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Schlesier seit 70 Jahren in Pausa

Pausa – Genau vor 70 Jahren trafen die ersten Schlesier in Pausa ein, die als Vertriebene eine neue Heimat suchten. „Es war am 6. September 1946, als wir am Pausaer Bahnhof ankamen“, berichtet Helmut Dittrich, der als Zehnjähriger alles erlebt hat.

Dittrich war damals mit Einwohnern seines schlesischen Heimatdorfes Klein-Merzdorf und der umgebenden Orte am 18. August 1946 am Bahnhof Schweidnitz in Güterwaggons verfrachtet worden und nach langer Fahrt in Marienberg gelandet. Dort wurden sie in einem Quarantänelager untergebracht, bis sie nach mehr als zwei Wochen erneut in einem Güterzug bis nach Pausa kamen.

„Mir ist in Erinnerung geblieben, dass in Marienberg gefragt wurde, ob wir in eine Stadt oder eher aufs Land wollten. Die Männer haben sich rasch für das Land entschieden, weil ja alle aus Dörfern kamen. Mindestens die in drei Waggons Untergebrachten – etwa 150 Personen – mit ihren wenigen Habseligkeiten standen auf dem Bahnsteig, um sich in ihr Schicksal zu fügen. Dort wurden dann den Familien – teilweise sogar auf mehrere Quartiere aufgeteilt – die Unterkünfte zugewiesen.“

Dittrich wurde schon als Kind bewusst, dass die Flüchtlinge bei den meisten Einwohnern nicht gern gesehen waren. Das merkte er auch in der Schule, wo er nur langsam Freunde fand. Viele der damals Gestrandeten sind später weggezogen und gegenwärtig sind nur noch vier von den Ausgesiedelten in Pausa am Leben.

Drei von ihnen haben ihm als Vorsitzenden der Ortsgruppe Pausa der Landsmannschaft Schlesien bereits ihr Kommen zum diesjährigen „Tag der Heimat“ zugesagt, welchen die Vertriebenen am 17. September, ab 14 Uhr, in der Gaststätte „Am Markt“ begehen. Und Dittrich ist sich sicher, dass die Erlebnisse von vor siebzig Jahren einen Hauptpunkt der Gespräche der Schlesier, Pommern und Ostpreußen bilden werden. jpk

2016-09-12




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