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Tore schießen unterm Dach

180117 OVL_IndoorEin Erfolgsmodell ist der Indoor Soccer Cup in Klingenthal. Es gibt ihn seit 21 Jahren. Veranstaltet wird er vom Klingenthaler SV 1982, der seinerzeit als Fußball-Schülermannschaft gegründet wurde.

Von Helmut Schlangstedt

Klingenthal – Selbst die Gründerväter des Cups, Thomas Meisel und Dominik Reichenbach, hätten sich nie träumen lassen, dass der Cup einmal so erfolgreich wird. Die Anregung hierfür bekamen sie Anfang der 90er Jahre bei einem kleinen Fußballturnier in Würzburg.

Das können wir auch, meinten die beiden, und so organisierte der Verein ein Turnier mit zunächst 16 Mannschaften aus der Region. Weil alles so gut funktionierte, schrieben sie Landkreise in ganz Deutschland wegen einer Teilnahme an und bekamen nur positive Reaktionen.

Schnell entwickelte sich der Indoor Soccer Cup zum Selbstläufer, an dem im Jahr 2001 in Grünheide 40 Mannschaften teilnahmen. „Das war eindeutig zuviel und hat uns fast überfordert“, meint Dominik am Samstag in der Klingenthaler Sporthalle am Amtsberg. Deshalb zog man die Grenze bei 32 Mannschaften, die immer Freitag bis Sonntag um Sieg und Platz kämpfen.

Und seitdem man die Halle in Klingenthal hat, ist sowieso alles super. Etwa zwei Drittel der Teilnehmer aus zwölf Bundesländern, gehören zum festen Kern. Die Veranstaltung dürfte das wahrscheinlich größte Hallenfussballturnier für Freizeitmannschaften ganz Mitteldeutschlands sein, meint Dominik.

Ihm wäre auch kein vergleichbares Turnier bekannt, bei dem sich aktive und Freizeitfußballer aller Altersklassen messen. Zur Durchführung musste man dem DFB beitreten. Und so geht es hier komplett nach Fußballregeln, mit offiziellen Schiris und mehr. Einige der Mannschaften mit je 10 bis 15 Teilnehmern haben putzige Namen.

So gibt es „Bartansatz United“, „Torfresser Freiberg“, „Die Talentfreien Pausa“ oder den „FC Budenhocker“. Einige Mannschaften finden sich eigens für den Cup zusammenfinden. Mehr als beachtenswert ist, dass der kleine KSV mit seinen 20 Mitgliedern, davon gerade einmal zwölf aktiven, die gesamte Vorbereitung und Durchführung des Turniers stemmt.

Das Management liegt beim Vereinsvorsitzenden Rico Dörfel und Kassenwart Heiko Wohlrab, die Gastronomie organisiert Dominik, der im Eingangsbereich der Halle auch Herr über den Zapfhahn ist. Doch ebenso helfen andere mit, wie etwa die Frauen, die Semmeln schmieren, Kuchen backen. Für die Finanzierung hat man Sponsoren gefunden und die Stadt kommt bei der Halle entgegen.

Und so wird aus Überschüssen sogar noch gespendet, wie bereits geschehen für den Tierpark oder die Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Ein Grundgedanke des Vereins beim Turnier ist, Klingenthal weithin bekannt zu machen. Und der Cup ist ein Wirtschaftsfaktor, bei dem rund 250 Gäste der Stadt für geschätzte 50.000 Euro Umsatz sorgen. Das soll erstmal jemand nachmachen!

2017-01-19




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