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Tanz an der Stange

Pole DanceKraft und Akrobatik statt Striptease und Rotlicht: Stangentanz muss nicht schlüpfrig sein – und ist sogar für Männer geeignet. In Reichenbach eröffnet eine Pole-Dance-Schule.

Von Uwe Faerber

Reichenbach – Fußball, Karate, Tanz-Sport: Nicole Präsang hat vieles probiert – und ist sprichwörtlich an der Stange hängen geblieben: Sie schlingt sich um eine, die vom Erdboden bis zur Zimmerdecke reicht.

Mit den Kniekehlen klammert sie sich fest, die Arme sind gestreckt, das Gesicht lächelt: Keiner soll sehen, wie viel Training nötig ist, um die Leichtigkeit zu erreichen, die Zuschauer fasziniert. Manchmal hängt die Turnerin koppheister, manchmal rotiert sie wie ein Kreisel, zuweilen tanzt sie regelrecht durch die Luft.

„Als mich mein Rock’n’Roll-Partner sitzengelassen hatte, wurde mein Wunsch immer stärker Pole Dance, also Stangentanz mal auszuprobieren. Es gibt viele Spielarten: Ich bevorzuge die sportliche, nicht die erotische der Strip-Clubs“, sagt die 27-Jährige, die Textiltechnik studiert hat und in der technischen Entwicklung eines Automobilzulieferers im Industriegebiet an der Reichenbacher Autobahn arbeitet.

Die anderen Tanzmädels der „Salsa- Gruppe“ der Westsächsischen Hochschule hatten sie ermutigt, ihr Lebensgefährte Sascha Paul schenkte ihr eine Stange – und dann ging es los: „Ich wollte mir die Übungen selbst beibringen, mit einer DVD. Doch das ging schief: Ich hatte überall blaue Flecken, alles hat extrem weg getan.“ Die junge Frau fand im Internet ein Studio in Chemnitz, das Pole Dance anbietet – und sechs Monate später, im Januar 2016, hatte sie ihren Übungsleiterschein. Seither hat sie ein paar Kurse in Chemnitz gegeben – meist Junggesellinnen- Abschiede:

Ein paar Grundübungen, ein bisschen Hüftschwung und zwei Stunden Spaß: mit Lachen, Prosecco, Knabbereien. „Einmal war auch ein junger Mann dabei, der es am besten konnte. Und eine Fußballmannschaft hat mitgemacht.“

Mittlerweile sei der Kontakt nach Chemnitz abgerissen. „Ich halte mich in einer Gruppe in Schwarzenberg fit und habe bedauert, dass es hier in der Region nichts Vergleichbares gibt. Pole Dance ist eine fantastische Freizeitbeschäftigung.“

Es kam, wie es kommen musste: Nicole Präsang liebäugelte mit einem eigenen Studio – und eröffnet bald eins im Mylauer Pappelweg 30. Mit Freund Sascha wird alles aufs feinste hergerichtet: Anmeldung, Umkleide, Übungsraum. Wie Frau Präsang wirbt, ist Pole Dance für jedes Alter geeignet. „Es gibt Übungen für jeden Schwierigkeitsgrad. Man wächst immer wieder über sich hinaus, ehe man eine neue Figur schafft – ein tolles Gefühl, auch weil man viele Menschen trifft.“

Zuweilen rufe es Staunen hervor, wenn man beispielsweise im Urlaub an einem Straßenschild oder einem Spielplatz-Klettergerät etwas vorführe. Und noch eins: „Meine Rückenschmerzen vom vielen Sitzen sind wie weggeblasen.“

Am Mittwoch, 15. Februar, beginnt ihr erster Kurs mit acht Mädels, am Montag einer mit sieben. Was kostet der Spaß? Eine Fünferkarte ist für 60 Euro zu haben oder man zahlt 45 Euro im Monat, darf aber erst nach drei Monaten kündigen.

2017-02-15




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