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Vogtland-Anzeiger startet Hilfe für Nachbarn

021110 HilfePlauen – Ob wir es nun wahr haben wollen oder nicht – Weihnachten steht vor der Tür. Und eine gute Tradition in der Vorweihnachtszeit ist die Vogtland-Anzeiger-Aktion „Hilfe für Nachbarn“.

 

Aktion unterstützen und selber spenden: >> Zum Spendenformular

 

Die Gemeinschaftsaktion von Sparkasse, Vogtland-Anzeiger und der Liga der Wohlfahrtsverbände, vertreten durch das DRK Auerbach, die Volkssolidarität Plauen/Oelsnitz und die Diakonie Plauen hat in diesem Jahr ein Jubiläum. Mittlerweile zum zehnten Mal soll sie helfen, all jenen Vogtländern einen kleinen Weihnachtswunsch zu erfüllen, die selbst dazu finanziell nicht in der Lage sind. „Wenn etwas begonnen wird, freut man sich, dass aus einer Idee etwas entsteht. Währt das Ganze über mehr als zehn Jahre, dann zeigt es den Erfolg. ’Hilfe für Nachbarn’ ist eine erfolgreiche und tolle Aktion“, betont Landrat Dr. Tassilo Lenk, der gemeinsam mit dem Plauener Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer von Anfang an die Schirmherrschaft über die Hilfsaktion übernommen hat.


In den vergangenen neun Jahren konnten die Organisatoren dank der starken Unterstützung der Vogtländer vielen Familien mit Kindern oder auch allein stehenden älteren Menschen mit einer kleinen Gabe ein freudiges Weihnachtsfest bereiten. Rund 113 000 Euro haben die Vogtländer seit 2001 für die Aktion „Hilfe für Nachbarn“ gespendet. Mehr als 570 Familien und vor allem den Kindern konnte so in den vergangenen neun Jahren das Weihnachtsfest mit einem erfüllten Herzenswunsch verschönert werden. Allein im vorigen Jahr kamen mehr als 18 000 Euro an Geld- und Sachspenden zusammen. Damit konnten 63 Familien mit 75 Kindern bedacht werden. Für die große Spendenbereitschaft gebührt allen hilfsbereiten Vogtländern ein riesiges Dankeschön. Und wir hoffen, dass auch in diesem Jahr recht viele Euro zusammenkommen, um wiederum zahlreichen Mitmenschen eine Freude bereiten zu können.


„Sich dem Menschen nebenan, dem es schlecht geht, zuzuwenden, ihn zu fragen, wie man ihm helfen könne, das ist wahre Nachbarschaftshilfe. Und auch wenn von Staats wegen im Vogtlandkreis rund 90 Millionen Euro jährlich an Zuschüssen für Bedürftige gezahlt werden, können trotzdem nicht alle Problemfälle gelöst werden. Und da setzt die Aktion ein Zeichen der Solidarität. Sozialbedürftigkeit nur daran fest zumachen, wie viele Gelder aus den kommunalen Haushalten fließen, wäre ein zu bequemer Weg.

 

Der Blick für den Nachbarn ist Beweis für menschliche Solidarität und damit für ein gelebtes Miteinander. Und das ist im Vogtland, wie auch die Aktion zeigt, glücklicherweise noch stark ausgeprägt. Nur wer das Auge für den Nachbarn hat, erfährt, wo Hilfe nötig ist. Und das wiederum ist der Schlüssel dafür, um Unterstützung zugeben. Die Netze unserer Sozialsysteme helfen Bedürftigen, aber für so manchen sind sie doch zu großmaschig gestrickt“, sagten beim Auftakt der diesjährigen Aktion „Hilfe für Nachbarn“ die beiden Schirmherren Oberdorfer und Lenk unisono, „und deshalb werden wir gerne diese Hilfsaktion, die beweist, dass Vogtländer hin- und nicht wegschauen weiterhin auch mit privater Spende unterstützen“.

 

Mit 1000 Euro gab am Freitag Arthur Scholz als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vogtland den Startschuss für die diesjährige Aktion. „Überall in den 59 Geschäftsstellen der Vogtland-Sparkasse werden Aufsteller auf die Aktion verweisen. Gleichzeitig liegen Überweisungen aus. Für uns ist es Ehrensache die Aktion, deren Spenden in der Region bleiben und helfen, in schwierigen Lebenssituationen ein wenig Wärme zugeben, zu unterstützen“, erklärte Scholz.


Die Aktion will da helfen, wo andere Hilfe aufhört und dabei haben die Organisatoren besonders die Kinder im Blick, die von der Not ihrer Eltern betroffen sind und nichts dafür können. Die Partner der Aktion sind seit einem Jahrzehnt Gewähr dafür, dass Gutes getan wird und die Glaubwürdigkeit in „Hilfe für Nachbarn“ groß ist.  Es ist wohltuend zu spüren, dass die Vogtländer in ihrer Hilfsbereitschaft in all den Jahren nicht nachgelassen haben, das Nächstenliebe weit mehr als nur ein Wort ist. Der Kreis jener, die sich an der Spendenaktion beteiligt haben, ist weiter gewachsen. Und so mancher hat tief in die Tasche gegriffen. Doch nicht auf den einzelnen Betrag kommt es an, jeder Euro hat geholfen, Freude zu bereiten. Im vergangenen Jahr haben sich auch eine Vielzahl an Unternehmen mit Sachspenden an der Aktion beteiligt. Und dafür nochmals einen großen Dank.


Ämterübergreifend spüren bereits in diesen Tagen wieder Sozialarbeiter des Jugend-, Gesundheits- und Sozialamtes Problemfälle auf, wo unbedingt geholfen werden sollte. Die Liste der Wünsche , die in kein gesetzliches Hilfsangebot fallen, ist lang. Ein älterer, alleinstehender Mann braucht dringend eine Waschmaschine, ein körperbehinderter Junge einen Laptop, um sich verständlich machen zu können. Hinzu kommen vielfach Wünsche nach Schulsachen, Kleidung, Spielzeug, Haushaltswäsche und Möbeln, aber auch nach Präsentkörben und Gutscheinen für Freizeitaktivitäten. Es gibt also viele Möglichkeiten, Freude zu bereiten. Und deshalb freuen sich die Organisatoren über jede Geld- und Sachspende auch in diesem Jahr. Wie bereits in der Vergangenheit wird unsere Zeitung die Aktion begleiten und auch jeden Spender namentlich nennen. Aus den von den Sozialarbeitern im Vogtlandkreis und in den Wohlfahrtsverbänden eingereichten Anträge, die von Jahr zu Jahr anwuchsen, werden die dringendsten Fälle ausgewählt. Es werden – wie von Anfang an – ausschließlich Sachwerte an die Betroffenen weitergegeben und kein Bargeld. Befürchtungen, dass das Geld nicht dem eigentlichen Zweck zugute kommen könnte, können wir reinen Gewissens ausschließen.


Wenn Sie, liebe Leser, Vogtländer in Not unterstützen wollen, überweisen Sie bitte eine Spende auf das Konto „Hilfe für Nachbarn“ bei der Sparkasse Vogtland, Kontonummer 3180121121, Bankleitzahl 87058000. Sie können auch die Überweisungsscheine, die in den Sparkassen-Filialen ausliegen, nutzen. Auch unserer Zeitung werden in der nächsten Zeit Überweisungen beiliegen. Auch auf der Internet-Plattform des Vogtland-Anzeigers wird es einen Coupon in den kommenden Tagen zum Ausfüllen und abschicken geben.  Bislang haben die Vogtländer immer bewiesen, dass sie ihr Herz am rechten Fleck tragen und die Augen nicht vor der Not ihrer Mitmenschen verschließen. Liebe Vogtländer, helfen Sie uns bitte auch in diesem Jahr, Weihnachtsfreude zu bereiten. M. T.

 

Aktion unterstützen und selber spenden: >> Zum Spendenformular

 

2010-11-03




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