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Abschied für immer: Gottfried, mach’s gut

GottfriedDer Schock sitzt tief, vor allem, weil wir von einem Kollegen Abschied nehmen müssen, mit dem wir unsere Zeitung aufgebaut haben: Gottfried Indlekofer ist am Sonntag nach schwerer Krankheit mit 69 Jahren gestorben.

Plauen – Die traurige Nachricht über Gottfrieds Tod können wir noch gar nicht richtig fassen, auch wenn wir von seiner schweren Krankheit und seiner Behandlung auf der Leipziger Intensivstation wussten. Doch so wie seine Familie haben wir auf seine Genesung gehofft und ihm die Daumen gedrückt.

Doch nun mussten wir schmerzlich erfahren, dass Gottfried nur wenige Tage nach seinem 69. Geburtstag den Kampf gegen eine tückische Krankheit verloren hat.

Gottfried Indlekofer, der die Gelegenheit beim Schopfe packte, nach der Wende seine Leidenschaft für den Sport zum Beruf zu machen, gehörte bereits bei der Erstausgabe unserer Zeitung am 17. März 1990 zu dem damals vierköpfigen Redaktionsteam. Von Anfang an fand er seinen Platz in der Sport-Redaktion, die er gemeinsam mit seinem damaligen Kollegen Karl-Heinz Ebener aufbaute. Immer auf der Suche nach Neuem organisierten die beiden alten Hasen die ersten Wahlen der Vogtland- Sportler, die sich mittlerweile zu einem Publikums-Magneten entwickelt haben.

So wie der Plauener für die Arbeit beim Vogtland-Anzeiger brannte, so sehr engagierte er sich auch für den Fußball. Bis zum 17. Lebensjahr spielte Gottfried Indlekofer bei Empor auf dem Helbig-Sportplatz. Sein Hobby machte er 1968 als Sektionsleiter Fußball bei Motor Wema – 1976 dann Motor Wema Aufbau – das erste Mal zum Beruf. Drei Jahre später wechselte er zum Deutschen Turn- und Sportbund (DTSB) Plauen.

Nach der hauptamtlichen Arbeit dort war Gottfried Indlekofer zunächst in der Materialwirtschaft in der Wema und dann in der Plamag beschäftigt. Dort lernte er seine Frau Ute kennen, mit der er im nächsten Jahr Silberhochzeit gefeiert hätte. Sohn Markus war sein ganzer Stolz.

Aus Begeisterung für das runde Leder gehörte Gottfried Indlekofer im Juni 1990 zu jenen, die den VFC Plauen, der seine Geburtstunde im Jahre 1903 hatte und nach dem Krieg in einen Dornröschenschlaf versetzt wurde, wieder gründeten.

Er war im Verein nicht nur Mitglied im Präsidium, sondern auch Präsident. Bis zu seinem Ausscheiden aus dem Vogtland- Anzeiger zog er sich, der keine halben Sachen mochte, beim VFC aus der ersten Reihe in den Hintergrund zurück. Später setzte er seine journalistische Arbeit als Pressesprecher des Fußballvereins fort, war Stadionsprecher, Geschäftsstellenleiter und Sicherheitsbeaufragter beim VFC.

Für seine ehrenamtliche Arbeit wurde Gottfried Indlekofer mehrfach ausgezeichnet. Familie, Vogtland-Anzeiger und VFC nannte Gottfried immer in einem Atemzug. Doch nun hat sein Herz aufgehört zu schlagen. Was immer bleiben wird, sind seine Spuren, die er hinterlassen hat, als engagierter, ehrlicher und hilfsbereiter Kollege und als leidenschaftlicher Sportler, der seine Heimatstadt auch beim Fußball Erfolgsgeschichte schreiben lassen wollte.

In diesen schweren Zeiten sind wir in Gedanken bei seiner Familie, der wir unser aufrichtiges Beileid aussprechen und ihr viel Kraft wünschen wollen. Der Vogtland-Anzeiger verliert einen langjährigen Kollegen, der in der Sport-Redaktion den Grundstein für die heutige Arbeit gelegt hat. Und wir alle verlieren einen guten Freund, der uns stets mit seinem unruhigen Geist auf Trab gehalten hat. Wir sagen betroffen, traurig und mit belegter Stimme ein letztes Mal: Gottfried, mach’s gut! Vergessen werden wir dich nie. M.T.

2017-04-26




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