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Oelsnitzer Wasser hat beste Trinkqualität

Wasser ist Leben - darüber waren sich bei einem Fachvortrag in der Kapelle Neuensalz alle einig.

Neuensalz - Wasser ist nicht gleich Wasser - das lernten die Besucher von dem Mediziner Steffen E. Förster aus Roedental, der am Abend referierte. Anhand von einigen Beispielen zeigte er die Trinkwasserqualität in verschiedenen deutschen Gegenden auf. Er sprach über die vielen chemischen Bestandteile unseres Wassers. Dazu gehören unter anderem Medikamentenrückstände, Hormone, Chlor, Silber, Natrium, Wasserstoffperoxid, Salzsäurer. Insgesamt können in den Laboren 2000 Stoffe nachgewiesen werden, die nicht ins Trinkwasser gehören. Neben den genannten Stoffen wird auch Schwefelsäure als Korrosionsschutz beigemischt. Nachzuweisen sind ebenfalls Zink, Blei, Kupfer und Cadmium. Alle vier Schwermetalle verursachen schwere Krankheiten.

Während der Arzt und Homöopath den Wasserwerken keinen Vorwurf machte, stellte er fest: "Die Leitungen geben dem Trinkwasser den Rest." Die Wasserqualität wird unter anderem in Microsiemens (µS) gemessen. Im Jahr 1980 sei von der Bundesregierung ein Wert von 280 als Grenzwert festgelegt worden. Wasser mit einem höheren Wert durfte nicht eingespeist werden. Förster befragte die Anwesenden, welcher Wert für heute als Richtwert angegeben sei. Er fügte hinzu, dass reines Trinkwasser oder Quellwasser 80 µS besitze. Regenwasser, gemessen in Berlin 15 µS und Schnee im allgemeinen 11 µS anzeige. Von den Zuhörern kamen Zahlen zwischen 150 und 200 µS. Nach kurzem Überlegen, antwortete der Referent mit "Nein - der Höchstwert wurde 1990 auf 1000 µS, im Jahr 2000 auf 2000 µS und im April 2012 sogar auf 2790 µS erhöht." Kopfschütteln und nachdenkliches Schweigen unter den Anwesenden folgte. "Der Wert wird einfach passend gemacht. Man kriegt die Brühe nicht mehr sauber."

Anhand von Schnellproben wurden von Steffen E. Förster verschiedene Trinkwasserqualitäten gemessen. Das Leitungswasser der Kapelle Neuensalz zeigte 216 µS. Mitgebrachtes Wasser aus Berlin dagegen schon 756 µS. Mittels Natronlauge zeigte er anhand der Verfärbung die Unterschiede. Während das Neuensalzer "nur" trüb wurde, nahm das Berliner Wasser eine fast schwarze Farbe an. Um diese Wasserqualität zu verbessern und die gesundheitsschädlichen Bestandteile zu entfernen, sollten Filter angeschlossen werden. Den Erfolg zeigte er am Oelsnitzer Wasser. Es hat nach der Reinigung einen Wert von 11 µS, also eine sehr gute Trinkqualität.

In Sachen Reinigung bot der Redner Beratung an. Viele von ihnen hatten Trinkwasser aus ihren Leitungen mitgebracht. Dieses wird im Labor des Arztes analysiert und das Ergebnis zugeschickt. Er versprach, auch ins Haus zu kommen und die Werte zu messen. Einige der Gäste wollten das Angebot für 60 Euro annehmen. Gabi Kertscher

2013-06-18




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