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Problemfall Tunnel: Fortschritte sichtbar

TunnelIm vorigen Sommer hätte man den Eindruck gewinnen können, die Innenstadt sei fest in den Händen der Wildpinkler. Ganz so schlimm war’s dann doch nicht, aber um Ordnung und Sicherheit war es in der Tat nicht zum Besten gestellt. Die Stadträte forderten konkrete Schritte, die nun umgesetzt werden.

Von Torsten Piontkowski

Plauen – Viele Köche verderben angeblich den Brei – nicht so in diesem Falle. Nachdem der Plauener Polizeichef Werner Reuter die Stadträte über die tatsächliche Situation unterrichtet und bei dieser Gelegenheit auch die unterschiedlichen Befugnisse von Polizei und dem gemeindlichen Vollzugsdienst deutlich gemacht hatte, setzte sich das Ordnungsamt auch mit anderen Betroffenen zusammen – beispielsweise dem Pfarrer der Lutherkirche oder Vertretern der Mobilen Jugendarbeit.

Am Ende füllten konkrete Maßnahmen ein Arbeitspapier, über dessen Umsetzung die Leiterin der Bußgeldstelle, Silvia Queck-Hänel am Mittwoch den Verwaltungsausschuss informierte. Die eindeutig beste Nachricht vorab: Mittlerweile sind alle 14 freien Stellen des Vollzugsdienstes der Stadt besetzt – eine Forderung, die vor allem SPD/Grüne immer wieder stellten.

Zwei Mal monatlich finde ein Einsatzlagetraining statt, sowie Lehrgänge theoretischen Inhalts. Derzeit prüfe man, ob gemeinsam mit anderen interessierten Kommunen auch ein mehrwöchiges Seminar machbar wäre.

Fortschritte gibt es auch hinsichtlich der Dienstkleidung und entsprechender Einsatzmittel wie beispielsweise Schutzwesten und Schlagstöcken, zumindest bei bestimmten Anlässen. „Die Vollzugsbediensteten müssen als Respektspersonen wahrgenommen werden und dürfen kein Gähnen auslösen“, brachte es Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer auf den Punkt.

Queck-Hänel sieht zudem die Gespräche mit Pfarrer Andreas Gräßer, der MJA und dem Centermanagement der Stadt-Galerie auf der Haben- Seite. Gute erste Erfahrungen gebe es auch mit den Initiatoren öffentlicher Veranstaltungen wie denen des Faschingsumzuges. Für Anfang April sei ein weiteres Treffen mit der Integrationsservice- Stelle geplant.

Für den gemeindlichen Vollzusgdienst sei mittlerweile eine feste Kontrollroute durch das Stadtzentrum festgelegt – wenn möglich, wird er von Streifen der Polizei unterstützt. Ob für die Sommermonate zudem die Dienste privater Sicherheitsfirmen in Anspruch genommen werden, prüfe man derzeit, so die Fachbereichsleiterin, die auch auf ganz praktische Dinge verweisen konnte, wie die Übersetzung der Polizeiverordnung ins Arabische und Englische.

An den Zugängen des Lutherparks sollen Schilder mit Piktogrammen darauf hinweisen, was „geht“ und was nicht – Hunde sind an der Leine zu führen, der Müll und der Hundekot in Papierkörben zu entsorgen, verboten ist selbstverständlich das Urinieren. Und weil man wohl tatsächlich Nägel mit Köpfen zu machen gedenkt soll die Möglichkeit geprüft werden, ob bereits jetzt einschlägig bekannte Personen mit Aufenthaltsverbot für bestimmte Bereiche belegt werden können.

In der sich anschließenden Diskussion verwies SPD-Stadtrat Nico Wagner, Besitzer des beliebten Cafes Müller am Altmarkt, auf ein ihm im Wortsinne sehr naheliegendes Problem. Bei Stadtfesten werde der gesamte Bereich, einschließlich Nobelstraße, als Pinkelmeile missbraucht. Queck-Hänel avisierte für dieses „dringende Bedürfnis“ die Bereitstellung weiterer mobiler Toiletten, wie das bereits während des Faschingsumzuges funktioniert habe. CDU-Stadtrat Prof. Dr. Lutz Kowalzick mahnte an, besagte Piktogramme eindeutiger zu gestalten – für „andere Kulturkreise“ sei „die Aufführung erwünschter und nicht erwünschter Eigenschaften möglicherweise verwirrend.“

Auf das Entfernen der Bank am Postplatz, das dazu geführt habe, dass die Jugendlichen sich nun auf der Baumumfriedung niederließen, ging SPD/Grünen-Fraktionschef Benjamin Zabel ein. Zudem erkundigte er sich nach der Präsenz des Vollzugsdienstes in anderen Stadtteilen. Gespräche mit der Mobilen Jugendarbeit hätten ergeben, dass ein gemeinsames Auftreten mit Mitarbeitern des Vollzusgdienstes die Kontakte zu den betreffenden Jugendlichen eher erschwere.

Deren Ziel, so Queck-Hänel, sei es, aufzufallen, gesehen zu werden und zuweilen auch zu provozieren – je mehr im Laufe des nachmittags Alkohol im Spiel sei, desto stärker. Im Wesentlichen aber wolle das Gros keinen Ärger, nach dem Motto: „Lasst uns doch in Ruhe.“ In diesem Zusammenhang verwies sie nochmals auf die gute Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst der Stadt- Galerie.

Oberdorfer war es wichtig nochmals festzustellen, dass niemand aufgrund seines Aussehens oder seiner Kleidung vertrieben werde. „Das muss man aushalten und das ist mir sehr wichtig!“, stellte er klar.

2017-03-24




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