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Wandern zur Knolle im Elstertal

Vogtland-Oelsnitz-Vogtlaendischer-Knollenring-GuntherStimmengewirr und Gläserklang unterbrachen am Samstagmorgen im Würschnitztal die Stille des Waldes: Der Vogtländischen Knollensteig ist zum Rundweg geschlossen. Zur Ersterkundung drängte es rund 100 Leute aus nah und fern.

Von Renate Wöllner

Unterwürschnitz – Der Einstieg links oberhalb des Kartoffelhäusels in Unterwürschnitz ließ die ersten schnaufen. Es ging mit dem Mühlentaler Bürgermeister Andreas Kracke bergwärts. Planungen reichen bis 2010 zurück, berichtete er oben.

Mit Fördermitteln aus dem Leader-Programm konnte die Gemeinde dieses Jahr den Wanderweg ertüchtigen, mit Informationstafeln und Wegweisern beschildern sowie mit einfachen Schutzhütten ausstatten. 50 Sektgläser zur Einweihung reichten bei dem Andrang nicht.

Der 19 Kilometer lange Pfad folgt der uralten Verbindungsstraße nach Marieney, erklärte Ortschronist und Ideengeber Winfried Taubner. Über die Hälfte genutzt werde dabei der Fernwanderweg Eisenach-Budapest.

Der Knollensteig, den er 2009 mit aus der Taufe gehoben hatte, gehöre zum langfristigen Konzept, das sich mit der Kartoffel im Vogtland beschäftigt. Der Anbau der Knolle habe urkundlich nachweisbar hier begonnen, bevor er sich nach Sachsen, Thüringen und Bayern verbreitete. Mit dieser Historie sollte das Vogtland auf sich aufmerksam machen wie die Spreewälder mit ihren Gurken und ein Image entwickeln.

„Oelsnitz freut sich über das Stück Heimat mit“, gratulierte stellvertretender Bürgermeister Ulrich Lupart. Mit ihm verstärkten 45 Oelsnitzer Wandersperken mit ihrem Vorsitzenden Wolfgang Eschenbach die Gästeschar. Mit den „Sperken“ Edeltraut Koch (83) und Dieter Feig (82) machten sich die ältesten Wanderer auf den gut ausgeschilderten Weg mit manchem Abzweig unterwegs.

Zur ersten Schutzhütte ging es wieder hinab durch den Wald und offen durchs Tal. Wie hier in den vergangenen Monaten geräumt und ausgeastet wurde, ließ sich noch an den Reisighaufen sehen. „Eine feine Sache“, meinte Siegfried Richter aus Kirchberg zu den Betonelementen, auf denen sumpfige Stellen trockenen Fußes überquert werden konnten.

Die Brote mit Erdäpfelkäs, dargeboten von Thomas Seiler, André Blasch und Enrico Weller vom Knolleneck-Verein, waren im Nu verputzt, eilends musste Nachschub geschmiert werden. „Sehr lecker“, fand Claudia Glaß den würzigen Aufstrich mit Petersilie. „Das schöne Tal, die herrliche Vogtland-Natur“, schwärmte sie.

Die 31-jährige Oelsnitzerin war von ihrem Vater Wolfgang zum ersten Mal auf eine Wanderung gelockt worden. „Sowas sollte man öfters machen“, meinte sie. Die einen gaben kund, die gesamten 19 Kilometer abzuwandern, andere gedachten, nach einer kürzeren Teil strecke eine Abkürzung durch den Wald nach Unterwürschnitz zu suchen.

Dort war für den Nachmittag eine Taufe angekündigt. Im Ferienhof Wilfert sollte die von Sandro Wilfert neu gezüchtete Kartoffelsorte den Namen „Elstertalknolle“ erhalten.

2017-10-02




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