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Auf Luthers Pfaden

Weida-Forster-Lutherweg-Pilgern-VogtlandAuf Luthers Wege begibt sich Winfried Forster, Anzeigenleiter beim Vogtland-Anzeiger. Ab Freitag nimmt er einen Teil des Lutherweges, der durch ganz Mitteldeutschland führt, unter die Füße. 500 Kilometer zu wandern hat er sich vorgenommen: Für jedes der 500 Reformationsjahre also 1.000 Meter.

Von Cornelia Henze

Plauen/Weida – Gut gelaunt zeigt Winfried Forster seinen Pilgerpass, auf dem der Weidaer mit der Nummer 990 vermerkt ist. Noch ist der Pass leer, aber bald soll er sich mit vielen Stempeln füllen, die er an den offiziellen Luther-Orten, den dortigen Pilgerstätten und Herbergen erhält.

„Nummer 990“. Das zeigt, dass sich noch nicht einmal 1.000 Pilger auf die Wanderspuren des großen Reformators gemacht haben, der Weg als Ganzes noch als ein Geheimtipp gilt, nahezu unentdeckt und in Sachen Popularität keineswegs an den viel begangenen Camino de Santiago, besser bekannt als Jacobsweg, oder den Pilgerweg nach Rom heranreicht. Beide Pilgerwege ist Winfried Forster gelaufen – 2011 ins spanische Santiago de Compostelo, im vorigen Jahr von Weida nach Rom.

Auch diesmal, im Luther-Jahr, wird Weida, der Wohnort von Winfried Forster, Ausgangspunkt der Tour sein, ist die thüringische Stadt doch offiziell ein Luther-Ort. Auf der Osterburg Weida hat Martin Luther am 7. Oktober 1530 gepredigt. Ausgestattet mit Rucksack, Pilgerstab und festem Schuhwerk startet Winfried Forster quasi vor der Haustür.

Was aber treibt ihn an, auf Luthers Pfaden zu wandeln? Christliche Gedanken führten ihn nicht auf den Weg – ihn, den gelernten DDRBürger und Atheisten. „Es sind die Natur, Bauwerke, die Menschen, die ich unterwegs treffe. Und die Person Luther. Das fasziniert mich. Und beim Pilgern lernst du, wie wenig der Mensch braucht, um zufrieden zu sein: Zwei, drei Mahlzeiten am Tag, eine Herberge und Natur. Für mich ist das Entschleunigung vom Alltag.“

An rund 15 historischen Luther-Orten wird der 66-jährige Wanderer Halt machen. Gewandert wird pro Tag maximal 25 Kilometer. Endstation eines jeden Tages wird eine einfache Herberge, oft sind es Jugendherbergen, sein. Früh um sechs treibt es Winfried Forster meist schon aus den Federn. Kurz darauf ist er schon auf dem Pilgerweg. Schließlich will er schon am Nachmittag am nächsten Etappenziel sein, um die Atmosphäre, die diese Luther-Städte umgibt, zu spüren. Forster passiert Gera, Ronneburg, Schmölln, Altenburg, Borna, Leipzig und Eilenburg, Bad Düben und schließlich mit Wittenberg eine der bedeutendsten Wirkungsstätte des Reformators.

Dort wolle er gern einen Tag länger bleiben, auch um eine der Jubiläumsveranstaltungen, die es bis Oktober reichlich gibt, zu besuchen. Aber auch Nicht-Luther-Stätten ziehen Winfried Foster an. Da wären zum Beispiel das Bauhaus Dessau oder ein Spaziergang im Wörlitzer Park im Bundesland Sachsen-Anhalt. Weiter durchstreift Winfried Forster anhaltinische Gefilde, wie Zerbst, Stechby, Bernburg an der Saale und den Luther-Geburtsort Eisleben. In Stolberg im Harz stoßen Pilger nicht nur auf eine Wirkungsstätte Luthers, sondern auch auf dessen Gegenspieler:

Thomas Müntzer, der Anführer des Bauernkrieges und ebenfalls Theologe, wurde dort geboren. Über welche Strecke Winfried Forster zurück nach Hause wandert, steht für ihn noch nicht fest. Zur Auswahl stehe die Tour über Halle oder die landschaftlich und historisch reizvolle über den Harz und letztlich Stotternheim, dem Ort an dem der junge Luther am 2. Juli 1505 in ein heftiges Gewitter geriet und in Todesangst gerufen haben soll: „Hilf du St. Anna, ich will ein Mönch werden!“

Kurz darauf wurde Luther zum streitbaren Augustinermönch, der mit seinen Thesen der katholischen Kirche gehörig zusetzte und damit die Reformation einläutete. Die grün markierte Route wird Winfried Forster laufen. Daneben bietet der Lutherweg (orange Linien) auch andere Ziele.

Lutherwege

Auf Luthers Pfaden kann man in fünf Bundesländern pilgern: Durch Thüringen (ca. 900 Km), Sachsen (550 Km), Sachsen-Anhalt (410 Km), Bayern (96 Km) und Hessen (ca. 400 Km). Eine Sonderstellung nimmt der hessische Weg namens „Lutherweg 1521“ ein: Er beinhaltet die Strecke, die Luther in jenem Jahr vom Reichstag in Worms zur Wartburg in Eisenach nahm.

Info: www.lutherweg.de

2017-07-11




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