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Oelsnitzer Stadtbad wird zum Hundepool

130916 OVL_HundebadDas Oelsnitzer Stadtbad hatte am Samstag schon geschlossen – aber nicht ganz. Mit Bello war man drin. Die Stadtwerke hatten zum 1. Hundeschwimmtag eingeladen.

Von Renate Wöllner

Oelsnitz – Oelsnitz – Das ließen sich die Vogtländer nicht zweimal sagen, ob Mitglied im Hundesportverein oder nicht. Badespaß für die ganze Familie war bei herrlichem Sommerwetter im „Elstergarten“ garantiert. Halter und Hund, Kind und Kegel stiegen gemeinsam in die Fluten.

Es herrschte Leinenpflicht – für die Vierbeiner. Das Wasser schimmerte hellblau, ließ höchstens noch Reste von Chemie vermuten, nachdem der öffentliche Badebetrieb vor einer Woche eingestellt worden war. Von den Mitarbeitern hält nur noch Klaus Krupke die Stellung.

Wasserratten schieden sich von eher wasserscheuen Typen – jedenfalls bei den Hunden, deren Vielfalt zwischen dem winzigen Chihuahua und dem bärenhaften Leonberger variierte. Meddox von Familie Irion aus Kottengrün ist kaum zu bremsen. Lustvoll pflügt er durch das Becken. Der fünfjährige kräftige Mischlings- Rüde hat eine „schlimme Vorgeschichte“.

Dann kam er vor einem halben Jahr aus dem Plauener Tierheim am Galgenberg zur Familie, erzählt sein Frauchen. Seitdem hat er sich „super gemacht“, spielt mit den Kindern und bewacht das Grundstück. Albin, der Malteser von Jana Grüner, dagegen hat vom Wasser die Schnauze voll. Sanft ins Becken geführt ist er – schwupp – wieder draußen. Den fünfjährigen Sohn Fynnluca amüsiert es.

Wie ein schwarzer Blitz schießt Benny, der zweijährige Pudel von Familie Seifert aus Adorf, durch das Bad. Mit jedem will er Bekanntschaft schließen. Moritz, der Husky-Mischling von Gerd Michel aus Zaulsdorf, hält davon gar nichts. Der große Hund ist ein Star von den Oelsnitzer Silvesterläufen.

Nachdem sein Herrchen ins Wasser gehechtet ist, folgt er dessen Beispiel und vollführt vom Startblock einen lupenreinen Hechtsprung. Das macht ihm keiner nach. Beim Laufsport aber wird man den elfjährigen Moritz nicht mehr erleben. „Seine Kondition reicht nicht mehr“, verrät Michel.

Der Hundesportverein hat verschiedene Stationen im Elstergarten aufgebaut, an denen sich die Halter über Möglichkeiten informieren können, mit den Hunden zu spielen oder die Anfänge des Schutzdienstes. Darauf weist Matthias Heine vom Vereinsvorstand hin.

Wundern muss er sich über manchen Zweibeiner, der allzu arglos auf ein fremdes Tier zugeht. „Ein Restrisiko bleibt immer, selbst beim bestens sozialisierten Hund, ob klein oder groß. Wer die Zeichen in der Kommunikation nicht lesen kann, hat ein Problem“, sagt der Fachmann.

Einen besonderen Service bietet Taucher Bernd Philipp. In voller Montur mit Atemgerät steigt er ins Schwimmerbecken. Vorsorglich weist er daraufhin: „Ich trage keinen Burkini, sondern einen Taucheranzug“. Mit der Unterwasser-Kamera nimmt Philipp auf Wunsch Fotos der Hunde von unten auf: Wer hat den besten Kraulstil?

Dann erhalten die Badegäste noch hohen Besuch. Lindenkönigin Jeanette Breitsprecher aus Reuth in grüner schulterfreier Amtsrobe macht sich ein Bild, denn auch sie ist Hundehalterin. Ihr Bello ist vorerst noch zu Hause geblieben. Ihr gefällt die Atmosphäre so, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen will – mit Hund. Gekommen ist sie mit dem Reuther Bürgermeister und Oelsnitzer Vize Ulrich Lupart.

Von Gästen wird er angesprochen auf den Protest im Vorfeld zum frühen Saison-Ende im Elstergarten. „Im nächsten Stadtrat müssen wir uns unterhalten, wie wir das Bad künftig vermarkten und entwickeln wollen. Wir haben zwar ein Bad, das beheizbar ist, aber nicht in der Lage, früher auf- und später zuzumachen“, merkt er kritisch an.

Das Problem sieht er in der befristeten Beschäftigung von Pauschalkräften durch die Stadtwerke. „Das darf nicht noch mal passieren“, meint er im Gespräch mit dem Vogtland-Anzeiger zur Schließung bei prächtigem Badewetter.

2016-09-13




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