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Vorea Plauen: Kritik an Äußerungen der Stadt

IHK-Chef Barth: "Die Vorea 2008 war ein Misserfolg"

 

260311 VoreaPlauen – In Hof wird es 2012 die nächste Regionalausstellung ähnlich wie die Vorea in Plauen geben. Messechef Peter Kinold hofft auch auf vogtländische Aussteller. Anhand der Anzahl könne das Interesse an einer Wiederbelebung der Vorea abgeschätzt werden, meint Kinold.

 

Im Herbst letzten Jahres sollte auf dem Areal rund um die Festhalle Plauen eigentlich die neunte Vogtland-Regionalausstellung „Vorea“ eröffnet werden. Bekanntlich ist es dazu nicht gekommen. Die Gründe sind vielschichtig, wie der Vogtland-Anzeiger bereits letzten Samstag berichtete.


 Die Industrie- und Handelskammer Regionalkammer Plauen (IHK) fühlt sich in diesem Zusammenhang von der Stadt Plauen ins falsche Licht gerückt. Weder IHK noch Handwerkskammer hätten nach der gefloppten Auflage 2008 eine weitere Vorea eingefordert oder sich dafür stark gemacht, meint Stadtsprecherin Silvia Weck. „Eine solche Aussage entspricht keinesfalls den Tatsachen und ist nur schwer als ledigliches Missverständnis aufzufassen“, sagt IHK-Geschäftsführer Michael Barth. Er weist die Äußerungen „auf das Entschiedenste“ zurück. Plauens Wirtschaftsförderer Eckhard Sorger versucht die Wogen zu glätten: „Das war kein Angriff. Es liegt uns fern, der IHK einen Vorwurf zu machen. Sachlich und fachlich sind wir uns einer Meinung.“


 „Die Vorea 2008 war ein Misserfolg.“, meint auch Barth. Nach der Schau habe man sich gemeinschaftlich mit Messeveranstalter Peter Kinold geeinigt, mittelfristig keine Regionalschau mehr zu veranstalten. Die Stadtverwaltung wollte die Schau aber nicht ausfallen lassen und schrieb Messefirmen und Partner an. Anfang 2009 sei die IHK gefragt worden, ob sie als einer der Schirmherren auftreten würden. Zurückhaltend habe man damals reagiert: „Es wurde schriftlich klargestellt, dass die IHK nur dann als Mit-Schirmherr zur Verfügung steht, wenn die Stadt Plauen und der Landkreis die aktive Rolle bei der grundlegenden Organisation inne haben“, so Barth. Weitere Gespräche in diese Richtung habe es dann nicht mehr gegeben, heißt es.


 Der Dank der regionalen Wirtschaft gelte laut Barth besonders Veranstalter Kinold, der trotz rückläufigen Besucherzahlen und Ausstellern 2008 noch einmal eine Vogtland-Regionalausstellung mit neuen Ideen organisierte. Die IHK sei auch hier, wie bei allen anderen Voreas, intensiv eingebunden gewesen und stellte unter anderem eine umfangreiche Adressliste mit potenziellen Ausstellern aus der Region zur Verfügung, so Michael Barth, der ebenfalls mittelfristig keine weitere Vorea sieht.                

 

3 Fragen an Messechef Kinold

 

Herr Kinold, warum hat aus Ihrer Sicht die Vorea ihre Anziehungskraft verloren?

 

Die Industrie geht nicht mehr auf Verbrauchermessen. Um an Aufträge zu gelangen, müssen die Firmen heute weiter raus als das Einzugsgebiet der Vorea ist. Es sind damit zu wenige Interessenten da, um eine große Fläche zu füllen. Die Stadt Plauen hat die Entwicklung gesehen, aber nicht so dramatisch gesehen. Die Entwicklung ist regional unterschiedlich. In Oberfranken sind die Besucherzahlen und Aussteller ebenfalls leicht zurückgegangen. Wir spüren in vielen Bereichen, dass es rückläufig ist.

 

Wie bewerten Sie die Unterstützung aus der Region für die Planung der Vorea?

 

Die Unterstützung in Plauen ist zum Teil besser als in anderen Städten. Sehr gut ist die Zusammenarbeit mit der IHK, die Handwerkskammer ist zurückhaltend.

 

Könnte es irgendwann wieder eine Vorea geben und wenn ja, würden Sie sie wieder so nennen?

 

Wir haben die Tür in Plauen nicht zugeschlagen. Es kann in fünf Jahren ganz anders aussehen. Der Name ist nicht so ausschlaggebend wie der Inhalt. Wenn gewünscht, kann sie auch anders heißen. Zur Oberfrankenausstellung vom 21. bis zum 29. April 2012 in Hof werden wir sehen, wie der Zuspruch aus dem Vogtland ist. Ich kann nur heute schon einladen, nach Hof zu kommen.

 

Von Martin Reißmann

 

Zum Thema: > Vorea auf dem Abstellgleis

 

2011-03-28

 




Kommentar zu Vorea Plauen: Kritik an Äußerungen der Stadt?

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