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Stadtverwaltung Plauen: Ziel von Hackern?

Virus-Hacker-Plauen-Stadtverwaltung-Vogtland-KlinikumDie Sicherheit in der virtuellen Welt spielt eine immer größere Rolle – in Zeiten von Cloud-Lösungen, globalen Serverstandorten und beinahe alltäglichen Angriffen über Trojaner, Würmer und andere Web-Schädlinge müssen gerade sensible Daten sicher geschützt sein. Doch wie schützen sich Plauener Unternehmen?

Von Ingo Eckardt

Plauen – Fast auf jedem Rechner finden sich verdächtige Dateien. Firewalls und professioneller Virenschutz sind schon im Privatbereich bereits Standard. Zudem sind Datenkraken weltweit unterwegs. Sie zeichnen Bewegungsprofile und kreieren daraus Algorithmen, die uns personalisierte Werbung auf den Bildschirm bringt.

Die Menschen werden gläsern und die Kriminellen im Netz immer gewiefter. Immer stärker kommt gerade auch im Geschäftsleben dieser Bereich zur Geltung, aber auch in Behörden und Verwaltungen spielen große Datenmengen eine erhebliche Rolle im täglichen Umgang.

Stadtwerke Strom: Keine Aussage zu Details

So nimmt das Thema IT- und Datensicherheit im täglichen Geschäftsverkehr der Stadtwerke Strom Plauen selbstverständlich einen hohen Stellenwert ein. Das sagt Mandy Wolf, die für die Öffentlichkeitsarbeit des lokalen Stromversorgers zuständig ist. „Wir nehmen diese Thematik sehr ernst. Wir bitten aber um Verständnis, dass wir uns zu Detailfragen und Sicherheitsstandards nicht öffentlich äußern möchten“, hüllt man sich bei den Stadtwerken jedoch in Schweigen.

Deutlich aussagefreudiger ist man da schon in der Stadtverwaltung Plauen. Um ihre mannigfaltigen ITSysteme vor unbefugtem Zugriff zu schützen, trennt die städtische IT-Abteilung strikt das interne und das externe Netz. „Dafür gibt es entsprechende Firewall-Mechanismen mit Prüfsoftware, beispielsweise für den E-Mail-Verkehr. Eine weitere Vorkehrung ist ein regelmäßiges Patchmanagement.

Stadtverwaltung: Ständiges Online-Training

Außerdem wird die Auditprüfung durch Externe durchgeführt“, heißt es aus der Verwaltung. Es existieren zudem wirksame organisatorische Festlegungen in Form von Dienstanweisungen und Allgemeine Dienstordnungen für alle Mitarbeiter des Rathauses. Regelmäßig erfolgen Mitarbeiterschulungen durch Onlinetraining mit verschiedenen Schwerpunkten.

Dabei geht es um den sicheren Umgang mit E-Mails und E-Mail-Verschlüsselung, die alltägliche Bedrohung durch Computerviren, um Passwörter und Social Engineering und das sichere Surfen im Internet. Auch der Umgang mit vertraulichen Informationen, Stichwort Datenschutz sowie die sichere Nutzung von Social Media-Diensten und Cloud-Diensten wird thematisiert.

Auch über mobile Endgeräte, WLAN und USB-Sticks sowie das richtige ITVerhalten am Arbeitsplatz wird geschult. Wichtig für den Bürger ist natürlich die Sicherung der persönlichen Daten. „Diese sind gegen Fremdzugriffe gesichert, durch Anwendung geprüfter Berechtigung – und Rollenkonzepte unter Beachtung der Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für den IT-Betrieb in öffentlichen Verwaltungen teilt Ralf Zobel, der Leiter der IT-Abteilung mit.

2016 wurden umfangreiche Investitionen getätigt, unter anderem in die Erweiterungen und den Ausbau innerhalb der modernen Firewall. 2017 folgte die Investition in ein weiteres Firewall- System. Für 2018 ist die Planung des Ausbaus der Managementsoftware ins Auge gefasst.

Die größten Bedrohungen des hauseigenen Netzes sehen die IT-Experten der Stadtverwaltung durch so genannte „Bring Your Own Device“ (BYOD), also die Nutzung privater USB-Sticks und Laufwerke, durch Social Media/Social Network und das „Internet der Dinge“.

Sehr vorsichtig und aufmerksam ist man in Sachen IT-Technik auch im Helios Vogtland-Klinikum Plauen. Annett Lott, die Leiterin der PRAbteilung, benennt die IT-Sicherheit als integralen Bestandteil aller ITVerfahren im Konzern. „Die IT-Sicherheitsmaßnahmen orientieren wir an den Standards für den sicheren Betrieb von IT-Systemen. Eine vollständige Sicherheit wird es allerdings nie geben können, insbesondere wenn Mitarbeiter durch internetfähige Arbeitsplätze Kontakt zu verdächtigen E-Mails oder Webseiten haben können“, ist man sich im Plauener Krankenhaus im Klaren.

Um sensible persönliche Daten der Patienten und Mitarbeiter zu schützen, lässt man sich im Helios-Konzern von unabhängigen Einrichtungen überprüfen und zertifizieren. „Ein Prüfungsszenario sieht unter anderem einen Penetrationstest vor, mit dem wir einen Hackerangriff simulieren und so nach Schwachstellen in der IT-Sicherheit suchen.

Vogtland-Klinikum: Datenleitung verschlüsselt

„Unser internes Netzwerk verbindet die einzelnen Klinikstandorte über verschlüsselte Datenleitungen und bietet beispielsweise einen geschützten Übergang ins Internet. Darüber hinaus gibt es ein eigenes Konzept für Datensicherheit, so dass Daten jederzeit wiederhergestellt werden können“, verdeutlicht Annett Lott.

Nach ihren Angaben investiert der Krankenhauskonzern jährlich rund zwei Prozent seines Gesamtumsatzes in die IT-Entwicklung. Die Experten der Helios-IT-Abteilung betrachten vor allem die zunehmend mannigfaltigen Formen der Digitalisierung in den Kliniken als Risiko für die bestens geschützten Netze. Neben Desktop-PC und Notebooks läuft vieles mittlerweile über Tablets, Smartphones und Drucker. „Das größte Risiko für die IT-Sicherheit besteht jedoch durch die Anwender, die verdächtige Anhänge oder Links in Spam-E-Mails öffnen“, erläutert Annett Lott die Sicherheitsmaßnahmen des Unternehmens.

2017-09-06




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