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Land setzt Plauen die Krone auf

UmlandAb Herbst 2018 sollen die Studenten der Studienakademie Plauen auf dem neuen Campus unterrichtet werden. In dem ehemaligen Amtsgerichtsgebäude auf dem Schlossberg erläuterte am Montag Finanzminister Georg Unland die weiteren Bauarbeiten.

Von Marjon Thümmel und Cornelia Henze

Plauen – „Die Arbeiten sind im Zeitplan, der Inbetriebnahme des Lehrgebäudes im September 2018 steht derzeit nichts im Wege“, sagte der Finanzminister auf der Baustelle im einstigen Amtsgericht. Dort wo einst über Schuld und Unschuld befunden wurde, werden in einem guten Jahr die Köpfe der Studenten rauchen.

Der Staatsbetrieb Immobilien- und Baumanagement hält die Fäden für den Umbau im Auftrag des Land Sachsen, dem die Immobilie gehört, in den Händen. Die Gebäudestruktur soll erhalten bleiben und trotzdem die Räume entsprechend der Anforderungen an den Ausbildungs- und Schulbetrieb funktional und modern ausgestattet sein. Von den rund 20 Millionen Euro, die der Freistaat in den neuen Campus investiert, fließt etwa die Hälfte in die Sanierung des Amtsgerichtsgebäudes.

Hier werden Seminarräume, Labore und Büros untergebracht. “Die Studienakademie Plauen mit fünf attraktiven Studienrichtungen – Gesundheits- und Sozialmanagement, Handel, Technisches Management, Lebensmittelsicherheit und dem Modellstudiengang Physician Assistant – ist von großer Bedeutung für die Ausbildung von Fachkräften für die Region.

Vor 18 Jahren startete sie mit 34 Studierenden, heute sind es 300. Mit dem neuen Campus wird ihre Attraktivität erhöht und die Kapazität auf gut 400 Studienplätze“, sagte Wissenschaftsstaatssekretär Uwe Gaul. Mit dem neuen Campus erhalte laut Unland die Studienakademie nicht nur eine exponierte Lage als Krone der Stadt, sondern werde auch mit der Wiederbelebung des Schlossareals eine städtebauliche Wunde im Herzen der Stadt geschlossen und für die Öffentlichkeit im großen maße zugänglich gemacht.

Als nächster Schritt werde im September der Bau des Multifunktionsgebäudes beginnen. In 21 Monaten soll es fertig sein. Die Schloss-Ruine wird Teil des Campusgebäudes, in dem der Mehrzwecksaal und die Bibliothek untergebracht werden sollen. Das einstige Eingangsportal, das in der Zwischenzeit eingelagert wurde, soll wieder Haupteingang werden. Vor dem Neubau wird es einen großzügigen Schlosshof geben.

“Die beiden Türme und die Campus-Gebäude werden die heutige hin zur historischen Stadtsilhouette verändern. Plauen bekommt wieder ihre Krone“, versichert der Minister – und findet bei Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer und Prof. Dr. Lutz Neumann, Leiter der Studienakademie dankbare Zustimmung.

Die Stadt Plauen wird mit rund einer Million Euro den Ausbau der Schlossterrassen und die Gestaltung der Amtsgärten, die schon im Gange sind finanzieren. Heike Krenkel, die neue Niederlassungsleiterin des Staatsbaubetriebes, ist es, die den Minister, Oberbürgermeister, einige Politiker, Rathausmitarbeiter und die Medien über die Baustelle führt. Hier und da ist Staunen angebracht.

Etwa darüber, dass die Bauarbeiter einen Felsenkeller entdeckten, von dem auf der Planung keine Rede gewesen war. Oder über die Seilsäge, die horizontal Stück für Stück das Mauerwerk zerteilt, um die Lücken mit wasserundurchlässigen Materialien zu verfüllen und zu isolieren.

Auch über die große Masse anfallenden Schuttes, der drei Meter tief lagerte. Für den Aus- und Umbau solcher alten Bausubstanz müsse man bis zu 30 Prozent der Kosten von vornherein mehr einplanen – und vor allem Zeit, sagt der Minister. „So was kann man nicht in zwei Jahren aus dem Boden stampfen“, sagt Unland, der, einst als Ingenieur tätig gewesen, sich zu kreativer Architektur bekennt.

„So 0815-Sachen wie die rechteckigen Kisten mit Flachdach kann jeder hinsetzen“, sagt Unland, der von OB Ralf Oberdorfer geschickt vom ehemaligen Gerichtsgebäude (bald Lehrgebäude) über die Schlossruine (bald Mehrzweckgebäude) hin zum Roten Turm gelotst wird. Der trutzige Bau, momentan noch ohne Bestimmung, könnte einmal eine attraktive Gaststätte werden für Studenten und Plauener.

Ergänzend könnte sich Oberdorfer eine Ausstellung vorstellen, die die Metamorphose des Schlosses und einstigen Gefängnisses zum modernen Campus aufzeigt. Vorgesehen ist diese Vision im 20-Millionen-Budget bisher nicht. „Jetzt machen wir erst mal das andere“, sagt Unland pragmatisch und weist auf das Hauptgebäude hinüber, sichtlich in Eile, denn noch ein Bürgermeister im Vogtland wartet auf Unland.

Der vom OB geplanten Turmführung machte übrigens ein davor schwärmendes Bienenvolk einen Strich durch die Rechnung. Schließlich wollte man den Minister nicht mit Original Plauener Bienenstich nach Dresden „entlassen“. Vielleicht, so hofft Oberdorfer, sind die Bienen am Tag des offenen Denkmals am 9. September, wenn der Campus allen offen steht, fort.

2017-05-16




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