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Direktor des Vogtlandmuseums: „Verfolge Pläne hartnäckig“

Plauen-Vogtlandmuseum-Direktor-SaleschAls er nach nur kurzer Amtszeit ein erstes inhaltliches Konzept zum Vogtlandmuseum vorlegte, bekam er dafür die Anerkennung der Stadträte. Doch die werden sich daran gewöhnen dürfen, dass Museumsleiter Dr. Martin Salesch noch wesentlich mehr im Köcher hat – beispielsweise die Verdreifachung der Ausstellungsfläche.

Von Torsten Piontkowski

Plauen – Wirklich braungebrannt ist er nicht, was zumindest mittelbar mit den vogtländischen Malern zu tun hat – den lebenden und den teilweise längst verstorbenen. Mit denen beschäftigt sich Museums-Chef Dr. Martin Salesch nicht nur beruflich, sondern auch bis spätabends in seiner Freizeit.

Und so werden sie künftig auch großflächiger präsentiert werden. Zunächst aber erwähnt der Mann, der gerade mal 180 Tage in Plauen seines (Museums)Amtes waltet, fast beiläufig, was Interessierten an regionaler Geschichte die Herzen höher schlagen lässt: Umfasste die bisherige Fläche für Dauerausstellungen 300 Quadratmeter, so soll sie in absehbarer Zeit auf das Dreifache – 900 Quadratmeter – erweitert werden. Vor allem der in der vierten Etage gelegene Oberlichtsaal soll für wechselnde Kunstausstellungen genutzt und über das jetzige Textildepot barrierefrei zugänglich gemacht werden.

Depotfläche wird für Ausstellungen genutzt

Voraussetzung, und vom Stadtrat kürzlich beschlossen, ist der Umzug der bisher an mehreren Standorten verstreuten Depots in zwei Gebäude an der Seminarstraße. Aber was tut man, wenn man auf einmal so viel Platz zur Verfügung hat? Man erstellt ein Ausstellungskonzept, formuliert Inhalte. „Es fehlte tatsächlich an einem Konzept“, sagt Salesch und als wenn er fürchte, damit in die Nähe des Eigenlobs zu gelangen, fügt er an: „Das Wesentliche war der Ideen-Input aller Mitarbeiter, da haben wir uns auch schon mal in die Stille des Burgsteingebietes zurückgezogen.“

Schauen, ob wirklich alles gebraucht wird

Momentan spiegelt der Raum der Museumspädagogik das erste halbe Amtsjahr von Salesch wider. Der wurde unter seiner Leitung eröffnet. Nun gelte es, ihn weiter auszubauen, das Angebot noch stärker mit den Themen des Lehrplanes der Schulen zu vernetzen. „Gestern wurde von den Jungen und Mädchen Wäsche nach historischem Vorbild gewaschen“, lächelt der Chef. Das wurde bestens angenommen – aber im Lehrplan steht es freilich nicht.

Der „Auszug“ des Depots sei zugleich eine gute Gelegenheit zu schauen ob wirklich alles gebraucht werde, was sich im Laufe der Jahre angesammelt hat. „Was wir in einer Dauerausstellung nicht zeigen können, kann anderen Museen angeboten oder für die eigene museumspädagogische Arbeit genutzt werden, beispielsweise unsere zahllosen Spinnräder“, lächelt Salesch. Natürlich werde nichts von kulturhistorischem Wert „verramscht“, fügt er vorsichtshalber an.

Thematisch möchte er künftig mehr „in die Breite“ gehen, bestimmte Aussagen „am Objekt zeigen“ wie er formuliert. In den letzten Jahren habe man die Geschichte und den Charakter des Vogtlands zu sehr auf Plauen reduziert, nun wolle man wieder stärker die Region, die Landschaft, die einst bedeutsamen Handelswege in den Fokus rücken.

Besserer Verbund mit kleineren Museen

„Wenn wir uns als führendes Museum des Vogtlands profilieren wollen, dann heißt das auch, einen engeren Verbund mit den kleineren Museen zu erreichen“, sagt Salesch. Dabei sollen auch die modernen Medien eine größere Rolle spielen. Salesch denkt an von den Besuchern zu nutzende Datenbanken, thematische Führungen.

Eine besondere Herausforderung für den nicht mehr ganz so „Neuen“ stellt auch die Konzeption für das Weisbachsche Haus als Außenstelle des Vogtlandmuseums dar. Hier wird bekanntlich auch das Spitzenmuseum einziehen, samt der Spitzensammlung, die derzeit noch im Vogtlandmuseum lagert. Salesch möchte in der Elsteraue die gesamte Textilindustrie zeigen, beispielsweise auch die gegenseitige Wechselwirkung von Textilindustrie und Jugendstil in Plauen.

Sonderausstellung zu Mattheuers 90. Geburtstag

„Im Prinzip sind wir gut aufgestellt“, räumt Salesch freimütig ein und bezieht das in erster Linie auf seine fünf wissenschaftlichen Mitarbeiter und das insgesamt 42-köpfige Team. Derzeit präsentiert das Museum zwei Kabinettausstellungen – eine zu Julius Mosen, eine zweite zu Werner Hartenstein, dem Plauener U-Boot-Kommandanten.

Ab Mitte August wird es eine Sonderausstellung zu Wolfgang Mattheuer, dem gebürtigen Reichenbacher, anlässlich dessen 90. Geburtstages geben – mit bisher weitgehend unveröffentlichten Grafiken, Skizzen, Entwürfen. Dann steht auch schon die Vorbereitung der Weihnachtsausstellung an. Eine Sonderausstellung mit Arbeiten des Künstlers Hermann Geyer sei zeitlich erst im nächsten Jahr zu schaffen, bedauert Salesch.

„Ich bin hartnäckig genug, Pläne umzusetzen“, grinst Salesch. Daran wird man sich in Plauen gewöhnen dürfen. Oder müssen?

2017-07-05




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