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Plauen wählt einen neuen Oberbürgermeister

OB-Podium im Capitol Kino Plauen:

Mehr als zwei Stunden haben sich die drei Kandidaten Ralf Oberdorfer, Steffen Zenner und Uwe Täschner am 28. Mai den Fragen der beiden Moderatoren Martin Reißmann und Wilfried Hub gestellt. Der Abend wurde lang, informativ und unterhaltsam. Im Capitol Kino Plauen versammelten sich rund 250 interessierte Gäste, die die drei Bewerber sehen wollten. Hier können Sie sich die Veranstaltung noch einmal anschauen.

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Einer will rein ins Rathaus, zwei wollen bleiben

Am Mittwoch bestätigte der Gemeindewahlausschuss den Amtsinhaber Ralf Oberdorfer, den CDU-Kandidaten Steffen Zenner und den für die SPD, die Grünen und die Linken ins Rennen gehenden Uwe Täschner als die drei Bewerber für das Amt des OB in der nächsten Legislaturperiode.

Plauen – Während der bisherige OB quasi als gesetzt gilt und Zenner von einer Partei vorgeschlagen wurde, musste Täschner als Einzelbewerber 160 Unterstützerunterschriften vorweisen. 179 waren es Wahlleiter Steffen Kretzschmar zufolge am Ende, zwei davon waren ungültig – ein Unterzeichnender stammte nicht aus Plauen, der andere habe irrtümlich unterschrieben. Außer den drei genannten Bewerbern, so der Wahlleiter, hätten weitere drei Personen persönlich oder telefonisch Anfragen gestellt. Von einem dieser drei potentiellen Bewerber sprach Kretzschmar von einem „Reisekandidaten“ – also jemanden, der seine Bewerbung „bundesweit streut“.

Am Montag, 18 Uhr, war die Bewerbungsfrist abgelaufen, am Mittwoch nun prüften die Mitglieder des Gemeindewahlausschusses – Eckert George, Klaus Junghans und Volker Freitag – die Unterlagen und erteilten ihnen ein „fehlerfrei“. Die Namen der Unterstützer für OB-Kandidat Täschner sind übrigens nur dem Gemeindewahlausschuss und den mit der Wahldurchführung beauftragten beiden Mitarbeitern der Stadtverwaltung bekannt. Bewerber in Harmonie vereint So gesehen, hätte also auch der amtierende OB für seinen Stellvertreter Täschner votieren können. Haber er aber nicht, wie Oberdorfer lächelnd kundtat.

Täschner wiederum meinte, im umgekehrten Fall damit kein Problem gehabt zu haben. Immerhin, so beide unisono, habe man zum Nutzen der Stadt „erstklassig harmoniert – unabhängig von unterschiedlichen politischen Meinungen, was man streng voneinander trenne müsse. Die Formulare für die OB-Wahl am 15. Juni – eine mögliche Zweitwahl fände am 6. Juli statt – gingen am Mittwoch in Druck. Die Briefwahl beginnt am 30. Mai, die Wahlbenachrichtigungskarten in die Haushalte sind bereits unterwegs. Ein Umstand, der Kretzschmar noch mal an die Bürger appellieren lässt, an diesem Sonntag die „richtige“ Wahlbenachrichtigungskarte mit in die Wahllokale zu nehmen und auch den Personalausweis nicht zu vergessen.

In Sachen OB-Wahl bleiben nun nach offizieller Bekanntgabe der Bewerber drei Tage Zeit für etwaige Beschwerden. Für die an diesem Sonntag anstehenden Wahlen für das Europaparlament, Stadtrat, Kreistag und Ortschaftsräte sind Kretzschmar zufolge mit einer Ausnahme alle Wahlvorstände besetzt – ein Interessent, der sich bis Freitag, 18 Uhr, im Rathaus melden kann und noch entsprechend geschult wird, werde noch gesucht. In den letzten Wochen waren drei Schulungen mit jeweils 100 Anwesenden durchgeführt worden. Mit bisher 4.550 Briefwahlen sei diese Form der Stimmenabgabe besonders hoch und ein positiver Indikator hinsichtlich der Wahlbeteiligung am Sonntag.

Aufgrund der hohen Zahl von Briefwahlen wurde die Zahl der Briefwahlvorstände von sechs kurzfristig auf neun erhöht. Die Auszählung wird mit den Stimmen für die Europawahl begonnen. Damit wolle man bis 20 Uhr „durch“ sein, so Kretzschmar. Es folgt die Auszählung der Stadtratswahlen, gefolgt von der für den Kreistag, den Abschluss bilden die Ortschaftsratswahlen. Ab 18 Uhr ist für alle, die ein wenig Live-Atmosphäre schnuppern wollen, der Ratssaal geöffnet. Die Bekanntgabe des endgültigen Wahlergebnisses erfolgt am 2. Juni. Übrigens: Noch in der Nacht schwärmen Aufräumkommandos aus, die die als Wahllokale genutzten Räume wieder für ihren eigentlichen Zweck herrichten. T. Piontkowski

2014-05-22




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