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Plauderei mit Sigmund Jähn

160117 OVL_SigmundSchon länger habe es Pläne für einen umfassenderen Bericht über Morgenröthe- Rautenkranz gegeben, sagt „Unterwegs in Sachsen“- Moderatorin Beate Werner. Und jetzt habe sich mit dem bevorstehenden 80. Geburtstag des berühmtesten Einwohners des Örtchens, Sigmund Jähn, auch der richtige Aufhänger hierfür ergeben.

Von Helmut Schlangstedt

Morgenröthe-Rautenkranz – Und so machte sich ein achtköpfiges Team unter Leitung von Regisseurin Kerstin Mempel, die zugleich Autorin des Beitrags ist, Anfang vergangener Woche auf den Weg in das Sibirien des Vogtlands, das zufälligerweise gerade jetzt mit viel Schnee, Wind und Kälte seinem Namen alle Ehre machte.

Insgesamt 13 Schreibmaschinenseiten umfasste der Themen- und Ablaufplan, um nicht Drehbuch zu sagen. Schwerpunkte, so Beate Werner, wären die Vorstellung dieses Stücks Heimat und was sich hier alles damit verbindet, wie Holz, Eisen und Sterne sowie die Menschen dahinter.

Und so ging es bei einer Schlittenfahrt beispielsweise ins tief verschneite Naturschutzgebiet Dreibächle mit den ältesten Fichten ganz Sachsens, in die ehemalige Eisengießerei in Morgenröthe, zu Forstleuten oder zu Originalen wie Ernst Grube, der ausgesprochen kälteresistent ist. Roter Faden der Spurensuche ist Kosmonaut Sigmund Jähn, dem das Team am Freitag in der Raumfahrtausstellung begegnete.

Zu deren Highlights gehört natürlich die Trainingseinheit des Basismoduls der 1986 in Dienst gestellten Raumstation Mir, in der Beate Werner vom ersten deutschen Raumfahrer allerlei wissen wollte. „Das ist hier schon der pure Luxus im Vergleich zu unserer Zeit“, schmunzelte der Raumfahrtpionier, der 1978 noch mit der Station Saljut 6 mit seinem Kollegen Waleri Bykowski unterwegs war.

So gibt es hier etwa eine Einzelkabine für den Kommandanten als Intimbereich, in der dieser auch schlafen konnte – im Stehen oder auf dem Kopf, was in der Schwerelosigkeit bekanntlich kein Problem wäre. Und wie war das mit der Hygiene im Weltall? Das macht man bis heute alles mit feuchten Tüchern. Und die Toilette? Ach, meinte Sigmund Jähn, hier in der Mir geht das schon, bei uns war das noch viel primitiver und alles wurde dann rausgeschossen. Heute würde alles verbrannt.

Toilettendienst gehörte natürlich auch zur Ausbildung, den jeweils die Neuankömmlinge auf der Station verrichten durften… Wie roch es denn dort überhaupt? Beim Einstieg in Raumstation sei ihm in der Tat eine gewaltige Luftmasse entgegen gekommen, die nicht so besonders angenehm roch, meinte Sigmund Jähn vielsagend und ergänzte, man hätte eben eine außergewöhnliche Aufgabe unter außergewöhnlichen Bedingungen.

Da nehme man auch Probleme in Kauf, wie etwa das Schnarchen. Heute wäre vielleicht vieles anders, und vieles hätte man damals noch nicht gehabt. So plauderten Beate Werner und Sigmund Jähn zwanglos weiter, wozu denn der große Tisch dient, über verschiedene Ausrüstungen und anderes mehr.

Wer wissen will, was Beate Werner alles erlebt hat, kann dies am Samstag, den 4. Februar um 18.15 Uhr, im MDR-Fernsehen sehen.

2017-01-16




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