiese für Ausbeutung und Einschüchterung der Arbeitnehmer. Letztere sind aufgrund der Lage am Arbeitsmarkt derart eingeschüchtert, dass sie Ausbeuter wie Herrn Wilfer widerstandslos gewähren lassen. Es wird Zeit, diese Zustände öffentlich zu machen und vor allem die Käufer von Warwick-Produkten darüber zu informieren, unter welchen Bedingungen ihre Instrumente produziert werden. Stellen Sie sich einmal die Begeisterung bei U2 & Co vor!

Kommentar von _Matcher am 17.10.2009; 22:26:43 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Hallo zusammen, auch ich habe mich mal als Holz_Ing bei WW beworben: Die Offerte war dann Folgende:
1800€ brutto ( normal sind im Jahr wenigstens 28000€- mal als Relation ...), 18 Tage Urlaub , 50 Stunden Woche ( ... und mehr ) , 3 Karenztage und Umzug nach Markneukirchen. Schon damals hab ich mich gefragt, ob das ein Witz ist und hab mich dann nicht wieder bei denen gemeldet. Aber wenn, wie´s aussieht, das dort absolut die Normalität in dem Unternehmen ist, sollte man doch eigentlich ein Exempel aufgrund
der vorliegenden Arbeitsverträge machen und der Firma z.B wegen Verstoss gegen das Bundesurlaubsgesetz den Prozess machen .
Des weiteren frag ich mich, wie der Basser von U2 (die Band sieht sich ja auch als Anwalt der Schwachen ) es findet wenn sein Instrument von einer Firma kommt, die Ihren MA Löhne gewährt die eigentlich nicht dafür reichen eine Familie zu ernähren Normalerweise müsste nach meinem Dafürhalten auch mal der Zoll sich der Sache annehmen um ein wenig Licht ins Dunkel ( der Öffentlichkeit ) zu bringen. Bitte am BAll bleiben !!!!





Kommentar von _Thoss am 18.10.2009; 18:59:22 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

als ehemaliger Plauener frage ich mich, wo ist der Stolz der Vogtländer geblieben? Sich hervor zu tun, das sie die ersten bei der Wende wahren...das wahr wohl dann doch keine so große Leistung. Wie sehe jetzt wohl ein Denkmal aus? Lauter kleine Warwick-Zwerge.

Kommentar von _Erik am 19.10.2009; 20:43:53 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

50 Stunden und mehr in der Woche, 18 Tage Urlaub im Jahr UND Hartz4-Empfänger? Was sind das denn für Arme Schw#### die dort arbeiten (müssen)
Hatte ja Vermutungen, aber dass es solch eine Dreistigkeit mitten in Deutschland gibt, überrascht mich dann doch wieder; Dazu noch in der Musikbranche... ts ts ts
Ich wünsche mir auch ein Pubklikwerden solcher Machenschaften und fordere einen generellen Boykott!

Kommentar von _Andreas am 27.10.2009; 18:43:25 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Hilft nur, die ganze Sache in überregionalen/deutschlandweiten Zeitungen öffentlich zu machen.
Mir fällt da spontan die BILD-Zeitung ein, die PR dürfte Warwick/Wilfer Kopf und Kragen kosten.
Für die Arbeitsgerichte gibts dann auch ordentlich was zu tun. Vielleicht wäre auch eine Gefängnisstrafe von 2 Jahren ohne Bewährung für solche Menschen sinnvoll?

Kommentar von _olaf am 27.10.2009; 18:50:44 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Ein weiterer Grund mehr für einen gesetzlichen Grundlohn. Diese Zustände gehören einer breiten Öffenflichkeit vorgestellt und die Produkte boykottiert.

Kommentar von _Robert Lee am 27.10.2009; 19:23:08 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Manchester-Kapitalismus!

Kommentar von _Martin am 27.10.2009; 20:58:03 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Gewöhnt euch lieber schon mal daran. Bald ist das "Gang und Gebe". Wenn weniger als die Hälfte der Berufstätigen wirklich etwas produziert, dann dürfen die gar nicht viel verdienen - wie sollten sonst Beamten, Finanzjongleure und Politiker bezahlt werden?

Kommentar von _Gerd Kellner am 28.10.2009; 09:11:01 Uhr

Kommentar zu Warwick: Treibt die Sau durchs Dorf?

Immer feste Drauf? Bloß nicht vorher nachdenken!
Diese ganzen unqualifizierten Kommentare können einen sowas von auf den Geist gehen! Einer fängt an, alle hauen drauf und die Presse ganz vornweg und immer in Bildzeitungniveau (weit unter Null!).

Über 70 Beschäftigt direkt bei Warwick in Markneukirchen die pünktlichst Ihren Lohn bekommen und nicht nur 4,50 EUR wie uns viele glaubend machen wollen! Hat jemand die Lohnjournale eingesehen ehe er hier die Lippe riskiert?

Natürlich wird es ungelerntes Personal geben die unter 5 EUR verdienen. Wo ist da das Problem bei leistungsgerechter Entlohnung? Aber kennen Sie den Unterschied zwischen bekommen und verdienen? Haben sich hauptberufliche Gewerkschafter, Angestellte im öffentlichen Dienst, Beamte und andere „Leistungsträger“ der Gesellschaft mal gefragt ob sie verdienen was sie bekommen?
Sind die über 70 Beschäftigten bei Warwick in Markneukirchen Strafgefangene oder Leibeigene ohne eigenen Willen? Werden sie eventuell gezwungen bei Warwick zu arbeiten? Wenn ja, von wen?

Was ist falsch daran, dass Pausenzeiten abgestempelt werden müssen? Hat sich jemand von den Schreiberlingen überlegt wie viel der Investitionen an Baubetriebe der Region vergeben wurden? Soweit ich weiß, der Überwiegende Teil und diese Bauleistungen wurden pünktlich bezahlt.

Natürlich ist nicht alles akzeptabel und findet meine grenzenlose Zustimmung. Aber eine derartige Rufmordkampagne wie von der Presse losgetreten, würde mich zum Grübeln bringen, ob ich nicht sofort meine gesamte Produktion einstelle und ins Ausland verlege! Ich würde mir diese Hetzerei nicht gefallen lassen. Mit freundlichen Grüßen aus dem Vogtland

Kommentar von _Michael am 30.10.2009; 12:37:15 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

@Hr. Kellner
in Ihrem letzten Absatz beschreiben Sie eine gute Lösung des Problems, ab ins Ausland. Denn solche Ausbeuterfirmen brauchen wir hier nicht. Also zumachen und weg. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Man lässt solche Sklaventreiber mit dem Argument der Arbeitsplätze viel zu lange agieren. Auch wenn's manchem weh tut, nur knallhartes Durchgreifen trifft auch die Verursacher und ist letztendlich zum Wohle aller. Ich hoffe das kapieren die Ausgenutzen bevor es zu spät ist. Leider stirbt die Hoffnung zuletzt.

Kommentar von _Pitbull am 30.10.2009; 13:09:39 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Lieber Mitbürger aus dem Vogtland
Da gibt´s nur einen Rat: Sofort bewerben und nichts wie hin. Die nehmen Sie unter Garantie.

Kommentar von _Fremder am 02.11.2009; 12:47:57 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

...und was ist nun wirklich dazu geschehen?
NICHT's wenn ich hier richtig gelesen habe.
Diese Firma treibt immer noch ihr gesetzloses Spielchen? Mir tun die Menschen leid die eh schon genug um's überleben kämpfen müssen, nun noch so was. Unsere "politischen Vertreter" sollten sich schämen. Aber diesen Gefühl kennen diese nicht.


Kommentar von _Joss Fritz am 02.11.2009; 21:30:20 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Tja, nach dem "real existierenden Sozialismus", jetzt der "real existierende Kapitalismus".

Kommentar von _Outsider am 03.11.2009; 11:08:57 Uhr

Kommentar zu Gerd Kellner

Sollten Sie identisch sein mit dem gleichnamigen Holzunternehmer, bleibt nur zu wünschen, dass Sie in Ihrer Firma nicht die gleiche Unternehmens"kultur" wie der Warwick-Inhaber pflegen.
Ansonsten ist Ihr Kommentar selbst ein wunderbares Beispiel für das von Ihnen gescholtene "Bildzeitungsniveau", nur aus der anderen Perspektive. Plumpe Polemik ergänzt mit Ignoranz gegenüber Fakten, die hinlänglich belegt sind (google hilft).
Es wurde Zeit, dass diese Diskussion endlich mal öffentlich geführt wird. Und der mit unter derbe Stil ist einfach nur die Resonanz auf selbigen des Herrn Wilfer. Und dazu noch eine Anmerkung: es wird ihn im tiefsten Inneren einen Dreck scheren, was seine Umwelt von ihm denkt. Oder haben Sie irgendwo mal ein Statement gelesen??

Kommentar von _Strom Franz am 03.11.2009; 21:28:25 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Guten Abend an die versammelten und interessierten Leser. Und auch an den Herrn Gerd Kellner aus dem Vogtland.
Zu den ganzen kritischen Äußerungen möchte ich später erst kommen.
Denn die einzige Meinung die hier aus dem Rahmen fällt, kommt von einem Vogtländer, welcher meint, hier Partei für eine sehr feudalistische Form der Menschenverachtung Partei ergreifen zu müssen.
Nur dumm daß dieser Hr. Gerd Kellner sehr freizügig mit seinem Namen und Herkunft im Netz tätig ist. Oder warum findet man von Ihnen auf Anhieb so viele öffentliche Einträge, u.a. Rat- und Hilfegesuche über die beliebteste Suchmaschine Deutschlands?
Auch sind Sie wohl ganz eng verbunden mit der Firma Warwick, wenn Sie sich als Instrumentenbauer betiteln.
Nur werden Sie wohl weniger zu den dort Geknechteten zählen, nach ihrer wohlwollenden Rede.
Aber die mindesten technischen oder allgemeinen Kenntnisse können Sie auch nicht besitzen, wenn man mit solch einfachen und logischen Zusammenhängen eines utopischen Betriebssystems WIN (64 Bit) herumspielt, ohne es dann zum Laufen zu bekommen.
Womit sich dann letztendlich auch eigene Unkenntnis bestätigen müssen.
Damit dürfte Ihr fachliches Niveau in PC-Fragen, was heute von jedem Arbeitnehmer abverlangt wird, nicht so berauschend sein.
Und ob sich die dort Beschäftigten, wie Sie mal so einen teuren Sony-Laptop zulegen können, mag ich auch bezweifeln.
Man kann den Herrn Gerd Kellner glaube ich mit diesen paar Fakten, und seinen sehr tiefblickenden Firmeninternas, ganz gut zur Liga der Betriebsleitung Warwicks einordnen.
Wie soll man auch sonst seine Proargumentation verstehen können?
Er ist also an dem Übel maßgeblich beteiligt und sicher auch ganz gut davon lebend.
Nur eines wird er ganz sicher nicht können, maßgeblich am wirtschaftlichen Erfolg der Firma beteiligt zu sein, oder dazu beizutragen. Wie auch bei den bescheidenen Fähigkeiten, und den noch dazu taktisch unklugen Offenbarungen hier.
Jetzt kann man, auch ohne große betriebswirtschaftiche Kenntnisse, die Firmenphilosphie und den Prunk und das Ausmaß dieser "Musikerschmiede" ganz einfach analysieren. Es reicht eigentlich ein offenes Auge und etwas Mathematik: mit fremden Kapital und maximaler Ausbeutung, sich auf Kosten und der Arbeit (Leistung) anderer (Geknechteter) ein pompöses Leben, nicht Schaffen, in den Möglichkeiten des Kapitalismus leisten.
Und warum ist der Herr Wilfer von Oberfranken nach Sachsen mit seiner Firma umgesiedelt, und hat sich in solch imense Kosten und Investitionen gestürzt? Wobei die Baukosten ganz sicher um einiges geringer waren, als sie im heimischen Oberfranken gewesen wären. Braucht man hier wohl nicht weiter zu erläutern, kommt jeder ganz sicher von selbst drauf.
Die Oberfranken hätten ihn mit solchen Methoden schon lang zum Teufel gejagt, nur in Sachsen ist ihm wohl noch kein Kraut gewachsen. Und die 15 MA in China werden auch ganz sicher eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe dort ausüben. Nicht unbdedingt selbst dort zu produzieren, dafür sind es wohl zu wenig. Und wo wir gerade bei China sind, warum verlagert der Chef denn seinen Sitz nicht gleich komplett dort hin? Die Chinesen werden sich wohl nicht so Knechten lassen und dafür dann noch so gute Arbeit abliefern wie die Vogtländer.
Also ist die Firma Warwick doch ganz dringend an den Standort Deutschland, auch als Heimadresse des GF und für ihre Kunden weltweit, gebunden.
Um auch den von hier aus gehenden Ruf nach Qualität und Werthaltigkeit weiter vermitteln, und danach die Preise für "seine" Produkte fordern zu können.
Für alle Mitbürger aus der ehemaligen DDR, so hat sich wohl keiner die Zukunft in einer freien Welt des vereinten Deutschlands vorgestellt. Aber auch das damalige System baute auf solche Abhängigkeiten auf, und es haben sehr viele Mitmenschen jahrelang aufrechterhalten. Es gibt nur eine LÖsung für derartige Probleme, entzieht solchen Machthabern einfach die Grundlage, und bemüht euch um menschenwürdige Arbeit. Auch wenn es einigen Mehraufwand kostet. Solche Beispiele sollten eigentlich, seit Sturz des damaligen (doch wohl im Verhältnis noch humaneren) Regimes, ein für alle Mal Geschichte sein.
Aber wie deutete schon ein Martin wohlwissend und vorhersehend an: Gewöhnt euch lieber schon mal daran. Bald ist das "Gang und Gebe".
Es wird höchste Zeit, daß sich in dem Land etwas ändert. Nur haben die Meisten die Chance bei der letzten Bundestagswahl wohl wieder ausgeschlagen oder falsch genutzt. Eine Wiederholung der friedlichen Revolution von 1989 scheitert wohl am fehlenden Zusammenhalt der Masse. Es geht wohl Vielen noch zu gut, und die Meisten lassen sich mit Wahlversprechen und billigen Geschenken, von den wirklichen Problemen in diesem Land verblenden.

Gute Nacht Deutschland

Kommentar von _OoOoOoOoO am 29.06.2010; 20:59:55 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Solche Firmen Wie Warwick machen mich krank!!

Die Arbeitnehmer werden mit einem Hungerlohn bezahlt,
und Die Bässe, Gitarren, Amps etc. werden dann als "teuere, hochwertige Markenware" verkauft!
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Meiner Meinung nach sollte sich die firma mal überlegen, Den Arbeitnehmern einen angemessenen Lohn zu bieten und die Arbeitsbedingungen zu verbessern - Geld ist ja offensichtlich bei denen vorhanden, wenn sie die ihren "show room" mit dem wohl größten Bubinga-Fußboden der welt ausstatten können
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Mich hat Warwick auf jeden Fall als Kunde verloren!

Kommentar von _Bassist am 09.11.2010; 07:55:17 Uhr

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite

Im Vergleich zu anderen Musikinstrumentenherstellern ist Warwick halt billig und gut, das muss man WW lassen und wir alle wissen woran das liegt.
Als Musiker sollte man Kollegen und Musikhäuser über die Arbeitsbedingungen bei Warwick aufklären. Ich denke nur so kann man Warwick zu einem Umdenken zwingen. Imageverluste sind ein sehr wirksames Mittel und WW bzw. Herr Wilfer kann dies nicht einfach so hinnehmen. Also weitersagen!!!

Kommentar zu Warwick: Muster-Firma mit Schattenseite?

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