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Ring frei für Kampfmaschinen

Fight-Plauen-DM-Theo-Weiland-VogtlandZwei Meistertitel wurden verteidigt und ein Gürtel wechselte den Besitzer. Das war ein Teil der Ergebnisse der 1. Vogtländer Fightnight am Samstagabend in Plauen.

Von Stephanie Rössel

Plauen – An die 900 Zuschauer füllten die Einheit-Arena und warteten gespannt auf elf Kämpfe in den Disziplinen Boxen, Thai-Boxen, K1 und Mixed Martial Arts (MMA). Der sonstige Schauplatz für Ballsportarten war kaum wieder zu erkennen. Abgehängt und mit Teppich ausgelegt, mit großer Lichttechnik und Leinwänden über dem Boxring war das Umfeld gebührend für die angekündigte „Nacht der Löwen“.

Die Qualität und Länge der Kämpfe sollten sich im Laufe des Abends steigern, genauso wie die Schlachtrufe der mitgereisten Fanclubs, die teilweise bis zu 600 Kilometer in Kauf nahmen.

Als Ringrichter war der ehemalige Bundestrainer der Nationalmannschaft im Kickboxen für Ringsport und Leichtkontakt, Günther Koguik, eingesetzt. Außerhalb des Ringes richteten die Refeeres, die ebenfalls keine unbeschriebenen Blätter der Szene sind. Daniela Graf, die Profi-Boxerin, verteidigt am 18. November 2017 in der Schweiz ihren WKU-Weltmeistertitel. Ihr gegenüber saß ihr Manager und Trainer, der ehemalige Europameister Mario Cvitanovic. Das Team wurde komplettiert von dem Fachmann in Vollkontakt Chris Legien.

Die beiden ersten Kämpfe waren aufgrund ihrer Kürze kaum nennenswert. Mit K.O. in der ersten Runde und einem Knock Out nach 23 Sekunden, waren beide schnell Geschichte. Der einzige Mixed Martial Arts Kampf war für das Publikum somit blitzschnell vorbei als Marten Schulze nach dem gefühlt ersten Schlag spektakulär zu Boden ging und dort liegenblieb.

Immerhin bis in Runde 2 schaffte es Christian Röhrborn, der Marcel Thomas aufgrund technischen K.O.’s unterlag. Der Deutsche Meister Daniel Jung vom BC Chemnitz, verteidigte seinen Titel über ganze fünf Runden gegen seinen Herausforderer Denis Ademi vom Team Pankratz aus Oldenburg. Die drei Punktrichter waren sich mit 50:45, 50:44 und 50:46 einig.

Als „Kampf des Abends“ wurde schon einen Tag zuvor die Begegnung zwischen Florian Sulejmani und Omid Rezalee bezeichnet. Der 21-Jährige Rezalee aus Berlin gewann gegen den gleichaltrigen Sulejmani aus Olching nach kompletten drei Runden durch Sieg nach Punkten.

Ringrichter Günter Kogucik lobte über den Rand des Ringes hinaus die beiden ambitionierten Kämpfer. Seinen Titel nicht verteidigen konnte Luka Touan von der Sportschule Alex. Aufgrund der offenbar guten Vorbereitung seines Herausforderers Theo Weiland vom Fightclub Halle gab er seinen Titel nach fünf Runden mit 50:46, 49:46 und 50:46 ab.

Weilands Freundin, die an diesem Abend auch die Aufgabe eines von zwei Nummerngirls hatte, schrie sich während des Kampfes fast die Seele aus dem Leib und brach sofort nach Ende des Kampfes und Verkündung in Tränen aus.

Sie durfte den Gürtel überreichen, bevor der neue Deutsche Meister im K1 in die Zuschauerreihen stürmte und sich von den Hallenser Fans feiern ließ. Die Nordlichter Atti und Reinhard gingen mit „unentschieden“ auseinander und machten am Ende Schnick-Schnack-Schnuck darum, wer den größeren der Pokale mit nach Hause nehmen darf.

Einen Sieg nach Punkten konnte der Regensburger Leo Bönniger für sich verzeichnen. Obwohl ihm abseits vom Ring ein nicht so guter Trainingszustand nachgesagt wurde und er eine Woche zuvor einen Kampf hatte, war er laut Punkterichter besser als der klarer definierte und dynamisch wirkendere Hamid Rezalee aus Berlin.

Musikalisch und kampftechnisch anders gefärbt war der Fight zwischen Moritz Zorn und dem Pole Lukas Leczycki, denn das Festhalten im Stand (Clinchen) ist ebenso charakteristisch wie der Einsatz von Ellenbogen und Knien. Zorn gewann nach dreimal drei Minuten.

Der Oldenburger Nikita Pankraz stieg am Samstag zum letzten Mal in den Ring. Mit fast 40 sollte das sein letzter aktiver Kampf sein, in dem er den Hamburger Max Schlegel in der zweiten Runde mit technischem K.O. ausschaltete. Plauen wählte er als Abschluss, da seine Community hier im Osten besser sei als im Westen, es hier lange Freundschaften gibt und die Frauen im Osten immer noch die Schönsten seien.

Ein Zurück in den Ring gibt es für ihn definitiv nicht, auch wenn ihm das Ganze sehr fehlen wird. Verloren geht er der Szene jedoch nicht, denn als Trainer gibt er sein Wissen schon länger weiter.

Krönender Abschluss war der Kampf des amtierenden WKU-Weltmeisters John Kallenbach aus Pößneck gegen den Italiener Paolucci Piergiulio. Kallenbach hing bereits in Runde zwei in den Seilen, während der Italiener den Anschein einer gestählten Kampfmaschine hinterließ.

Er gab eine ganze Zeit lang im Ring den Ton an. Kallenbach gewann dann jedoch laut Refeeres den Kampf ganz knapp durch eine enorme Energieleistung in den Runden vier und fünf mit 49:48, 48:47 und 49:47 Punkten.Durch den Abend führte Ringsprecher Tobias Gerold. Musikalisches Highlight war Sänger Sidney King. Bis kurz vor Mitternacht war die Stimmung in der Arena ungebrochen.

2017-10-21




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