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Wildschweine bereiten Probleme in Trieb

Pöhl/Trieb – Die Zahl der Wildschweine steigt, obwohl die Jäger mehr schießen. Bereits im Februar wurden neue Schweine geboren. „Und die vom Herbst mitgeführten Überläufer werden wohl im Mai die ersten Frischlinge absetzen“, sagt Jagdpächter Ingolf Hof.

Als Jäger im Revier der Trieber Jagdgenossenschaft sieht er die Ursachen im Klimawandel. Die Jagdleute hatten sich in der Steinsdorfer Gaststätte „Zum Hirschen“ eingefunden, weil der Ort keine eigene Wirtschaft besitzt. Im Moment sieht Hof eine gewisse Entspannung der Lage, weil im Revier wenig Raps wächst und erst in den nächsten Tagen der Mais gelegt wird. Zurzeit sind die Wiesen gewalzt und durch die helle Mondphase gut einzusehen.

Ganz anders stellte sich die Situation im Winter dar: Kaum Schnee, der die Schwarzkittel besser sichtbar macht, dafür erschwert meist trübes Wetter die Sicht der Jäger. „Im Jagdjahr wurden zwölf Rehe und acht Schwarzkittel erlegt, das liegt im Rahmen des für drei Jahre angelegten Abschussplans“, stellte Hof fest. Rotwild komme im Revier so gut wie nicht vor. Zufrieden äußerte er sich, dass Waschbär und Marderhund von ihm im Revier noch nicht gesichtet wurden, die andernorts bereits großen Schaden anrichten. Füchse werden kaum noch geschossen: Zum einen sind wenige Tiere im Bestand und zum anderen gibt es keine Abschussprämien mehr.

Ganz anders bei den Kormoranen, die allerdings im Revier kaum beobachtet werden. „Wer opfert denn seine Munition für deren Abschuss, für den es nach umfangreichem Papierkram gerade mal drei Euro gibt. Sie stellen bei uns – im Gegensatz zu Revieren mit hohem Gewässeranteil – kein Problem dar“, sagte Andreas Heinz als Jagdvorsteher. „Hoffnung“ setzt er dabei auf das Erscheinen des Waschbären, der dann die Nester plündern wird. Nachdem laut Beschluss der letzten Beratung, die Jagdpacht für die vergangenen fünf Jahre ohne negative Rückmeldungen ausgezahlt wurde, beschlossen die Jagdgenossen, es bei diesem Zeitraum zu belassen.

Heinz sieht dort neben den Grundstücksbesitzern auch die Gemeinde in der Pflicht, die Jagdgenossen aktuell über Eigentümerwechsel zu informieren, damit nicht Unberechtigte die Pacht kassieren. Unter Sonstiges meldete sich nur Kai Seifert, der das Thema „Naturschutzgebiet Elstertal“ beraten haben wollte. Heinz verwies darauf, dass es in den nicht öffentlichen Teil nach dem Jagdessen verschoben wird. Dann ließen sich die Jagdgenossen selbiges munden. jpk

2016-04-27




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