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Christina Stürmer rockt Acker vor Falkenstein

Treuen_Stürmer„Das muss lauter gehen. Ihr seid doch so viele!“ Christina Stürmer ruft es über den weiten Acker von Falkenstein, von dem am Freitag um die 7.000 Fans der Austro-Popsängerin zujubeln. Eine Station ihrer „Seite an Seite“ Tour ist die Stadt im Göltzschtal.

Von Cornelia Henze

Falkenstein – Wir kennen Festivals wie Rock im Park, Kosmonaut oder Melt – Falkenstein im Vogtland tauchte bis jetzt in noch keinem Festivalkalender der Welt auf. Wie auch. In Siebenhitz, j.w.d. (janz weit draußen) zwischen Falkenstein und Bergen, summen nur die 180.000 Internetserver in den 14 Rechenzentren der Hetzner online GmbH vor sich hin und öffnen das Fenster zur (Internet) Welt.

Ansonsten nur Wiese und Acker: Hinten und vorn und an der Seite. Dahin pilgern zu Fuß entlang der Bundesstraße und per Auto am Freitag Tausende. Hetzner lässt die Vogtländer, und alle die wollen, an seinem 20. Firmenjubiläum teilhaben – und holt die Stürmer nach Falkenstein, live und gratis für die Gäste.

„Wir stehen schon seit halb fünf dort“, sagt eine Treuenerin, die sich mit ihrer 14-jährigen Tochter Franka und deren Freundin Sarah einen Platz in der ersten Reihe erkämpft hat. Die Teenager zücken die Handys, als Christina Stürmer auf die Bühne springt. „Dass ich hier mal in Falkenstein bin, wer hätte das gedacht“, plaudert die Sängerin leger ins Publikum.

Perfekt performt sie ihre Rolle, die der erfolgreichen Chart-“Stürmer“in, die von Österreich aus schon längst den deutschen Markt für sich eingenommen hat. Locker drauf, unverkrampft. Ein Mädchen von nebenan. „Du gehst aber ab da oben auf den Schultern“, ruft Stürmer, seit August 2016 selbst Mutter, einem der jüngsten Konzertbesucher, vom Vater Huckepack genommen, zu.

In den nächsten zwei Stunden kriegt das Open-Air-Publikum so nahezu alles aufs Ohr, was Christina Stürmers sieben Alben seit 2003 hergeben. Viele „leben den Moment“ mit ihr, sehen „Millionen Lichter“, hören die Aufforderung „Lebe lauter“, singen mit ihr „Ich lebe“ und „Ich kriege nie genug“, erfahren, „Was wirklich bleibt“ und sehen, wie Engel einsam fliegen.

Rockiges wechselt sich ab mit Balladen, Nachdenkliches, wie „Mama Ana Ahabak“, in dem Stürmer den Irakkrieg aus der Sicht eines Kindes erzählt. „Das Lied ist immer noch aktuell“, reflektiert Stürmer ihren Song von 2003 in die Jetztzeit und zeigt, dass sie textlich mehr drauf hat, als den ewig vielbesungenen und abgelutschten Herzschmerz.

Christina Stürmer & Band“ heißt es nicht umsonst, hat die Österreicherin doch vier Instrumentalisten auf der Bühne, die ohne weiteres auch ohne ihre Frontfrau die Szene zu rocken verstehen. Sonderapplaus gibt es für ein minutenlanges Gitarren- und Bass-Spiel von Mathias Simoner und Oliver Varga (Gitarren) sowie Bassist Rue Kostron, ein Zwischenspiel, währenddessen sich Christina Stürmer uneitel von der Bühne gestohlen hat.

2017-06-26




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