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Star Eberhard Hertel greift keine Waffe mehr an

  250909 Hertel Plauen/Zwickau – Wie aus einer netten Geste plötzlich polizeilicher Ernst werden kann, muss derzeit am eigenen Leibe Volksmusikstar Eberhard Hertel erfahren. Dabei hatte er nur zur Eröffnung einer Tandem-Tour zugunsten des Elsterradweges einen Startschuss abgegeben.

 

Die Pistole dazu war dem prominenten Gast von einem Mitglied eines Schützenvereins in die Hand gedrückt worden. „Weil ich bis dahin noch nie so eine Waffe in der Hand hatte, habe ich mir noch erklären lassen, wie sie funktioniert“, schilderte Hertel. Die Platzpatrone habe eine kleinene Knall verursacht. Nun ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft Zwickau, ob Hertel mit seiner knalligen Einlage gegen das seit 2008 verschärfte Waffenrecht verstoßen hat.


Ihm ähnlich geht es dem 74-jährigen Dieter Palmer, der ebenfalls mit seiner Starterpistole in Plauen die Familienradtour „Auf den Spuren der Einheit“ auf die Strecke schickte. Das wiederum tut der 74-Jährige als Mitglied des Vogtländischen Radsports bereits seit acht Jahren. Ein Polizist, der neben ihn stand, hat dienstbeflissen den Stein ins Rollen gebracht. Da stellt sich die Frage, ob künftig Rennen wieder mit den alten Startklappen eröffnet werden müssen, wenn Startpistolen gleich ein Fall für Ermittlungsakten sind.


„Jeder, der Startpistolen verwendet, die als solche ausgewiesen sind, braucht sich keine Gedanken zu machen. Wer allerdings eine Waffe abfeuert, muss sich im Klaren sein, dass er dafür einen Waffenschein braucht“, sagte Bernd Sämann, Sprecher der Staatsanwaltschaft Zwickau. Noch liege die polizeiliche Ermittlungsakte zum Startschuss-Fall Hertel nicht vor und so sei noch nicht bekannt, ob es eine Starterpistole oder eine erlaubnispflichtige Waffe gewesen ist, so Sämann. Dennoch geht er von der Einstellung des Verfahrens aus, weil Hertel nicht vorsätzlich die Waffe benutzte. Auch bei dem Fall Palmer ist Entwarnung in Sicht. „Der Pistole fehlte die Kennzeichnung als Starterpistole, weil sie der Mann schon so lange besitzt“, sagte Sämann. Auch wenn die beiden Fällen vermutlich in den Einstellungs-Annalen landen betonte Sämann, „wenn ein Anfangsverdacht besteht, muss die Staatsanwaltschaft ermitteln. Sie kann gar nicht anders“.


„Tu nichts Gutes, dann widerfährt dir nichts Böses“, sagte Hertel, betonte aber zu gleich, dass er sich weiterhin für eine gute Sache einsetzen wird. Und eine solche ist für ihn auch der Elsterradweg. „Die Tandem-Tour mit dem singenden Wirt Silvio Kuhnert war rundherum eine schöne und fröhliche Veranstaltung“, freut sich der 70-Jährige. Auch wenn er bislang nur über die Medien von den Ermittlungen gegen ihn erfahren hat, selbst noch nicht von der Polizei gehört wurde und er sich auch keinerlei Schuld bewusst ist, stünde schon jetzt für ihn fest: „Ich greife so eine Pistole nicht wieder an und werde keinen Startschuss mehr abgeben“, sagte Hertel. „Aber ich mache mir jetzt um den Fall keine Gedanken. Diese drehen sich eher um andere Dinge, wie die aktuelle Tournee mit Stefanie und Stefan. Und darauf freue ich mich sehr. Am 8. Oktober geht es los. Und bis dahin ist hoffentlich auch die Startschuss-Geschichte aus der Welt.“ M. T.

 

2009-09-25




Kommentar zu Star Eberhard Hertel greift keine Waffe mehr an?

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