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Fahrgastschiff brennt auf der Pöhl

241016 PLL_ProbeDie Freiwilligen Feuerwehren Jocketa, Gansgrün und Rautenkranz sowie zwei Rettungsteams der Johanniter-Unfallhilfe kamen am Samstag an der Talsperre zum Einsatz.

Pöhl/Möschwitz – Fast 40 Männer und Frauen übten hier das Retten und Bergen von Verletzten auf einem Fahrgastschiff. Ein fiktiver Brand führte zu starker Rauchentwicklung im Fahrgastraum. Neun „Verletzte“ hatten sich auf dem gesamten Schiff verteilt und versteckt.

Aufgabe der Feuerwehrleute war es, diese zu finden und mit Schlauchbooten an Land zu bringen. Die Kameraden mussten mit Atemschutzgerät und in voller Ausrüstung über den Schiffsboden kriechen. Im Ernstfall wäre die Sicht stark eingeschränkt gewesen. Mittels Führleine, die vom vorausgehenden ausgelegt wurde, fanden sie den Weg durch Qualm und Tische wieder zurück.

Die Statisten lagen auf Bänken und Tischen, hatten sich in der Toilette eingesperrt und im Bistro versteckt. Alle wurden gefunden. Die beiden Schlauchboote der Feuerwehren Jocketa und Gansgrün pendelten mit den Verletzten unaufhörlich hin und her. Während dessen ging die Suche auf dem Schiff weiter. Einige mimten Bewusstlosigkeit, andere klagten über starke Schmerzen.

Immer wieder wurde von Ronny Wolff, der an Land für den Atemschutz verantwortlich war, nach dem Füllstand der Flaschen gefragt. Mehrmals wechselten die Einsatzkräfte. Es war sichtlich keine einfache Aufgabe mit der 15-Kilo-Ausrüstung, zusätzlich zu der schweren Schutzkleidung und mit Masken nach Verletzten zu suchen.

Die Neuensalzer Kameraden Andreas Grimm und Daniel Hartenstein gaben Hilfestellung vom Schiff aus. Schiffsführer und Gemeindewehrleiter von Pöhl, Helmar Müller, behielt das Geschehen im Blick. Immer wieder war auf dem Sonnendeck und gab von hier aus Anweisungen und sorgte dafür, dass das Schiff die Position hielt.

Es sei eine notwendige Übung gewesen, war zu hören. Gemeindewehrleiter Helmar Müller und sein Stellvertreter Frank Rössel hatten, in enger Zusammenarbeit mit Michael Friedrich vom Zweckverband Talsperre Pöhl und dem Einsatzzug der Johanniter Plauen diese Großübung vorbereitet.

Sie sei notwendig gewesen, so Müller. Man habe nicht so viel Wert auf Geschwindigkeit gelegt, es sollte die Sicherheit geprüft werden. Handgriffe, beim Besteigen des Schiffes oder dem Retten von Verletzten vom Schiff auf das Schlauchboot wurden geübt.

Der anwesende Rettungsschwimmer von der Wasserwacht kam nicht zum Einsatz. Am Ende waren sich die Kameraden einig. Die Übung ist zufriedenstellend verlaufen. Einige Einzelheiten müssen geübt werden und es sollten größere Schwimmwesten angeschafft werden. va

2016-10-24




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