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Rodersdorf feiert von früh bis spät

020816 PLL_RodersdorfRodersdorf feierte 750. Geburtstag und tausende Gäste waren mit dabei bei der viertägigen Party für alle Generationen.

Von Juliane Seiler

Weischlitz/Rodersdorf – Was für ein verlängertes Wochenende – dieses geht mit Sicherheit in die Dorfchronik ein: Seit Donnerstag herrschte reges Treiben und die Feldscheune platzte aus allen Nähten. Der Film „Hommage á Rodersdorf“ sorgte zunächst für Gänsehaut und Begeisterung bei Einwohnern und Gästen aus den Nachbarorten.

Jochen Müller, Bäcker im Ruhestand, kehrte extra für das Dorfjubiläum in seine Backstube zurück und überraschte alle mit Cremetorte. Die Qual der Wahl hatte Bürgermeister Steffen Raab, als es darum ging die schönste Dekoration auszuzeichnen. „Es gibt nur erste Plätze, ich ziehe meinen Hut vor euch“ so das Gemeindeoberhaupt. Trotzdem musste eine Entscheidung getroffen werden, schließlich konnten sich die Erbauer der riesigen Stroh-Kuh, das Deko- Team bestehend aus den Familien Gebhardt, Gerisch, Woith, Schmidt und Zeh über den Sieg freuen.

Den zweiten Platz belegten Christine Renz und Maria Reh, letztere nutzte den feierlichen Rahmen, um den Gewinner ihres Ostereier-Schätzspieles bekannt zu geben.

Seit vielen Jahren sorgt Maria Reh mit dem bunten Ostereierbaum für farbenfrohe Osterdekoration, anlässlich des Jubiläums lobte sie ein Schätzspiel aus. Sage und schreibe 1260 umhäkelte Ostereier hingen im März diesen Jahres am Baum. „Für die letzten sechs fehlte mir die Kondition“, lachte die Rodersdorferin. Einzig Andreas Scherzer tippte 1266, das Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung. Ausverkauft war die Scheune am Freitag zum Kottengrüner Trämpele gefüllt, die Lachsalven waren durchs ganze Dorf zu hören – ebenso wie die Beats der Diskothek Sunshine die am späteren Abend dann die jungen Leute zum Tanzen animierten.

Am Samstag jagte ein Höhepunkt den nächsten: Auf dem Volleyballfeld wurde um den Wunderfichtenpokal gespielt, den nahm dieses Mal das Team aus Spielmes mit nach Hause, sie traten erstmals in Rodersdorf an. Bereits vormittags strömten zahlreiche Besucher über den Kunsthandwerkermarkt und die Pferdekusche drehte eine Runde nach der anderen durch das festlich geschmückte Dorf. Gewetteifert wurde am heißen Draht. Es galt eine Gabel am Frontlader eines Traktors an einem Metallgestänge entlang zu führen, allerdings ohne dieses zu berühren. Uwe Schneider schaffte das am schnellsten. Der Einladung von Rodersdorfer Hausfrauen zu Kaffee und Kuchen folgten hunderte Gäste.

Mario und Doreen Schilling sorgten als Wildecker Herzbuben für Stimmung. Wie bereits zu früheren Dorffesten begeisterten die Kinder der KiTa Tausendfuß die Gäste mit einem kleinen Programm. Die Trachtentanzgruppe Weischlitz, Markus Hoffmann und Jongleur Jens Bühring rundeten den Nachmittag für Jung und Alt ab. Am Abend bebte die Feldscheune. Die Thierbacher Schalmeienkapelle heizte kräftig ein und die Partyband Zeitsprung sorgte bis in die frühen Morgenstunden für Stimmung.

Während sich die letzten feierwütigen Gäste erst im Morgengrauen auf den Heimweg machten, tuckerten die ersten Bulldogs bereits für das Traktortreffen durch den Ort. Auch Luna Lenk und Ida Gabriel nahmen am Sonntagvormittag mit ihren Mini-Traktoren am ersten Treffen in Rodersdorf teil, dafür wurde kräftig in die Pedale getreten. Aus Bad Elster waren bereits am Samstag Klaus Krause und seine Partnerin mit Brockenhexe und Wohnanhänger angereist. „Wir reisen zu den Treffen öfters einen Tag eher an und feiern mit. Es ist toll organisiert, alles sauber. Wir haben selten so ein gutes Fest gesehen“, waren die beiden voll des Lobes.

Auch Juliane und Burghardt Fuchs waren einfach nur begeistert von der Gastfreundlichkeit im Ort und wie toll es geschmückt ist. Mit Pauken und Trompeten und einem ausgedehnten Frühschoppen ging die Jubiläumsfeier zu Ende. Ortsvorsteher Ulrich Walther zieht Bilanz: „Das Wetter hätte besser nicht sein können und hat uns an allen Tagen Besucherrekorde beschert. Es war eine 750-Jahr Feier, die ich so nie erwartet hätte, absolut top. Ich möchte mich bei allen Helfern bedanken.“ Bürgermeister Raab ergänzt: „Die Tüchtigen hatten verdient das Glück des schönen Wetters. Ich bin begeistert.“

2016-08-02




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