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Vorea auf dem Abstellgleis

Stefanie Jeske: Aussteller im Vogtland sind "Vorea geschädigt"

 

Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) sprach sich nach der Vorea 2008 für eine Fortführung aus. Daraus wurde aber nichts. Sowohl die regionale Wirtschaft als auch namhafte Messeveranstalter zeigten keine Interesse an einer Neuauflage der einst so erfolgreichen Regionalausstellung.  Foto: Archiv Plauen – Als Schaufenster der einheimischen Wirtschaft wurde die Vorea in den 1990er Jahren gefeiert. Doch von Jahr zu Jahr ließ die Euphorie nach. Seinen Tiefpunkt erlebte die Schau vor drei Jahren. Seit dem ist es still geworden.

Die Vogtland-Regionalausstellung „Vorea“ gehört wohl für immer der Vergangenheit an. Glaubt man Messeveranstaltern, der Stadt Plauen und regionalen Firmen, war die Leistungsschau 2008 die vorerst letzte dieser Ausrichtung. Die Regionalschau vor drei Jahren floppte. Weniger Aussteller und ein Einbruch bei den Besucherzahlen brachten die einst so erfolgreiche Messe schlussendlich aufs Abstellgleis. Ein Prozess der schleichend sich bereits in den Jahren zuvor abzeichnete.

Anders in den 1990er Jahren. Die alle zwei Jahre stattfindende Vorea war ein absoluter Besuchermagnet. In Scharen strömten die Vogtländer auf das Messegelände, um sich in den zahlreichen Hallen die Branchenvielfalt des Vogtlandes anzuschauen. Doch die Neugier und das Interesse der Menschen ließ von Jahr zu Jahr nach. Die Schau vor drei Jahren war der Tiefpunkt. Mit rund 34 000 Besucher kamen halb so viel wie erwartet. Kurz nach der Messe zeigten sich Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) und Veranstalter Peter Kinold zwar enttäuscht, das Aus der Ausstellung wollten sie aber nicht verkünden. Oberdorfer stellte damals eine Vorea für 2010 in Aussicht. Später zog sich Kinold aus unterschiedlichen Gründen zurück.

Die Bemühungen der Plauener Wirtschaftsförderung, einen neuen Aussteller mit frischen Ideen und einem anderen Konzept zu finden, scheiterten. Zwar habe es laut Stadt mehrere Gespräche unter anderem mit der Messe Dresden, der Messe Leipzig und dem Veranstalter der Siegerlandausstellung aus der Partnerstadt Siegen gegeben, aber schlussendlich sei für alle Interessenten das unternehmerische Risiko zu hoch gewesen, sagt Stadtsprecherin Silvia Weck dem Vogtland-Anzeiger. Zudem wolle keiner eine neue Verbrauchermesse an einem „verbrannten“ Standort etablieren. Hinzu komme, dass auch aus der vogtländischen Wirtschaft keine Nachfrage kam. „Weder IHK noch Handwerkskammer haben eine Regionalausstellung eingefordert oder sich dafür stark gemacht“, so Weck.

Als äußerst schwierig sieht die Entwicklung, die Firma Jeske Messen und Ausstellungen. Die Chemnitzer organisieren in Plauen mehrere Ausstellungen im Jahr. Die Aussteller im Vogtland seien „Vorea geschädigt“, sagt Geschäftsführerin Stefanie Jeske. Unternehmen hätten die Meinung „einmal und nie wieder“. „Es ist derzeit nicht die Zeit für Leistungsschauen“, so Jeske. In einigen Jahren könnte sie sich aber vorstellen, mit neuem Titel und einer überarbeiteten Ausrichtung eine ähnliche Schau zu organisieren.

Die Vorea ist kein Einzelfall. Regionale Leistungsschauen scheinen überall ein Auslaufmodell zu sein. Viele ähnliche Messen verzeichnen Besuchereinbrüche und befinden sich in der Krise. Der Trend gehe hin zu Themenausstellungen, meint Silvia Weck. Mit der Vogtland-Bau, der Reise- und Hochzeitsmesse ist diese Tendenz auch in Plauen zu spüren. mar

2011-03-19




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