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Im Lichthof war Situation außer Kontrolle

110515 PL_LichthofBesonders im Lichthof drohte während des Plauener Frühlings in der Nacht zum Sonntag die Lage außer Kontrolle zu geraten.

Plauen – Der Plauener Revierleiter Werner Reuter ist bekannt als Mann der klaren Worte. Und die fand er am Dienstag vor den Stadträten auch in seiner Rückschau auf die Vorkommnisse während des Stadtfestes Plauener Frühling.

Sein Resümee: Die vorhandenen Polizeikräfte erwiesen sich im Nachhinein als nicht ausreichend. Das allerdings habe sich im Vorfeld anders dargestellt, so Plauens Polizei-Chef. Besonders im Lichthof, musikalisch traditionell den jugendlichen Festbesuchern vorbehalten, drohte die Lage außer Kontrolle zu geraten. Die Polizei registrierte Messerattacken und Sexualdelikte. Angesichts des Gedränges auf dem kleinen Areal, von dem es zudem wenig Fluchtwege gab, hätte Pfefferspray- und Reizgaseinsatz der Polizei zu einer Massenpanik geführt, ist Reuter überzeugt.

„Duisburg lässt grüßen“, fügte er fast sarkastisch an. Und dass ein einzelner Beamter in dem emotional aufgeheizten Gewühl eine Cchance gehabt hätte, das schließt der erfahrene Polizist aus, der später in einem anderen Zusammenhang darauf hinweisen wird, dass Plauen nach Leipzig die kriminellste Stadt Sachsen ist.

Und schnell kommt er auch auf das eigentliche Problem zu sprechen. Während 50 bis 60 Einsätze im gesamten Verantwortungsbreich des Plauener Reviers täglich „normal“ sind, schnellten sie während des Stadtfestes auf 85. Hinzu kamen zeitgleich Unfälle im Oberland – „da ist dann ein Fahrzeug auch schnell mal eine Stunde oder länger unterwegs und meine Leute warten sehnsüchtig auf dessen Rückkehr“.

15 Straftaten und acht so genannte Gefahrabwehrmaßnahmen weist die Plauener Polizeistatistik für die Tage des Stadtfestes aus – wesentlich mehr als noch vor einem Jahr. Und ja, es waren häufig auch junge Männer mit Migrationshintergrund verwickelt.

Reuters Ratschlag an die Veranstalter und die Stadtverwaltung: Der Lichthof sollte künftig nicht mehr für derartige Veranstaltungen genutzt werden. Vor diesem Hintergrund, so Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer, könne er als OB gar nicht anders, als entsprechend zu reagieren. Zuvor hatte auch Ordnungsamtsleiter Wolfgang Helbig über den Einsatz seiner Mitarbeiter berichtet.

Demnach waren vor allem am Samstag sechs Bedienstete im Stadtgebiet unterwegs, zwischen 22 Uhr und 2 Uhr gemeinsam mit Polizeistreifen. Auch Helbig schätzt ein, dass mehr Polizeikräfte nichts an den Problemen im Lichthof geändert hätten – im Gegenteil, die Lage wäre eskaliert.

Seine Mitarbeiter hatten vor allem mit Wildpinklern zu tun und Zeitgenossen, die mit zerschlagenen Flaschen unterwegs waren. Beide Ordnungswidrigkeiten wurden teilweise vor Ort finanziell geahndet. Auch Helbig konstatiert, dass der Ton im Vergleich zum Vorjahr deutlich rauer geworden sei und seine Leute denkbar respektlos behandelt wurden.

Sein Fazit: Seitens der Veranstalter muss ein besseres Sicherheitskonzept erarbeitet werden – es fehlte an genügend Ordnungskräften und auch die Bereitstellung von genügend Toiletten habe nicht funktioniert. Text:tp/Foto:Archiv

2017-05-18




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