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Gardinen-Muster leben weiter

260117 PL_GardineDie Stickereien und Textilien GmbH in Plauen hat das Know-how der Stickperle Falkenstein gekauft. So lebt die Gardinen-Kollektion weiter.

Von Marjon Thümmel

Plauen – „Die Plauener Spitze lebt. Und auch die Gardinen-Kollektion der Stickperle Falkenstein wird das weiterhin tun. Nur werden wir diese nach dem Kauf der Muster und Marke bei uns in Plauen/Neuensalz produzieren“, sagte am Mittwoch Geschäftsführer Michael Hauffe. Vor wenigen Tagen sei der Kaufvertrag unterzeichnet worden.

„Bis 19. Februar wird die Gardinen-Kollektion von der Stickperle vertrieben, ab 20. Februar von uns“, fügte Hauffe hinzu. Kurz vor Weihnachten hatte die Stickperle Falkenstein mitgeteilt, dass zum Ende des Jahres 2016 der Geschäftsbetrieb, sprich die eigene Fertigung, eingestellt wird. Noch bis zum 30. Juni verkaufe die Firma während ihrer Abwicklung aber noch ihre Produkte.

Die Geschäftsführenden Gesellschafterinnen Cordula und Angelika Bauer begründeten die Entscheidung mit steigenden Kostenbelastungen und zwingend notwendigen erheblichen Investitionen in den Maschinenpark, die aktuell nicht vertretbar seien. 17 Mitarbeitern wurden gekündigt.

Während das Gebäude in Falkenstein noch einen Käufer sucht und bestimmt auch finden wird, ist das Know-how sicher in vogtländischer Hand geblieben. „Die Muster, früher in Büchern hinterlegt, sind heutzutage digital erfasst. Was blieb, ist die immense Entwicklungsleistung, die dahinter steht. Von den rund 100 Mustern kostet allein eins in der Entwicklung etwa 1000 Euro“, beschreibt Hauffe und fügt hinzu:

„Die Gardinen-Kollektion der Stickperle passt zu unserer. Hinzu kommt, wir produzieren auf den gleichen Maschinen und haben die selben Grundwarenlieferanten. Einfach gesagt, wir ziehen den Stick aus der Maschine in Falkenstein und produzieren nahtlos an unserem Stammsitz in Plauen/Neuensalz die gleichen Gardinen weiter.“

In der Stickereien und Textil GmbH werden im Jahr rund 160 000 laufende Meter Gardinen auf vier Stickmaschinen produziert. Die letzte, eine hochmoderne 15 Meter lange Maschine mit einer Geschwindigkeit von 600 Umdrehungen in der Minute, wurde vor drei Jahren aufgestellt. „Unsere Maschinen laufen durchgängig in drei Schichten.

Die Nachfrage ist da und bringt uns momentan eine super Auslastung. Aktuell haben wir 28 Mitarbeiter, davon zwei Azubis. Eine Auszubildende im 2. Lehrjahr haben wir von der Stickperle übernommen. Vielleicht folgt noch ab März eine weitere Kollegin“, sagt Hauffe.

Der 1994 von Mutter Erika gegründete Familienbetrieb hat seit 2007 seinen Stammsitz in Neuensalz. Vor zehn Jahren kauften Hauffes die Spitzenfirma „Gustav Tegeler“, zogen um und vertreiben noch heute unter dem Markennamen eine Kollektion. Nun kommt eine weitere hinzu: „Wir versprechen uns schon etwas von der Gardinen-Kollektion der Stickperle. Sie ist vom Stil her modern und pfiffig und ergänzt so unsere klassischen Gardinenmuster. Vielleicht gelingt es uns, mehr junge Kunden anzusprechen“, so Hauffe.

Hauptabnehmer sei der deutsche Versandhandel von Otto bis Wenz. Auch der Online-Verkauf beispielsweise über Amazon wachse. Hinzu kämen Handelsketten und Möbelhäuser mit Gardinenabteilungen. Zehn Prozent der Produkte würde exportiert, vor allem nach Österreich, Belgien und die Schweiz.

Zusammengebrochen sei nach dem Embargo das Russlandgeschäft. Hauptprodukt seien gestickte Gardinen, kurz und lang. Tischwäsche und Fensterbilder würden zwar angeboten, aber von vogtländischen Stickern fertigen lassen.

Im Betriebsverkauf, der werktags von 7 bis 16 Uhr geöffnet hat, kann jeder die breite Produktpalette erwerben.

2017-01-26




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