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Einer von uns

Von Wilfried Hub

Der Robert Hochbaum, das ist einer von uns! Dieser Satz einer Vogtländerin über den direkt gewählten Bundestagsabgeordneten ist vermutlich die höchste Auszeichnung, die man als Fremder im Vogtland erreichen kann. Der Pforzheimer, seit der Wende in Auerbach als Leiter des Arbeitsamtes tätig, ist seit 2002 direkt gewählter Abgeordneter in Berlin. Obwohl er zweifellos der beliebteste Politiker in der Region ist und bei der Wahl 2013 sein bestes Ergebnis erzielte, kündigte er seinen Rückzug an. 2017 wird er nicht mehr als Direktkandidat für die CDU antreten. Hochbaum ist dann 63.

Offen lässt der Abgeordnete, ob er über die sächsische Landesliste seiner Partei für die Wahl kandidieren werde. Das ist schwierig, da höchstwahrscheinlich alle der Sachsen-CDU zustehenden Sitze im Bundestag auf die siegreichen Direktkandidaten entfallen werden. Aber es ist auch nicht ausgeschlossen. Immerhin kam Yvonne Magwas 2013 so in den Bundestag. Meiner Ansicht nach ist Hochbaums Entscheidung, seiner früheren langjährigen Büroleiterin die Direktkandidatur 2017 zu überlassen, völlig richtig. Eine Kampfabstimmung in der Vogtland-CDU wäre weder für ihn, noch für Magwas, noch für die Partei gut. Aber ich denke, es ist auch richtig, es über die Landesliste zu versuchen. Hochbaum könnte seine wichtige und erfolgreiche Arbeit als Experte für Verteidigung und Abrüstung in Berlin fortsetzen. Und das Vogtland könnte sich glücklich schätzen, über 2017 hinaus mit zwei MdB’s in Berlin vertreten zu sein.

Vom Nobody zur Gallionsfigur

Als politischer Nobody bot sich Robert Hochbaum vor 15 Jahren als Direktkandidat für die Bundestagswahl 2002 der CDU an. Die hatte mit ihrem Kandidaten Rudolf Braun die Wahl davor (1998) verloren. Der SPD-Politiker Rolf Schwanitz war damals direkt in den Bundestag gewählt worden. Die CDU belächelte damals den Wessi Hochbaum, der das Unmögliche möglich machen wollte. Da die Partei aber auch keinen anderen Kandidaten auf der Pfanne hatte, ließ man ihn gewähren und kürte ihn zum Direktkandidaten. Die meisten sahen ihn chancenlos. Und dann lernten sei den ehrgeizigen Schwaben kennen. Ein ganzes Jahr lang führte er einen beispiellosen Wahlkampf. Fast jeden Tag war er unterwegs: in den Städten und Gemeinden, in Vereinen und Betrieben, am Stand auf der Straße. Die Menschen bemerkten schnell, dass da einer ist, der ihnen zuhört und ihre Probleme ernst nimmt. Bei der Wahl lag er mit 0,8 Prozent vor Rolf Schwanitz und war im Bundestag. Er hatte es allen gezeigt.

Bei jeder Wahl steigerte er sein Ergebnis, bis er schließlich 2013 mit unglaublichen 48,3 Prozent den SPD-Kandidaten Benjamin Zabel besiegte. Die Leute wählten ihn, weil es ihnen gefiel, dass sich Hochbaum nicht nur im Wahlkampf für die Menschen einsetzte, sondern auch nach der gewonnen Wahl. Die Wähler gaben ihm ihre Stimmen, weil er anders war und ist als die meisten anderen Politiker. Vor allem Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Geradlinigkeit zeichnen ihn aus. Dazu kommt das politische Gespür für Themen, die für die Menschen, aber auch für die Betriebe wichtig sind. Vielen hat sicherlich auch gefallen, dass er sich nicht immer in die Partei- und Fraktionsdisziplin einbinden ließ. Wenn er anderer Meinung war, stimmte er auch mal gegen die Fraktion und auch gegen die Vorhaben von Angela Merkel. Damit hat er sich nicht nur Freunde im politischen Berlin gemacht. Aber alle respektieren ihn.

Trotz seiner Arbeit in Berlin und seit der Wahl 2013 zunehmend auch im Ausland, verbringt er jede freie Minute im Vogtland. Er trifft sich dienstlich mit den politisch Verantwortlichen der Region und besucht Unternehmen. Trotz zeitlicher Beanspruchung ist es ihm wichtig, Freundschaften zu pflegen. Bei allen Terminen dabei ist seine Ehefrau Mandy, die ihm die Kraft gibt, die er braucht.

2016-01-22




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