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Fundamente für "Dynamite" in Plohn entstehen

Plohn-Freizeitpark-Vogtland-Achterbahn80 Attraktionen und eine Großbaustelle hat der Freizeitpark Plohn derzeit seinen Gästen zu bieten. Letztere ist aber kein Fahrgeschäft zum Spaßhaben. Dort, wo jetzt Kran, Bagger und Tiefbaugerät ihr Werk tun, entsteht ab Frühjahr 2019 Deutschlands höchste und schnellste Stahlachterbahn: „Dynamite“, ein Coaster vom Typ Big Dipper, soll das Adrenalin explodieren lassen.

Von Cornelia Henze

Plohn – Seit Ostern ist der Freizeitpark in die neue Saison gestartet. Und spätestens seit diesen Tagen offenbart sich Besuchern das Ausmaß der Fläche, auf der die neue Achterbahn in den nächsten Monaten wachsen wird. Eine Großbaustelle mit allem bautechnischen Gerät, Zubehör und Men-Power vom VSTR Rodewisch eröffnet sich entlang der Westernstadt, sozusagen dem Herz des Vergnügungsparkes.

Die Westerneisenbahn hat ihren Betrieb zurzeit eingestellt. Ihre Gleise wurden vorübergehend abgebaut. Kein Wiedersehen gibt es mit der Silvermine, der überhaupt ersten Achterbahn im Plohn-Park. Nach 45 fröhlichen Achterbahnjahren – davon 17 in Plohn – musste die Silvermine nun weichen. An ihrer Stelle entsteht der Coaster „Dynamite“, der die gesamte Längsseite des Platzes einnehmen und vorhandene Gebäude, wie den Westernbahnhof, überragen wird. Mit Tempo 100 und 44 Metern Höhe wird „Dynamite“ die schnellste und höchste Attraktion im Park, ja sogar in ganz Ostdeutschland sein.

Und was die Bauart eines „Big Dippers“ (Großer Wagen) betrifft, so sucht sie in ganz Deutschland ihresgleichen. Für „Dynamite“ gibt es nur ein Vorbild, und das ist die Achterbahn „Lost Grafity“, die 2016 im holländischen Vergnügungspark Walibi auf Fahrt ging. Beide Attraktionen stammen aus der Coaster-“Schmiede“ Mack Rides aus Waldkirch. „Eine renommierte Firma mit durchaus ausgereifter Technik“, sagt Plohn-Geschäftsführer Lutz Müller und weist auf gute Erfahrungen mit diesem Hersteller hin. Floßfahrt, Wildwasserbahn und zuletzt die Indianer-Achterbahn Miniwah stammen von dort. Zurück zu „Dynamite“: In Sachen Höhe und Tempo wird sie die große Schwester aus Holland (87 Km/h und „nur“ 32 Meter Höhe) um einiges überflügeln.

Was die Länge der Bahn sowie Adrenalin-Kicks anbelangt, darüber wollen die Parkinhaber Arnfried Völkel, dessen Sohn Jan Völkel, der ab Saison 2018 neu ins Geschäft eingestiegen ist, sowie Geschäftsführer Müller noch schweigen. Angelehnt an „Lost Grafity“ wird es Loopings, Schrauben und Überkopfelemente geben, die mehr als einen Adrenalinschub versprechen. Neuartig dabei: Auf die Schiene geschickt werden nicht viele aneinanderhängende Wagen, sondern nur ein großer, in dem mutige Parkgäste ab acht Jahren und einer Körpergröße von 1,30 Metern in zwei Reihen sitzen.

Durch schräg gelagerte Schienen kippt der Wagen dann und wann seitlich ab. Affenartiges Tempo in Kombi mit Loopingelementen versetzten den Körper teils in Gefühle der Schwerelosigkeit. Zwei Solo-Wagen hat Plohn für den waghalsigen Ritt bei Mack Rides bestellt.

Ruhig Blut bewahren heißt es indes für die Bauherren, denn nicht alles lief bisher nach Plan. Ursprünglich mit rund fünf Millionen Euro kalkuliert, liegen die Kosten jetzt um eine Million höher: Bei etwa sechs Millionen. Schuld war der schlechte, feuchte Baugrund, auf den die VSTR-Arbeiter bei ihren Erdarbeiten stießen. Deshalb mussten die Fundamente teils bis in zehn Meter Tiefe gegründet und mit Beton aufgefüllt werden. Zu nahe an der Oberfläche vorgefundener Fels wurde gesprengt. Arbeitsaufwand, Zeitverlust und erhöhte Kosten, mit denen keiner gerechnet hatte. „Zum Glück hat unsere Hausbank, die Volksbank Vogtland, immer ein offenes Ohr für uns und findet angemessene Lösungen“, so Müller.

Ein gutes Miteinander gibt es auch mit der Baubehörde im Landratsamt. Ließen in der Vergangenheit Baugenehmigungen oftmals auf sich warten, liegt zumindest schon mal eine Teilgenehmigung für Fundamente und den Tunnel, durch den die Bahn führen wird, vor. Eine komplette Baugenehmigung hofft Lutz Müller bis zum Oktober zu bekommen: Dann beginnt die Stahlbau-Montage. Schienen werden verlegt, die Elektrik und Fahrzeuge installiert. Ein Haufen Papier- und Genehmigungskram für Rettungswege, Brandschutzkonzepte und TÜV-Abnahmen stehen an: So bekommen die Bauherren ihren ganz eigenen Adrenalin-Kick noch vor dem großen Ritt auf Dynamite.

2018-04-17




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