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Die Not ist groß

Von Wilfried Hub

Es kommt uns leider nur so vor, dass das Problem Zuwanderung nicht mehr so akut und die Sorge um Flüchtlinge nicht mehr so wichtig sind. Doch allein wegen der Terroranschläge in Paris, der Absage des Fußball-Länderspiels in Hannover und der Diskussion um die Sicherheit in Deutschland ist das Thema Asyl nicht mehr so heftig in den Schlagzeilen. Wirklich geändert hat sich nichts. Nach wie vor wissen viele Kommunen nicht, wo sie die Flüchtlinge noch unterbringen sollen. Nach wie vor gibt es große Probleme in den zuständigen Behörden.

Die Bevölkerung ist verunsichert, weil die Regierung in Berlin zerstritten ist und sie offensichtlich keinen Plan hat, wie die Krise bewältigt werden kann. Die Leute haben das Vertrauen in die Politik endgültig verloren. Viele haben Angst vor der Zukunft, viele sind wütend. Leider wird dieser Zorn allzu oft auf dem Rücken der Flüchtlinge und Ausländer ausgetragen. Doch sie können für die Fehler der Politiker nun wirklich am allerwenigsten.

Nur gut, dass auch die Hilfe von Privatleuten und Vereinen für Flüchtlinge unvermindert anhält. Ohne diese Frauen und Männer, die ihre Freizeit und ihren Urlaub opfern, um zu helfen, hätten wir schon längst den Kollaps. Sie halten den Betrieb in den Erstaufnahmelagern am Laufen und helfen neu angekommenen Flüchtlingen bei allem, was in den ersten Tagen und Wochen nach der Ankunft erledigt werden muss. Da werden auch Geld- und Kleiderspenden eingesammelt und an Bedürftige weitergegeben. Das ist in ganz Deutschland so. Auch in Plauen und im Vogtland. In Plauen leistet der gemeinnützige Verein Flüchtlingshilfe hervorragende Arbeit. Vielen Dank dafür.

„Hilfe für Nachbarn“

So wichtig und unerlässlich die Hilfe für Flüchtlinge auch ist, dürfen wir dennoch nicht vergessen, dass es auch Einheimische gibt, die sich in Not befinden. Es sind vor allem die Kinder, denen wir uns annehmen müssen. Deshalb veranstaltet der Vogtland-Anzeiger auch in diesem Jahr in den Wochen vor Weihnachten die Spendenaktion „Hilfe für Nachbarn – Vogtländer helfen Vogtländern“. Die ersten Spenden sind bereits eingegangen. Im Mittelpunkt der Aktion stehen die Kinder. Es sind Kinder, deren Eltern – warum auch immer – nicht in der Lage sind, mit ihrer Familie ein fröhliches Fest zu feiern.

„Hilfe für Nachbarn“ stellt kein Geld zur Verfügung. Die Kinder bekommen einen Weihnachtswunsch erfüllt, die Eltern erhalten Lebensmittel. Es gibt Eltern, die ihren Kindern keine Winterkleidung kaufen können. Es gibt Kinder, die kein Bett haben und auf dem Boden schlafen müssen. Hier helfen wir mit Sachspenden. Es ist richtig, dass wir in einem Land leben, in dem eigentlich keiner Not leiden muss. Es ist richtig, dass es Eltern gibt, die nicht mit Geld umgehen können oder es lieber für sich selbst ausgeben. Aber was können die Kinder dafür? Manche müssen morgens mit leerem Magen zur Schule gehen. Diesen Kindern wenigstens zu Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten, ist das Anliegen von „Hilfe für Nachbarn“.

Eine besinnliche und sorgenfreie Adventszeit in der Familie und mit Freunden sei jedem von Herzen gewünscht. Sollten wir aber gerade jetzt nicht auch an die denken, für die der Gabentisch nicht so reich gedeckt sein wird? Der große Erfolg unserer Aktion belegt, dass es noch so etwas wie Solidarität und Nächstenliebe gibt. Auch in der vom Konsum geprägten Leistungsgesellschaft denken längst nicht alle nur an sich selbst. Vielen ist es eben doch nicht gleichgültig, wie es um den anderen steht. Das beweisen auch die vielen Hilfsaktionen für Flüchtlinge.

Liebe Leserinnen und Leser, unterstützen Sie unsere Weihnachtsaktion. Jeder Euro wird gebraucht. Die Spenden kommen Menschen zugute, die am Rande der Gesellschaft leben müssen. Setzen Sie mit Ihrer Spende ein Zeichen der Hoffnung! Wir sagen Ihnen schon heute danke.

2015-11-20




Kommentar von _Rainer Trautlofft am 21.11.2015; 11:39:57 Uhr

Kommentar zu Die Not ist groß

Lieber Wilfried Hub,
Hilfe für Nachbarn ist eine wunderbare Sache die Unterstützung verdient. Wie im letzten Jahr ist das Hilmo-Stadl Greiz auch diesjährig wieder dabei.
Wir spenden von allen verkauften Karten unserer Weihnachtsveranstaltung mit Stefanie Hertel am 12.Dezember je 1 Euro und den erzielten Betrag wird das Stadl-Team noch zusätzlich verdoppeln.
Am Tag der Veranstaltung werden wir dem VA den Scheck überreichen.
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Trautlofft im Namen des gesamten Stadel-Team`s

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